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Hagenberg (Gemeinde Fallbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hagenberg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Hagenberg
Hagenberg (Gemeinde Fallbach) (Österreich)
Hagenberg (Gemeinde Fallbach) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Fallbach
Koordinaten 48° 38′ 5″ N, 16° 27′ 15″ OKoordinaten: 48° 38′ 5″ N, 16° 27′ 15″ O
 {{#coordinates:48,63485|16,45407|primary
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  }}f1
Höhe 276 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 2133f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05021
Katastralgemeindenummer 13016
Bild
Dorfplatz mit Pfarrkirche im Hintergrund
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Hagenberg ist ein Dorf in der niederösterreichischen Gemeinde Fallbach im Bezirk Mistelbach und eine Katastralgemeinde. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 war Hagenberg eine eigenständige Gemeinde.

Geografie

Beim an der Landesstraße L10 liegende Dorf entspringt der nach Westen abfließende Brandbach. Auf dem Weißenberg (328 m ü. A.) westlich des Ortes befindet sich eine Aussichtswarte. In der Ortsmitte Kreuzung der von Norden nach Süden und von Westen nach Osten orientierten Straßenzüge. Weiters wird die Ortsmitte bzw. der Dorfplatz von einer weiträumigen Platzanlage mit Grünfläche beherrscht, an deren Nordwestrand sich die Kirche und der Pfarrhof auf leichter Anhöhe befinden.<ref name="DH1">Dehio, Niederösterreich, nördlich der Donau, Verlag Berger, Horn/Wien 2010, S. 381</ref>

Geschichte

Hagenberg gehörte ursprünglich zur Mutterpfarre Oberleis. Auf Betreiben von Heinrich von Hagenberg (letztmals 1264 genannt) und seines Sohnes Otto (letztmals 1280 erwähnt) wurde Hagenberg in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine eigenständige Pfarre.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Hagenberg ein Bäcker, ein Eierhändler, drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Obst- und Gemüsehändler, ein Sattler, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, ein Tischler, zwei Wagner und mehrere Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig, darunter die Fürstliche Reuss’sche Oekonomieverwaltung.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 275</ref>

Mit 1. Jänner 1970 wurde Hagenberg im Zuge der NÖ. Kommunalstrukturverbesserung mit den Gemeinden Fallbach, Hagendorf und Loosdorf zur Großgemeinde Fallbach vereinigt<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> Zuvor wurde bereits mit 1. Jänner 1967 die westlich gelegene Gemeinde Friebitz eingemeindet.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Hagenberg; ein Wasserschloss das von Heinrich von Hackenberg nach dem Kreuzzug des Jahres 1217 erbaut wurde.<ref>Gemeinde Fallbach: Katastralgemeinde Hagenberg; abgerufen am 14. Nov. 2022</ref>
  • Pfarrkirche hl. Ägydius, deren Ursprünge bis in die romanische Zeit zurückgehen und die barockisiert wurde.<ref name="DH1" />

Bildergalerie

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Fallbach