Hólmavík
| Hólmavík | ||||||
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| Koordinaten | 65° 42′ N, 21° 40′ W
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Island | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Vestfirðir | |||||
| ISO 3166-2 | IS-4 | |||||
| Gemeinde | Strandabyggð | |||||
| Einwohner | 302 (1. Januar 2023) | |||||
Hólmavík im Steingrímsfjörður
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Hólmavík ist ein Ort mit 302 Einwohnern in den Westfjorden von Island.
Hólmavík ist der Hauptort der Gemeinde Strandabyggð und liegt am Südufer des Steingrímsfjörðurs im Osten der Westfjorde. Über eine kurze Stichstraße, den Hólmavíkurvegur [[Vorlage:RSIGN/IS|Vorlage:RSIGN/IS]], ist der Ort mit dem Djúpvegur [[Vorlage:RSIGN/IS|Vorlage:RSIGN/IS]] verbunden, der den nordöstlichen Teil des Landesteils erschließt. Die Entfernungen nach Reykjavík betragen 233 km<ref>Tafla yfir ýmsar leiðir. Abgerufen am 6. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und nach Ísafjörður, der größten Stadt in den Westfjorden, sind es 224 km. Etwa 1 km vom Ort entfernt liegt westlich des Djúpvegurs der Flugplatz Hólmavík, zu dem es jetzt keine Linienflüge mehr gibt. Die Hauptbeschäftigung waren lange Zeit der Handel, verschiedene Dienstleistungen und die Schifffahrt. Jetzt sind Hólmadrangur hf, das eine hochmoderne Garnelenfabrik betreibt, und das Gesundheitszentrum die größten Arbeitgeber. Der Tourismus ist in den letzten Jahren ein wachsender Wirtschaftszweig. und es gibt dort ein Tourismusinformationszentrum.
Geschichte
Der Dichter Stefán frá Hvítadal gilt als der erste in Hólmavík geborene Mensch. Seine Eltern Sigurður Sigurðsson und Guðrún Jónsdóttir waren 1883 die ersten Bewohner in diesem Gebiet. 1890 wurde der Ort zum Handelsplatz, schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Handel an Bord von Handelsschiffen abgewickelt, die in die Skeljavík fuhren. Unter ihnen war der Kaufmann R. P. Riis, der 1897 in Hólmavík ein Geschäft errichtete, doch im Jahr zuvor war dort bereits ein weiteres Lagerhaus gebaut worden. Das Verslunarfélag Steingrímsfjarðar, der Vorgänger des Kaupfélag Steingrímsfjarðar, wurde am 29. Dezember 1898 gegründet. Um die Jahrhundertwende wurden in Hólmavík die ersten beiden hölzernen Piers gebaut, die nach den Besitzern Riis-Pier und Kaupfélags-Pier benannt wurden. Das Dorf entwickelte sich dann um Fischerei, Dienstleistungsunternehmen und Geschäfte herum.
In den 1950er-Jahren führte ein langfristiger Misserfolg beim Fischfang dazu, dass die Arbeitslosigkeit zunahm und die Zahl der Bewohner abnahm. Erst mit der Auswilderung der Garnelen vor 1970 besserte sich die Lage wieder. Seitdem lässt sich sagen, dass die Beschäftigungssituation gut ist, wenngleich es, wie auch in anderen Teilen des Landes, zu einem gewissen Bestandsrückgang kam.
Bis zum 10. Juni 2006 gab es eine Gemeinde Hómavík (Hólmavíkurhreppur), die sich mit der südlich anschließendem Gemeinde Broddanes (Broddaneshreppur) zur Gemeinde Strandabyggð zusammenschloss.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>