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Gföhleramt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gföhleramt (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Gföhleramt
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Gföhl
Koordinaten 48° 31′ 23″ N, 15° 31′ 31″ OKoordinaten: 48° 31′ 23″ N, 15° 31′ 31″ O
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Höhe 580 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04206
Katastralgemeindenummer 12013
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Gföhleramt ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 bildete das Amt eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>

Geografie

Die Streusiedlung beiderseits der Landesstraße L57 liegt östlich von Gföhl und besteht aus dem Lagen Allinger, Aschauer (nordwestlich vom Stackelberg (582 m ü. A.)), Aschauer (südwestlich vom Stackelberg), Burker, Denk, Enzinger, Feiertag, Gutmann, Hauer (nordöstlich vom Kühberg), Hauer (südwestlich der Pfeifferhöhe), Knödelstorfer, Mayer, Mold, Niederlage, Rauscher, Rosaliakapelle, Steiner, Tiefenbacher, Topf (auf der Pfeifferhöhe), Topf (nordwestlich der Rosaliakapelle), Völker und Winkler. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Der Gföhlerwald war bis 1570 vollständig unbewohnt und wurde danach mit Mühlen und Köhlerhütten besiedelt. Im Jahre 1585 wurde der Gföhlerwald gänzlich in 14 Gebiete, sogenannte Waldämter, unterteilt und jedes als Wohnort des Forstmannes ausgewiesen. Diese 14 Waldämter waren: Droßeramt, Eisenbergeramt, Eisengraberamt, Gföhleramt, Lengenfelderamt, Meislingeramt, Mittelbergeramt, Mottingeramt, Oberes-Tautendorferamt, Unteres-Tautendorferamt, Reichaueramt, Schiltingeramt, Senftenbergeramt und Wolfshoferamt; das Eisenbergeramt war das größte der 14 Waldämter.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 82 zerstreuten Häusern genannt, das nach Gföhl eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Gföhl besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gföhleramt ein Gastwirt, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, ein Schuster, vier Viehhändler und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 252</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Litsch- und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Rastbach, Reittern und Seeb.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

  • Karl Simlinger (1906–1965), Landwirt und Landtagsabgeordneter
  • Franz Fux (1927–2009), Landwirt, Autor und Abgeordneter zum Nationalrat

Literatur

Weblinks

Commons: Gföhleramt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Gföhl