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Haitzendorf (Gemeinde Grafenegg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Haitzendorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Haitzendorf
Haitzendorf (Gemeinde Grafenegg) (Österreich)
Haitzendorf (Gemeinde Grafenegg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Grafenegg
Koordinaten 48° 25′ 30″ N, 15° 44′ 24″ OKoordinaten: 48° 25′ 30″ N, 15° 44′ 24″ O
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Höhe 195 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04185
Katastralgemeindenummer 12235
Zählsprengel/ -bezirk Haitzendorf (31308 001)
Bild
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Haitzendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Grafenegg im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 war Haitzendorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion"/>

Geografie

Der Ort, mit Etsdorf am Kamp einer der Hauptorte der Gemeinde Grafenegg, befindet sich östlich des Kamps am Mühlkamp und ist über die Landesstraße L7012 erreichbar. Durch den Ort führt der Große Tullnerfelder Rundwanderweg 475.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1164 im Zwettler Stiftungsbuch als „curia in Haicendorf“. Im Jahr 1373 scheint Konrad Feyertager als Besitzer der Herrschaft auf. Dieser wohnte südlich von Grafenegg im Freihof gegenüber der Feyertagsmühle. Das Geschlecht derer von Feyertag erlosch 1615/1617 mit Stephan Adam und Joachim Wilhelm und der Ort gelangte an die Herrschaft Grafenegg. Der alte Freihof wurde 1633 abgebrochen und aus dem Material der Meierhof von Schloss Grafenegg errichtet.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Haitzendorf ein Arzt, ein Bäcker, ein Elektrotechniker, ein Fleischer, ein Friseur, ein Gastwirt, drei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Maler, ein Maurermeister, ein Sattler, ein Schlosser, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, vier Schuster, eine Sparkasse, zwei Trafikanten, ein Tischler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 278</ref>

Mit 1. Jänner 1970 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Haitzendorf und Etsdorf am Kamp zu Etsdorf-Haitzendorf fusioniert.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Die entstandene Gemeinde wurde am 4. Oktober 2003 in Grafenegg umbenannt.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

Der stattliche Pfarrhof fungierte früher als Sommerresidenz der Pröpste des Stifts Herzogenburg, weshalb dieser um 1700 von Jakob Prandtauer ausgebaut und erweitert wurde. Die weitläufige Anlage präsentiert sich heute mit dem Wohngebäude, daneben mächtigen Wirtschaftstrakten, einem Gartenpavillon und einer großzügigen Gartenanlage mit einer Umfassungsmauer.

Sport

Der SV Haitzendorf spielt erfolgreich in der Niederösterreichischen Landesliga.

Literatur

Weblinks

Commons: Haitzendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Grafenegg

Vorlage:Hinweisbaustein