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Gobertal

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Gobertal ist ein Ort im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Durch den Ort verläuft die Grenze zwischen den Gemeinden Guttaring und Hüttenberg, wodurch der Ort in zwei Ortschaften zerfällt: Die Ortschaft Gobertal in der Gemeinde Guttaring hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 01338">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Die Ortschaft Gobertal in der Gemeinde Hüttenberg hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 01387">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Der Ortsname leitet sich vermutlich vom Slowenischen koperni dol (= das Tal, wo Dille wächst) ab.<ref>Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten. Klagenfurt 1956.</ref>

Lage

Der Ort liegt im Nordosten des Bezirks St. Veit an der Glan, im Graben der Görtschitz, etwa drei Kilometer südlich des Ortszentrums von Hüttenberg, an der Görtschitztal Straße, an der Ostgrenze der Gemeinde Guttaring bzw. an der Südwestgrenze der Gemeinde Hüttenberg.

Zur Gemeinde Guttaring gehört der Hof Rabinger (Gobertal Nr. 4) rechts der Görtschitz, zur Gemeinde Hüttenberg gehört einige hundert Meter weiter südlich der Hof Neuwirth (Nr. 1) links der Görtschitz.

Bevölkerungsentwicklung des gesamten Orts

Für den Ort ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 9 Häuser, 69 Einwohner
  • 1880: 6 Häuser, 26 Einwohner
  • 1890: 6 Häuser, 26 Einwohner
  • 1900: 6 Häuser, 40 Einwohner
  • 1910: 6 Häuser, 41 Einwohner
  • 1923: 6 Häuser, 24 Einwohner
  • 1934: 32 Einwohner
  • 1961: 4 Häuser, 34 Einwohner
  • 2001: 2 Gebäude (davon 2 mit Hauptwohnsitz) mit 2 Wohnungen; 12 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 3 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 2 land- und forstwirtschaftliche Betriebe
  • 2011: 2 Gebäude, 10 Einwohner, 4 Haushalte, 0 Arbeitsstätten
  • 2021: 2 Gebäude, 17 Einwohner, 4 Haushalte, 6 Arbeitsstätten

Ortschaft Gobertal (Gemeinde Guttaring)

Gobertal (Einzelhof)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Guttaring  (KG Waitschach)
Koordinaten 46° 55′ 13″ N, 14° 32′ 41″ OKoordinaten: 46° 55′ 13″ N, 14° 32′ 41″ O
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Höhe 740 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 1 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01338
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Die Ortschaft Gobertal in der Gemeinde Guttaring hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 01338">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Geschichte

Dieser auf dem Gebiet der Steuergemeinde Waitschach liegende Teil von Gobertal gehörte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Althofen (Herrschaft und Landgericht) und kam 1850 an die Gemeinde Waitschach, bei deren Auflösung 1865 an die Gemeinde Guttaring.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 2 Häuser, 9 Einwohner<ref name=OR1869>K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 60.</ref>
  • 1880: 4 Häuser, 15 Einwohner<ref name=OVZ1880>K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 46.</ref>
  • 1890: 4 Häuser, 18 Einwohner<ref name=OR1890>K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 47.</ref>
  • 1900: 4 Häuser, 29 Einwohner<ref name=GL1900>K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 62.</ref>
  • 1910: 4 Häuser, 28 Einwohner<ref name=OR1910>Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 29.</ref>
  • 1923: 4 Häuser, 16 Einwohner<ref name=OV1923>Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 13.</ref>
  • 1934: 19 Einwohner<ref name=OV1934>handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 13.</ref>
  • 1961: 2 Häuser, 19 Einwohner<ref name=OV1961>Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 252.</ref>
  • 2001: 1 Gebäude (davon 1 mit Hauptwohnsitz) mit 1 Wohnung; 8 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 1 Haushalt; 0 Arbeitsstätten, 1 land- und forstwirtschaftlicher Betrieb<ref name=OVZ2001>Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis</ref>
  • 2011: 1 Gebäude, 7 Einwohner, 2 Haushalte, 0 Arbeitsstätten<ref name=OVZ2011>Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014, S. 41.</ref>
  • 2021: 1 Gebäude, 13 Einwohner, 2 Haushalte, 6 Arbeitsstätten<ref name=OVZ2024>Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 37.</ref>

Der Rabingerhof, der für Besichtigungen gegen Voranmeldung offen steht, wird als Biobauernhof mit Direktvermarktung (Rindfleisch, Eier, Kärntner Nudeln) geführt und bietet als Green-Care-Österreich-zertifizierter Betrieb Platz für Menschen mit Pflegebedarf.<ref>Website Familie Ratheiser, Rabingerhof in Gobertal 4</ref><ref>KärntenMitte 01/2020, S. 38–39.</ref>

Ortschaft Gobertal (Gemeinde Hüttenberg)

Gobertal (Einzelhof)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Hüttenberg  (KG Knappenberg)
Koordinaten 46° 54′ 36″ N, 14° 33′ 0″ O
 {{#coordinates:46,91|14,55|
dim=1000 globe= name=Gobertal (Gemeinde Hüttenberg) region=AT-2 type=city
  }}f1
Höhe 725 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 1 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01387
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Die Ortschaft Gobertal in der Gemeinde Hüttenberg hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 01387">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Geschichte

Dieser auf dem Gebiet der Steuergemeinde Knappenberg liegende Teil von Gobertal gehörte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Althofen (Herrschaft und Landgericht) und kam 1850 an die Gemeinde Hüttenberg.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 7 Häuser, 60 Einwohner<ref name=OR1869 />
  • 1880: 2 Häuser, 11 Einwohner<ref>K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 48.</ref>
  • 1890: 2 Häuser, 8 Einwohner<ref>K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 49.</ref>
  • 1900: 2 Häuser, 11 Einwohner<ref>K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 64.</ref>
  • 1910: 2 Häuser, 13 Einwohner<ref>Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 32.</ref>
  • 1923: 2 Häuser, 8 Einwohner<ref>Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 12.</ref>
  • 1934: 13 Einwohner<ref>handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 12.</ref>
  • 1961: 2 Häuser, 15 Einwohner<ref>Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 253.</ref>
  • 2001: 1 Gebäude (davon 1 mit Hauptwohnsitz) mit 1 Wohnung und 2 Haushalten; 4 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 0 Arbeitsstätten, 1 land- und forstwirtschaftlicher Betrieb<ref>Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 106.</ref>
  • 2011: 1 Gebäude, 3 Einwohner, 2 Haushalte, 0 Arbeitsstätten<ref name=OVZ2011 />
  • 2021: 1 Gebäude, 4 Einwohner, 2 Haushalte, 0 Arbeitsstätten<ref name=OVZ2024>Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 37.</ref>

Einzelnachweise

<references />

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