Gföhleramt
| Gföhleramt (Streusiedlung) Ortschaft Katastralgemeinde Gföhleramt | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |||||
| Pol. Gemeinde | Gföhl | |||||
| Koordinaten | 48° 31′ 23″ N, 15° 31′ 31″ O
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| Höhe | 580 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04206 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 12013 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Gföhleramt ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 bildete das Amt eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>
Geografie
Die Streusiedlung beiderseits der Landesstraße L57 liegt östlich von Gföhl und besteht aus dem Lagen Allinger, Aschauer (nordwestlich vom Stackelberg (582 m ü. A.)), Aschauer (südwestlich vom Stackelberg), Burker, Denk, Enzinger, Feiertag, Gutmann, Hauer (nordöstlich vom Kühberg), Hauer (südwestlich der Pfeifferhöhe), Knödelstorfer, Mayer, Mold, Niederlage, Rauscher, Rosaliakapelle, Steiner, Tiefenbacher, Topf (auf der Pfeifferhöhe), Topf (nordwestlich der Rosaliakapelle), Völker und Winkler. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Gföhlerwald war bis 1570 vollständig unbewohnt und wurde danach mit Mühlen und Köhlerhütten besiedelt. Im Jahre 1585 wurde der Gföhlerwald gänzlich in 14 Gebiete, sogenannte Waldämter, unterteilt und jedes als Wohnort des Forstmannes ausgewiesen. Diese 14 Waldämter waren: Droßeramt, Eisenbergeramt, Eisengraberamt, Gföhleramt, Lengenfelderamt, Meislingeramt, Mittelbergeramt, Mottingeramt, Oberes-Tautendorferamt, Unteres-Tautendorferamt, Reichaueramt, Schiltingeramt, Senftenbergeramt und Wolfshoferamt; das Eisenbergeramt war das größte der 14 Waldämter.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 82 zerstreuten Häusern genannt, das nach Gföhl eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Gföhl besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Gföhleramt ein Gastwirt, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, ein Schuster, vier Viehhändler und zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 252</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Litsch- und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Rastbach, Reittern und Seeb.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Rosaliakapelle Gföhleramt, eine 1875 errichtete Wallfahrtskapelle
Persönlichkeiten
- Karl Simlinger (1906–1965), Landwirt und Landtagsabgeordneter
- Franz Fux (1927–2009), Landwirt, Autor und Abgeordneter zum Nationalrat
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />