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Bezirk Goms

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Bezirk Goms
frz. District de Conches
Bezirk Goms frz. District de Conches
Bezirk Goms
frz. District de Conches
Basisdaten
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton WallisDatei:Wappen Wallis matt.svg Wallis (VS)
Hauptort: Münster VS
BFS-Nr.: 2304
Fläche: Vorlage:Metadaten Fläche CH km²
Höhenbereich: Vorlage:Metadaten Höhenbereich CHVorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M.
Einwohner: 4454<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst). </ref> (31. Dezember 2024)
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km²
Website: www.goms.ch
Karte
Karte von Bezirk Goms frz. District de Conches
Karte von Bezirk Goms
frz. District de Conches

Der Bezirk Goms ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) liegt im Kanton Wallis in der Schweiz. Der Hauptort ist Münster in der Gemeinde Goms.

Geographische Lage

Datei:Das Goms aus der Luft vom Furkapass aus.jpg
Das Goms aus der Luft vom Furkapass aus
Datei:ETH-BIB-Münster, Goms-LBS H1-018968.tif
Münster, Luftbild (1955)

Als Goms wird der oberste Talabschnitt des Oberwallis zwischen der Quelle der Rhone und der Talstufe von Grengiols in der Nähe von Brig bezeichnet. Es ist der östlichste Teil des Kantons Wallis. Im Osten wird es durch den zwischen Galenstock und Pizzo Rotondo liegenden Furkapass begrenzt und im Westen optisch durch das Weisshorn. Der oberste Talabschnitt wird noch Obergoms genannt.

Das Goms wurde durch den eiszeitlichen Rhonegletscher ausgehobelt. Danach wurde der Talboden durch den Rotten, die junge Rhone, aufgeschüttet.

Geschichte

Das Goms war bereits während der Steinzeit bewohnt und während der Römerherrschaft ein Teil der Provinz Raetia. Über die Grimsel drangen gegen das 9. Jahrhundert die Alemannen ein und überlagerten die Frankoprovenzalisch sprechende Vorbevölkerung. 1362 verbündeten sich die Gommer mit den Urkantonen der alten Eidgenossenschaft.

Der Hotelier César Ritz wurde 1850 im Gommer Bezirk geboren.

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Gemeinden

Der Bezirk besteht aus folgenden Gemeinden:
Stand: 1. Januar 2017

Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2024)
Fläche
in km²<ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH</ref>
Einw.
pro km²
Mittlere Höhe der
Siedlung in m ü. M.
Bellwald
Bellwald
Bellwald 363 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1560
Binn
Binn
Binn 129 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1400
Ernen
Ernen
Ernen 544 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1196
Fiesch
Fiesch
Fiesch 910 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1049
Fieschertal
Fieschertal
Fieschertal 357 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1108
Goms
Goms
Goms 1149 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1370
Lax
Lax
Lax 339 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1039
Obergoms
Obergoms
Obergoms 663 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1377
Total (8) 4454 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ 1039 – 1560

Veränderungen im Gemeindebestand

Die einzige verbliebene Kommunanz des Bezirks Goms und des Kantons Wallis war die Kommunanz Reckingen-Gluringen/Grafschaft (BFS-Nr.: 6391). Sie hiess bis zum 31. Dezember 2003 offiziell Kommunanz Gluringen-Ritzingen und trug die BFS-Nr. 6072. Der Namenswechsel wurde nötig, weil sich bereits 2001 die frühere Gemeinde Ritzingen mit Biel VS und Selkingen zur neuen Gemeinde Grafschaft VS und im Oktober 2004 die frühere Gemeinde Gluringen mit Reckingen VS zur Gemeinde Reckingen-Gluringen zusammengeschlossen hatte. Diese letzte Kommunanz des Kantons verschwand mit der Fusion von 2017 mit den beteiligten Gemeinden zur Gemeinde Goms.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2018 2021 2022
Einwohner 4745 4716 4629 4569 4506 4452 4421 4440 4401 4385

Verkehr

Strassen in das Goms führen von Norden her durch den Lötschbergtunnel (Autoverlad), von Osten und Süden durch den Furka-Basistunnel (Autoverlad) mit Verladestationen in Realp und Oberwald oder im Sommer über den Furkapass, Grimselpass und Nufenenpass bzw. über den Simplonpass. Von Westen erreicht man das Goms über Sion entlang dem Rhonetal Richtung Brig. Durch die Matterhorn-Gotthard-Bahn ist das Goms per Eisenbahn von Westen via Brig und Osten via Furkatunnel erreichbar. Der Glacier-Express durchfährt das Goms auf seiner Strecke von St. Moritz nach Zermatt.

Wintertourismus

Durch seine Höhenlage und das alpine Hochtal gilt das Goms als schneesicheres Langlaufgebiet. Rund 100 km Loipen stehen den Skatern und klassischen Langläufern im Winter zur Verfügung. Die Loipen verbinden zwölf Gommer Dörfer miteinander.

Im Obergoms gibt es zudem 85 km Winterwanderwege und 27 km Schneeschuhtrails. In jedem Dorf befindet sich ein Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn.

Sommertourismus

Etwa 700 km markierte Wanderwege stehen im Sommer zur Verfügung. Der Gommer Höhenweg, der Rottenweg im Talboden und der hügelige Waldweg auf der Südseite des Tals verbinden die Dörfer im Goms miteinander. Entlang dem Lauf der jungen Rhone führt eine Fahrradstrecke von Oberwald bis Brig.

Die historischen Züge der Dampfbahn Furka-Bergstrecke verkehren seit 2011 wieder vollständig zwischen Oberwald und Realp UR im Kanton Uri.

Binntal

Durch seinen Mineralienreichtum wurde das Binntal, ein abgelegenes Seitental des Goms, bekannt. Das ganze Tal steht als «Landschaft von nationaler Bedeutung» unter Schutz. Seit der Steinzeit dient der Albrunpass als Übergang ins benachbarte Italien. Diesen Weg nahmen die Walser im 13. Jahrhundert.

Adjektiv

Das auf das Goms bezogene Adjektiv lautet Gommer und nicht etwa Gomser.

Weblinks

Commons: Bezirk Goms – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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