Gotzenmühle
Gotzenmühle Markt Lichtenau
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(8)&title=Gotzenm%C3%BChle 49° 15′ N, 10° 42′ O
{{#coordinates:49,249722222222|10,692777777778|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Gotzenmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 418 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 8 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91586 | |||||
| Vorwahl: | 09827 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Gotzenmühle (fränkisch: Gotsnmil<ref name="Fechter">E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 87.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Lichtenau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Gotzenmühle liegt in der Gemarkung Wattenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Zandtbach. An der Gotzenmühle führt die Kreisstraße AN 14 vorbei, die nach Unterrottmannsdorf (1,5 km westlich) bzw. an der Erlenmühle vorbei nach Wattenbach verläuft (1,6 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Geschichte dieser Mühle reicht über 500 Jahre zurück. 1474 wurde sie als „Gotzmül“ erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde zeitweise auch als die obere Mühle bezeichnet in Abgrenzung zu der unteren Mühle, die eigentlich Erlenmühle heißt. 1493 ist auch die Mischform „öbern Gotzenmüll“ belegt.<ref name="Fechter"/> Die jetzige Mühle wurde 1746 erbaut. Im Rundbogenportal der denkmalgeschützten Mühle ist ein Schlussstein mit dem Wappen des Deutschen Ordens eingesetzt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Gotzenmühle zur Realgemeinde Gotzendorf. Sie hatte das Stadtvogteiamt Eschenbach des Deutschen Ordens als Grundherrn. Bei der Vergabe der Hausnummern Anfang des 19. Jahrhunderts bekam das Anwesen die Nr. 1 und 2 des Ortes Gotzendorf.<ref name="J861">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 861.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Gotzenmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sauernheim und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Sauernheim zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Gotzenmühle in die neu gebildete Ruralgemeinde Wattenbach umgemeindet. Diese wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Lichtenau eingegliedert.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1013f.</ref><ref>Lichtenau (Mittelfranken) > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref> Der Landgasthof Gotzenmühle wird in der Mühle betrieben.
Baudenkmal
- Ehemalige Mühle<ref>Denkmalliste für Lichtenau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
<templatestyles src="FN/styles.css" />
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Georg (Immeldorf) gepfarrt.<ref name="J861"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannes (Lichtenau) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gözenmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 356 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 87.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 97.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Vorlage:Kelber Immeldorf
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gotzenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gotzenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bachmühle | Ballmannshof | Boxbrunn | Büschelbach | Erlenmühle | Fischbach | Gotzendorf | Gotzenmühle | Hammerschmiede | Herpersdorf | Immeldorf | Kirschendorf | Lichtenau | Malmersdorf | Oberrammersdorf | Rückersdorf | Schlauersbach | Stritthof | Unterrottmannsdorf | Waltendorf | Wattenbach | Weickershof | Weidenmühle | Zandt | Zandtmühle