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Gschaidt (Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gschaidt (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Gschaidt
Gschaidt (Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt) (Österreich)
Gschaidt (Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt
Koordinaten 47° 27′ 24″ N, 16° 9′ 13″ OKoordinaten: 47° 27′ 24″ N, 16° 9′ 13″ O
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Höhe 739 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06586
Katastralgemeindenummer 23202
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Gschaidt (historisch auch March) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>. Bis Ende 1970 war Gschaidt eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das Dorf liegt südlich über dem Hochneukirchenbach auf einem Höhenzug und ist über die Landesstraße L146 erreichbar. Westlich befindet sich der Luckerbauerriegel (789 m ü. A.) und im Osten erhebt sich der Kagerriegel (827 m ü. A.) über den Ort. Zur Ortschaft zählt auch die Lage Pucher im Süden.

Geschichte

Zahlreiche Funde deuten auf eine frühe Besiedelung des Gebietes hin: Auf der Züggenhöh fand man steinzeitliche Steinhämmer und bei Harmannsdorf fand man eine Lappenaxt sowie eine Bronzenadel aus der Bronzezeit. Weiters befinden sich in Offenegg, Züggen und Züggenhöh einige Hügelgräber aus keltisch-römischer Zeit und in Kirchschlagl wurde ein Topf mit rund 300 römischen Denaren aus den Jahren 198–250 n. Chr. aufgefunden.

Der Ort, der früher auch March hieß, erscheint erstmals 1316 in Urkunden auf. Die Namen Gschaidt und March verweisen auf einen Grenzgebiet im Zusammenhang mit einer Wasserscheide und beschreiben damit die Funktion des Ortes an der Grenze. Im Jahr 1468 wurde in Gschaidt die Kapelle St. Magdalena als Filialkirche der Pfarre Zöbern errichtet. Das Amt Gschaidt unterstand lange Zeit der Herrschaft Ziegersberg und wurde im Jahr 1854 zur eigenständigen Ortsgemeinde.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gschaidt zwei Fleischer, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, zwei Schneider, drei Schuster, ein Tischler, zwei Viehhändler, ein Zimmermeister und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 270</ref>

Mit 1. Jänner 1971 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Gschaidt und Hochneukirchen zu Hochneukirchen-Gschaidt fusioniert.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Öffentliche Einrichtungen

In Gschaidt befindet sich ein Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 9. Juni 2021.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Gschaidt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Hochneukirchen-Gschaidt Vorlage:Hinweisbaustein