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Győr

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Győr
Datei:HUN Győr Címer.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Westtransdanubien
Komitat: Győr-Moson-Sopron
Kleingebiet bis 31.12.2012: Győr
Kreis: Győr
Koordinaten: 47° 41′ N, 17° 38′ OKoordinaten: 47° 41′ 0″ N, 17° 38′ 0″ O
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Höhe: 118 m
Fläche: 174,61 km²
Einwohner: 129.373 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 741 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 96
Postleitzahl: 9000–9030
KSH-kód: 25584
Struktur und Verwaltung (Stand: 2025)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 21 Ortsteile
Bürgermeister: Pintér Bence, seit 2024
Postanschrift: Városház tér 1
9021 Győr
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Megyeszékhely - Győr-Moson-Sopron megye - Győr.jpg
Die Basilika von Győr, unten der Széchenyi tér (Széchenyi-Platz)
Datei:Győr Monastery.jpg
Győr, Karmeliterkirche mit ehemaligem Kloster am Wienertor-Platz (rechts der Brücke)

Győr (<templatestyles src="IPA/styles.css" />[ˈɟøːr] <phonos file="Hu-Györ.ogg"></phonos>; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), lateinisch Antike: Arrabona, Mittelalter: Jaurinum, Jaurium, Javarinum, Jurinum) ist eine westungarische Stadt mit etwa 130.000 Einwohnern. Die Stadt hat Komitatsrecht. Sie liegt im westlichen Pannonien, der Kleinen Ungarischen Tiefebene. Hier mündet die Raab in die Mosoni Duna (Moson-Donau oder Kleine Donau), einen rechten Seitenarm der Donau.

Geschichte

In der Antike befand sich auf dem Gebiet der Stadt Győr die römische Siedlung Arrabona. Davon leitet sich der Name „Raab“ ab. Bistum und Burggrafschaft wurden im 10. Jahrhundert gegründet, das Stadtrecht folgte 1271. Győr war während der Türkenkriege einer der letzten Vorposten vor Wien und hatte daher unschätzbare militärische Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wurde Raab nach Plänen der italienischen Baumeister Pietro Ferrabosco und Bernardo Gaballio zur Festung<ref>Historische Karte als Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf</ref> ausgebaut. Im Lapidarium von Győr sind auch Fragmente des Wiener Tores (Bécsi-kapu), eines triumphbogenartigen Renaissanceportals, aufbewahrt, die Kaiserkrone, das königlich ungarische Wappen, allesamt aus dem harten, weißen Kaiserstein aus Kaisersteinbruch (ungarisch Császárkőbánya).


Die Befestigung der Stadt wurde 1564 unter der Obhut von Hermes Schallautzer vollendet. Im Langen Türkenkrieg wurde Raab 1594 von den Osmanen erobert, konnte 1598 jedoch durch Adolf von Schwarzenberg zurückerobert werden – ein Ereignis, dem eine solche Bedeutung beigemessen wurde, dass im ganzen Reich auf Befehl Rudolfs II. Raaberkreuze mit der Inschrift „Sag Gott, dem Herrn, Lob und Dank, dass Raab wieder kommen in der Christen Hand“ errichtet wurden, die man vor allem in Niederösterreich heute noch findet.

Nachdem das osmanische Heer bei der zweiten Belagerung von Wien 1683 zurückgeschlagen worden war, erblühte Raab. 1712 verlieh König Karl III. der Stadt das Marktrecht, Königin Maria Theresia bestätigte Raab 1743 als königliche Freistadt (ungarisch Szabad királyi város). Dadurch erfolgte ein rasanter Aufschwung. In West- und Nordungarn, also in den vornehmlich katholischen Landesteilen, stellten Bischofsresidenzen den Triumph der Gegenreformation selbstzufrieden und stolz zur Schau. Nahe Győr begannen 1742 die Bauarbeiten für den Palast der Erzäbte der Territorialabtei Pannonhalma. Johann Heinrich Mulartz baute 1749 das Krankenhaus in einem Vorort. 1718 wurde in Győr eine Jesuitenakademie gegründet, die eine philosophische und juristische Ausbildung anbot und an der ab 1745 auch weltliche Studenten zugelassen wurden. Aus ihr wurde die Königliche Akademie von Győr 1776 gegründet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/uni.sze.huDie Geschichte der Széchenyi István Universität. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive ) Széchenyi István Universität</ref> Hier studierten unter anderem Antal und Ferenc Deák. Im Jahr 1809 fand die Schlacht bei Raab statt. In der Folge wurde die Stadt von den Franzosen belagert und musste kapitulieren.

1855 erhielt die Stadt mit der Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft erstmals eine Bahnverbindung. 1876 wurde zwischen Győr und Sopron (deutsch Ödenburg) eine weitere Eisenbahnverbindung eröffnet, die 1879 im zweiten Abschnitt nach Ebenfurth (Bahnstrecke Győr–Sopron–Ebenfurth) erweitert wurde.<ref>Leonhard Prickler: 120 Jahre Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn. In: Burgenländische Heimatblätter. Nr. 3, 1996, S. 115, Vorlage:ZOBODAT</ref><ref>Mechtler Paul: Die Entwicklung des Eisenbahnwesens in Ostösterreich. In: Die Entwicklung des Verkehrswesens im pannonischen Raum bis 1918. Internationales Kulturhistorisches Symposion Mogersdorf 1977, Maribor 1977. S. 119</ref> Im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Textil- und Maschinenbauindustrie, die bis heute besteht.

Győr wurde am 13. April 1944 erstmals durch die angloamerikanische Luftwaffe bombardiert. Obwohl Győr eine Stadt der Rüstungsindustrie war und daher mit einem Bombenangriff zu rechnen war, kann dieser dennoch als Terrorbombardement eingestuft werden. Der Angriff traf neben den Fabriken (Rába Vagon und Maschinenfabrik, Spirituosenfabrik und andere Industrieanlagen) auch die Arbeiterviertel. Viele Menschen wollten auf die dem Fluss zugewandte Seite des Damms neben der Fabrik flüchten, um vor den Explosionen in der Fabrik und den Bombensplittern geschützt zu sein. Sie wurden von den die Bomber begleitenden Jagdflugzeugen mit Maschinengewehren niedergemäht. Dennoch ist die relativ „geringe“ Zahl der Todesopfer dem hervorragenden Alarmsystem zu verdanken. 564 Menschen starben, 1132 wurden verletzt.<ref>Endre Kozma: AZ 1944. ÁPRILIS 13-I GYŐRI TERRORBOMBÁZÁS. In: regigyor.hu. 12. April 2017, abgerufen am 18. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg war aufgrund der grenznahen Lage am Eisernen Vorhang mühsam. Heute hat Győr etwa 130.000 Einwohner und drei Hochschulen und ist der Sitz des Komitats Győr-Moson-Sopron (Raab-Wieselburg-Ödenburg). Die Stadt ist Sitz eines katholischen Bistums.

Seit Öffnung der Grenzen liegt die Stadt politisch und wirtschaftlich vorteilhaft im Schwerpunkt des Städtedreiecks WienBudapestBratislava (Pressburg). Seit 2003 gehört sie zur Europaregion Centrope. Außerdem liegt Győr an der Magistrale für Europa, einem wichtigen transeuropäischen Projekt, mit dem bis 2015 zwischen Paris und Budapest eine Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke realisiert werden sollte.

Wirtschaft

Győr ist einer der wichtigsten Industriestandorte des Landes.

Audi Hungaria

Győr ist seit 1993 Standort der Audi Hungaria Motor (AHM), des Motorenwerks der Audi AG. Ende 2015 beschäftigte AHM laut eigenen Angaben in Győr 11.411 Mitarbeiter, diese produzierten u. a. 2.022.520 Motoren und 160.206 Pkw im Jahr 2015. Die Motoren werden unter anderem in Modellen der Marken Audi, VW, Škoda, Seat und Porsche verbaut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (ungarisch).</ref>

Ferner wird im Werk der Audi TT sowie seit 2007 auch das Audi A3 Cabriolet montiert. 2013 wurde das Werk erweitert. Seitdem werden die Audi A3 Limousine und das Audi A3 Cabriolet dort komplett produziert. Im Laufe des Jahres 2014 folgte der neue Audi TT. Das Unternehmen war 2015 – wie auch in den Vorjahren – der größte Exporteur Ungarns.

Märklin

Des Weiteren hat der Göppinger Modelleisenbahnhersteller Märklin in Győr einen seiner zwei Produktionsstandorte. Hier werden die Spur-1-Produkte, seit 2008 die Lehmann-Groß-Bahn (LGB) und seit 2009 auch teilweise die Wagen für die Nenngröße H0 (vormals Werk Sonneberg) produziert.

Rába

Das 1896 als Maschinenbauunternehmen gegründete Unternehmen Rába ist heute ein Nutzfahrzeughersteller.

Verkehr

Győr ist überregional mit der Bahnstrecke Budapest–Hegyeshalom (und weiter nach Wien), der Bahnstrecke Győr–Sopron–Ebenfurth sowie den Bahnstrecken Győr–Celldömölk und Győr–Veszprém angebunden. Die Stadt liegt zudem an der Autobahn M1 von Budapest nach Wien und auch Bratislava.

Städtepartnerschaften

Győr listet folgende zehn Partnerstädte auf:<ref name="Twins">Győr testvérvárosi kapcsolatai - Győr Megyei Jogú Város Honlapja. In: onkormanyzat.gyor.hu. Abgerufen am 3. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stadt Land seit
Brașov/Kronstadt Datei:ROU BV Brasov CoA.svg RumänienDatei:Flag of Romania.svg Siebenbürgen, Rumänien 1993
Colmar Datei:Image-Blason Colmar 68.svg FrankreichDatei:Flag of France.svg Grand Est, Frankreich 1993
Erfurt Datei:DEU Erfurt COA.svg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thüringen, Deutschland 1971
Ingolstadt Datei:DEU Ingolstadt COA.svg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bayern, Deutschland 2008
Kuopio Datei:Kuopio.vaakuna.svg FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Nordsavo, Finnland 1978
Nischni Nowgorod Datei:Coat of Arms of Nizhny Novgorod.svg RusslandDatei:Flag of Russia.svg Wolga, Russland 2013
Nof HaGalil Datei:Coat of Arms of Nazareth Illit.svg IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel 1993
Pforzheim Datei:Wappen Pforzheim.svg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Baden-Württemberg, Deutschland 2007 (Komitat)
Posen Datei:POL Poznań COA.svg PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2008
Sindelfingen Datei:DEU Sindelfingen COA.svg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Baden-Württemberg, Deutschland 1989
Stuhr Datei:Wappen Stuhr.png DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Niedersachsen, Deutschland (kein Kontakt)<ref>Györ (Ungarn). Gemeinde Stuhr, abgerufen am 25. August 2020: „Zur Zeit gibt es keine Begegnungen mit der ungarischen Stadt.“</ref>
Wuhan China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Zhongnan, Volksrepublik China 1994

Sehenswürdigkeiten

Datei:Györ, Abthaus.JPG
Győr, János-Xantus-Museum
Datei:Győr-Széchenyi tér.jpg
Győr, St. Ignatius-Kirche
  • Rathaus: Das neobarocke, dreistöckige Gebäude in der Nähe des Bahnhofs entstand im Jahr 1900 und erstreckt sich über eine Länge von 80 Metern. An jeder Seite ragt ein Turm in die Höhe, in der Mitte prägt der 59 Meter hohe Uhrturm den beeindruckenden Bau.<ref name="rathaus">Jasmin Kreulitsch: Geheimtipp Györ: Barockes Wunder im Westen von Ungarn. kosmopoetin.com. 8. April 2025, abgerufen am 18. April 2026.</ref>
  • Am Széchenyi Platz (Széchenyi tér) befinden sich
  • János-Xántus-Museum, ehemaliges Abt-Haus (Apátúrház). Bis 1742 standen hier einige Häuser, Abt Benedek Sajghó ließ sie für den Palast der Erzäbte der Benediktinerabtei von Pannonhalma zu einem Gebäude zusammenfassen. Den Steinmetzauftrag erhielt Meister Joseph Winkler aus dem kaiserlichen Steinbruch (Császárkőbánya), Kaiserstein für das Hauptportal, die große Treppe, das Gesimse usw. Nach seinem Ableben übernahm Meister Johann Michael Strickner. 1759 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Als 1786 der Benediktinerorden durch Joseph II. aufgelöst wurde, fiel das Haus dem Militärärar zu. Seit 1802, der Wiederherstellung des Ordens, verfügte wieder der Erzabt von Pannonhalma über das Gebäude. Seit 1951 als Museum umbenannt nach János Xántus, einem ungarischen Naturforscher des 19. Jahrhunderts.
  • St. Ignatius-Kirche (auch Benediktinerkirche, die Kirche ist seit 1802 im Besitz des Benediktinerordens) an der Südseite des Széchenyi Platz: Im Jahr 1627, in dem auch der Bau der Wiener Jesuitenkirche in Angriff genommen wurde, erließ Ferdinand II. einen Stiftungsbrief, in dem er das Haus des Tamás Stahel in Győr zur Einrichtung eines Kollegs und einer Schule der Gesellschaft Jesu schenkte. Der Grundstein zum Kolleg wurde 1634, zur Ordenskirche 1635 gelegt. Der Bau dieser frühesten Barockkirche mit Ordenshaus in Ungarn wurde nach der Wiener Norm begonnen. Die von Baccio del Biancos Stilmerkmalen gekennzeichnete Fassade wurde während der von Martin Wittwer ausgeführten Restaurierungsarbeiten künstlerisch verändert; damals wurden auch die Turmhelme durch neue ersetzt. Als Vorlage dienten die Wiener Jesuitenkirche und die Jesuskirche in Rom. Laut einem zwischen 1637 und 1650 geführten Memoriale war der ausführende Maurer des Kollegs und der Kirche Bartolomeo della Torre, von Ramponio in der Diözese Como in Italien, gemeinsam mit dem älteren Sohn Giacomo della Torre. „Bartholomeus Murarius, qui Templum Nostrum aedificavit“. 1641 erfolgte die Einweihung der Kirche (Inschrift an der Fassade)<ref>Pál Voit, Der Barock in Ungarn. S. 24–25. Corvina – Helikon, Budapest 1971.</ref> (siehe Kaiserstein für die Jesuiten). Die Arbeiten gestalteten sich zögerlich, das Geld floss spärlich. Die Kontinuität war nach Bartholomäus’ Tod 1658 durch Giacomo gegeben, und nach seinem Ableben 1669 beauftragte das Raaber Kollegium den Bruder Francesco della Torre, inzwischen vielbeschäftigter Prager Hofsteinmetzmeister, gemeinsam mit dem Baumeister Christian Fahrnleitner erfolgte die Fertigstellung. Die Jesuiten dürften zufrieden gewesen sein, denn für den Bau der Jesuitenschule mit Theatersaal, um 1675, wurden beide wieder beauftragt. Der kaiserliche Steinbruch am Leithaberg erhielt dabei große Aufträge, dort hatte Francesco 1641 beim Meister Hieronymus Bregno gelernt. Sein Sohn Giovanni Pietro della Torre, auch Prager Hofsteinmetzmeister, erwarb 1686 in Kaisersteinbruch ein Haus samt Steinbruch. 1743–1745 gestalteten Johann Joseph Resler, Bildhauer aus Wien, und Steinmetzmeister Jacob Jäger die bildhauerische Ausstattung der Jesuitenkirche.


Am Kapitelhügel (Káptalandomb) sind zu sehen:

  • Liebfrauendom (Székesegyház): Der ursprünglich romanische Liebfrauendom (Bazilika) wurde nach der Zerstörung durch die Mongolen im 13. bis 15. Jahrhundert wiedererrichtet. Er wurde innen im 17. Jahrhundert frühbarock gestaltet und erhielt 1823 eine klassizistische Westfassade vorgeblendet. Er birgt ein Hochaltarbild und Deckenfresken des österreichischen Spätbarockmalers Franz Anton Maulbertsch von 1772 bis 1781.<ref name="liebfrauen">Der Liebfrauendom in der Datenbank von ADAC Maps. Abgerufen am 18. April 2026.</ref>
  • Die mittelalterliche Bischöfliche Burg (Püspökvár) entstand im 15. Jahrhundert als kleine Kapelle und wurde unter Bischof im 18. Jahrhundert weiter ausgebaut. Aussichtsturm.
  • Die gotische Ladislaus-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert beherbergt mit der vergoldeten Herme mit dem Kopf des Heiligen Ladislaus eine der drei bedeutendsten Kirchenreliquien Ungarns.<ref>Sehenswürdigkeiten auf hellogyor.hu</ref><ref>[1]</ref>
  • Theologische Hochschule und Priesterseminar, neoromanisch, aus 1910 (ist nicht zu besichtigen).<ref>[2]</ref>

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Nationaltheater
  • Richterterem: Konzertsaal, ehemals Rába-Kino
  • Karmeliter-Kirche am Wienertor-Platz (Bécsi kapu tér): Barockbau aus 1725, verzierte Fassade in Schönbrunner Gelb.<ref name="wienertor">Ein Winterspaziergang durch die Altstadt GYÖRs: traumhaft schön! ausgeflogen.at. 23. Januar 2025, abgerufen am 18. April 2026.</ref>
  • Ebenfalls am Wienertor-Platz befindet sich das Altabak-Haus aus der Spätrennaisance, eines der ältesten Wohnhäuser der Stadt.<ref name="wienertor" />
  • Hl. Nikolaos-Kirche: Seit 1707 befand sich in Győr eine orthodoxe Kirche für die serbische und griechische Minderheit. Die heutige Hl. Nikolaos-Kirche (Miklós) wurde 1727 im Neustadtviertel Győr-Újváros auf der Westseite des Raab errichtet.<ref>Charalampos G. Chotzakoglou: Auf den Spuren der Griechen in Györ (Ungarn). In: Balkan Studies, Bd. 38, Nr. 1, 1997, S. 63–100, hier S. 68</ref>
  • János-Xántus-Zoo (Xantus János Állatkert)

Sport, Gesundheit und Freizeit

Győr ist die Heimat des Handballvereins Győri ETO KC, dessen Damen-Abteilung vielfacher ungarischer Meister und Pokalsieger ist sowie 2013, 2014 und 2017–2019 die Champions League gewann, und des Győri ETO FC, viermaliger ungarischer Fußballmeister und vierfacher ungarischer Pokalsieger. Außerdem sind in Győr die Fußball-Zweitligisten Gyirmót SE sowie Integrál DAC beheimatet.

2017 wurden in Győr das Europäische Olympische Sommer-Jugendfestival, 2018 die Leichtathletik-U18-Europameisterschaften und 2019 die erste Gerätturnen-Juniorenweltmeisterschaft ausgerichtet.

In Győr befindet sich das Thermalbad „RQ Vízi Élménypark és Gyógyfürdő“.<ref>Termálfürdő. In: rabaquelle.hu. Rába-Quelle Üzemeltető, Szolgáltató, abgerufen am 9. Januar 2026.</ref>

Persönlichkeiten

  • Philipp von Mansfeld (1589–1657), deutscher Militär im Dreißigjährigen Krieg, kaiserlicher Feldmarschall und Admiral, Kommandant der Festung Raab, verstarb in Raab
  • Mathias Unger der Ältere (1789–1862), Spielkartenmaler
  • Vilmos Apor (1892–1945), 1945 von Rotarmisten ermordeter katholischer Bischof
  • László Halmos (1909–1997), Komponist und Chorleiter

Klimatabelle

Győr
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Quelle: WMO; wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Győr
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 14,9
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 5,8
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 75,2

Literatur

Weblinks

Commons: Győr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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