Zum Inhalt springen

Glashütte (St. Märgen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Glashütte
Gemeinde St. Märgen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Glash%C3%BCtte 48° 0′ N, 8° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 0′ 4″ N, 8° 8′ 13″ O
 {{#coordinates:48,001|8,1369|primary
dim=10000 globe= name=Glashütte region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 9,36 km²
Eingemeindung: 1936
Postleitzahl: 79274
Vorwahl: 07669

Glashütte ist ein Ortsteil von St. Märgen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Geografie

Der kleine Ort liegt im tief eingeschnittenen Tal des Glaserbachs, der bei Dreistegen, nahe der Hexenlochmühle, in die Wilde Gutach mündet. Dort grenzt der Ortsteil St. Märgen-Glashütte an die Landkreise Emmendingen und Schwarzwald-Baar. Aufgrund der schwierigen topografischen Lage verfügt der Ortsteil über eine eigene Abwasserentsorgung auf aktuellem technischem Stand. Wirtschaftlich ist vor allem eine Uhrenfabrikation und ein Tourismusbetrieb von Bedeutung. Ansonsten sind die meisten Einwohner gezwungen, in umliegende Gemeinden und Städte zu pendeln.

Geschichte

Im Jahr 1426 wurde der Ort erstmals als das gůt in der Glaßhütten erwähnt und vom Kloster St. Peter als Erblehen vergeben. Bereits davor hatte sich am Ort eine Glasmacherei befunden, deren Betrieb jedoch im 15./16. Jahrhundert wegen der Waldverwüstung eingestellt wurde. Ab 1683 wurde sie in gewissem Umfang erneut betrieben, bevor sie 1727 wieder eingestellt wurde. Nach der Säkularisation gelangte Glashütte an das Land- bzw. Bezirksamt Freiburg.<ref name="leo">leo-bw.de: Glashütte - Detailseite. Abgerufen am 25. August 2012.</ref>

Zusammen mit dem Simonswälder Ortsteil Wildgutach bildete Glashütte lange Zeit die eigenständige Gemeinde Hinterstraß, die bereits 1446 erstmals erwähnt wurde und deren Name sich auf die Lage an der Straße nach Urach bezieht.<ref>leo-bw.de: Hinterstraß - Detailseite. Abgerufen am 25. August 2012</ref> Im Jahr 1936 folgte die Eingemeindung nach St. Märgen.<ref name="leo" />

Wappen

Durch die Eingemeindung verfügt Glashütte über kein eigenes Wappen mehr. Als Gemeinde Hinterstraß trug sie jedoch ein geteiltes Wappen, welches auf der linken Seite die Kugeln der Sickinger und auf der rechten Seite die gekreuzten Schlüssel des Klosters St. Peter trug.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Rosenkranzkapelle (St. Märgen Glashütte) 01.jpg
Rosenkranzkapelle
Datei:Rosenkranzkapelle (St. Märgen Glashütte) 03.jpg
Hochaltar

Musik

Trotz der geringen Einwohnerzahl verfügt der Ortsteil Glashütte über ein eigenes Blasmusikorchester, bestehend aus der Trachtenkapelle St. Märgen-Glashütte und der kleineren Böhmerländer Blasmusikgruppe.

Bauwerke

Im Ort befindet sich die „Rosenkranzkapelle“. Das Altarretabel zeigt Maria, angerufen vom heiligen Dominikus und der heiligen Katharina von Siena, die beiden letzteren und vermutlich die Putten Schnitzwerke Matthias Fallers um 1740.<ref>Gemeinde St. Märgen (Hrsg.): Matthias Faller – Der Barockbildhauer aus dem Schwarzwald. Zur Ausstellung „Matthias Faller – der Barockbildhauer aus dem Schwarzwald“ 17. Mai – 2. September 2007 im Kloster-Museum St. Märgen, S. 188. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2007, ISBN 978-3-89870-382-6.</ref>

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Glashütte (St. Märgen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein