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Go First

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Go First
Airbus A320-200 der GoAir
IATA-Code: G8<ref name="code">Go First and Jet Airways lose airline codes for being non-operational. In: b2bchief.com. 4. September 2023, abgerufen am 5. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
ICAO-Code: GOW
Rufzeichen: GO FIRST
Gründung: 2004
Betrieb eingestellt: 2023
Sitz: Mumbai, IndienDatei:Flag of India.svg Indien
Drehkreuz:
Heimatflughafen: Mumbai
Leitung: Wolfgang Prock‑Schauer (CEO)
Fluggastaufkommen: 5,3 Millionen<ref>TRAFFIC STATISTICS OF VARIOUS PRIVATE SCHEDULED DOMESTIC AIRLINES ON SCHEDULED DOMESTIC SERVICES DURING 2013-14. (PDF) In: Directorate General of Civil Aviation. 2. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 2. Juni 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dgca.nic.in</ref> (2014)
43.900 t (2014)
Vielfliegerprogramm: GoClub
Flottenstärke: 55
Ziele: national und international
Website: www.flygofirst.com
Go First hat den Betrieb 2023 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Go First (ehemals GoAir) war eine indische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Mumbai und Basis auf dem Flughafen Mumbai.

Geschichte

GoAir wurde im Jahr 2004 durch die Wadia Group gegründet und nahm am 30. Oktober 2005 den Flugbetrieb auf, der Linienflugbetrieb wurde am 4. November desselben Jahres aufgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />goair.in - GoAir Launches Its Maiden Flight With Great Aplomb, 31. Oktober 2005 (Memento vom 5. Mai 2007 im Internet Archive)</ref> Die Fluggesellschaft betreibt, wie für Billigfluggesellschaften üblich, eine einheitliche Flotte, welche in diesem Fall aus Airbus A320-200 besteht.

Als eine Sparmaßnahme kündigte im Juli 2013 der damalige CEO de Roni an, in Zukunft nur noch weibliches Kabinenpersonal einzustellen, da Frauen circa 20 kg leichter als Männer sind und dadurch etwa 300.000 GBP an Kerosin eingespart werden könnten.<ref>Indian airline GoAir to hire female-only cabin crew in bid to cut fuel bill. In: The Guardian. 4. Juli 2013, abgerufen am 2. Juni 2015.</ref>

Von Juni 2011 bis zum 31. März 2015 war der Italiener Giorgio De Roni CEO,<ref>Giorgio De Roni. In: Bloomberg. 2. Juni 2015, abgerufen am 2. Juni 2015.</ref> bis er aus Gesundheitsgründen ausschied. Sein Nachfolger wurde zum 15. Juni 2015 der Österreicher Wolfgang Prock-Schauer, der von Juni 2003 bis zum 15. Oktober 2009 CEO der ebenfalls in Mumbai beheimateten indischen Fluggesellschaft Jet Airways und von Januar 2013 bis November 2014 Nachfolger Hartmut Mehdorns als CEO von Air Berlin war.<ref>Wolfgang Prock-Schauer neuer bmi-Vorstandschef. In: airliners.de. 8. Oktober 2009, abgerufen am 26. Januar 2018.</ref><ref>GoAir names Wolfgang Prock-Shauer as new CEO. In: The Times of India. 31. Mai 2015, abgerufen am 2. Juni 2015.</ref>

Im Mai 2021 benannte sich die Fluggesellschaft in Go First um.<ref>India’s GoAir Renames Itself Go First With IPO Coming Soon. In: simpleflying.com. 14. Mai 2021, abgerufen am 7. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Fluggesellschaft beantragte am 2. Mai 2023 Insolvenz. Der Flugbetrieb wurde vorläufig eingestellt, soll aber am 13. Juni 2023 wieder aufgenommen werden. Als Auslöser wurden die Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney ihrer Airbus 320-Flugzeuge angegeben,<ref>GoFirst: Flight Cancellation due to operational reasons. GoFirst, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. November 2021; abgerufen am 6. Mai 2023 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flygofirst.com</ref><ref>Airline stellt Betrieb ein – und gibt Pratt and Whitney die Schuld. In: aerotelegraph.com. 2. Mai 2023, abgerufen am 2. Mai 2023.</ref> Nach Firmenangaben ist rund die Hälfte der Flotte unbrauchbar und ein wirtschaftlicher Betrieb dadurch unmöglich. Die Fluggesellschaft hat den Triebwerkshersteller auf rund eine Milliarde Dollar verklagt.<ref>aero.de: Pratt & Whitneys Triebwerksproblem weitet sich aus. In: flugrevue.de. 5. Mai 2023, abgerufen am 13. Mai 2023.</ref>

Im September 2023 zog die IATA den Bezeichnungscode G8 der Fluggesellschaft zurück.<ref name="code" />

Flugziele

GoAir bediente von ihren Basen in Mumbai und Neu-Delhi aus diverse indische Inlandsrouten<ref>goair.in - Route Map (englisch), abgerufen am 11. Dezember 2015</ref> sowie internationale Ziele im asiatischen Raum, wie Phuket.

Flotte

Mit Stand Mai 2023 bestand die Flotte der GoAir aus 55 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 4,8 Jahren (alle inaktiv):<ref>Go First Fleet Details and History. 12. Mai 2023, abgerufen am 22. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt<ref>Airbus - Orders & deliveries (englisch), abgerufen am 11. Dezember 2015</ref><ref>GoAir verdoppelt A320neo-Auftrag auf 144 Flugzeuge, abgerufen am 13. Juli 2016</ref> Anmerkungen Sitzplätze
Airbus A320-200 05 7 mit Sharklets ausgestattet 180
Airbus A320neo 50 6 Auslieferung seit Juni 2016 186
Gesamt 50 6

Filmische Rezeption

In dem Film The Age of Stupid werden einzelne Ausschnitte und Interviews aus der Zeit der Gründung der Airline gezeigt.

Weblinks

Commons: Go First – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aktuelle

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