Geschichte Kuwaits
Die selbständige Geschichte Kuwaits begann im 18. Jahrhundert. Seit dem 7. Jahrhundert islamisch, wurde 1756 das Scheichtum Kuwait durch die Dynastie der as-Sabah gegründet, nachdem der Stamm das Gebiet 1756<ref name=":2">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> für sich erlangt hatte. Das Scheichtum unterstand aber der Oberhoheit der Osmanen.
Die Osmanen versuchten im 19. Jahrhundert verstärkt, ihre Oberhoheit auch tatsächlich durchzusetzen. 1896<ref name=":2" /> ereignete sich ein Staatsstreich, bei dem der Monarch Muhammad ermordet wurde.
1899 ging sein Nachfolger Mubarak eine Art britisches Protektorat ein und löste sich von den Osmanen. Fortan war es sowohl Großbritannien, als auch dem Osmanischen Reich verboten, Truppen in Kuwait zu stationieren. Dieser Vertrag wurde zu Beginn des Ersten Weltkriegs von Großbritannien einseitig gekündigt, die Briten besetzten Kuwait und errichteten ein eigentliches Protektorat.<ref name=":2" />
Nach 1919 führten die saudischen Wahhabiten mehrere Feldzüge gegen Kuwait. Erst 1940 wurde Kuwait von Saudi-Arabien anerkannt. Schon 1939 hatte Scheich Ahmad Al-Jaber Al-Sabah (1921–1950) den Titel eines Emirs angenommen.
Nachdem 1938 große Erdölvorkommen entdeckt worden waren, stieg das Land nach dem Zweiten Weltkrieg zum größten Erdölproduzenten am Persischen Golf auf. Mit den großen Einnahmen wurde die Modernisierung des Landes und der Aufbau eines Sozialsystems finanziert. 1960 war Kuwait mit Iran, dem Irak, Saudi-Arabien und Venezuela Gründungsmitglied der OPEC.
1958 und 1959 formalisierten sich im Exil in Kuwait die Strukturen der palästinensischen Fatah.<ref name=":0" /> Unter Scheich Abdullah as-Salim as-Sabbah (1950–1965) wurde Kuwait 1961 unabhängig. Um eine irakische Annexion zu verhindern, entsandte die Arabische Liga eine Interarabische Sicherheitstruppe zum Schutz Kuwaits. Im Staat sah die Thronfolge vor, das sich die zwei Hauptzweige der Königshauses, al-Dschaber und as-Salem,<ref name=":3">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> an der Spitze abwechseln. Ohne direkten Thronanspruch waren die Familienzweige al-Mubarak und al-Khaled.<ref name=":3" />
Obwohl die Unabhängigkeit 1963 vom Irak anerkannt wurde, musste sich Kuwait auch weiterhin gegen irakische Gebietsansprüche wehren. 1973 annektierte der Irak jene Grenzgebiete, die die Briten 1915 vom Osmanischen Reich an Kuwait übergeben hatten. 1981 war Kuwait Gründungsmitglied des Golf-Kooperationsrats. Am 12. Dezember 1983 kam es zu einer Anschlagsserie<ref name=":4">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> gegen technische Infrastruktur und Einrichtungen Frankreichs und der USA, für die die irakisch-schiitische al-Dawa verantwortlich gemacht wurde. 17 Personen, darunter drei Libanesen, wurden zum Tode verurteilt. Einer der Beschuldigten war Imad Moughnyeh,<ref name=":4" /> der der Hisbollah nahe stand. Der Emir erließ die Todesstrafen, nachdem im März 1984 der presbyterianische US-amerikanische Missionar Benjamin Weir<ref name=":4" /> entführt worden war. Im Dezember 1984 wurde ein kuwaitischer Linienflug nach Teheran entführt.
Während des Ersten Golfkriegs zwischen Iran und dem Irak (1980–1988) unterstützte Kuwait den Irak finanziell sehr stark. Allerdings kam es schon seit 1987 zu verstärkten Spannungen, als der Irak den Erlass der Schulden und die Abtretung einiger Inseln von Kuwait forderte. Am 2. August 1990 wurde Kuwait von irakischen Truppen besetzt und nach einer kurzen Marionettenherrschaft Alaa Hussein Alis am 8. August annektiert. Daraufhin wurde das Land von einer internationalen Koalition unter Führung der USA während des Zweiten Golfkriegs zurückerobert (15. Januar bis 27. Februar 1991), die Grenze wurde wieder zugunsten Kuwaits korrigiert. Es kam wegen der Unterstützung der PLO und Jordanien für den Irak zur Vertreibung der Palästinenser aus Kuwait.<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Dabei mussten rund 400.000 Palästinenser das Land meist in Richtung Jordanien verlassen.
In der Folgezeit wurden demokratische Reformen eingeführt, die allerdings an der absoluten Macht des Sabah-Clans kaum etwas änderten. Seit 1996 besitzen islamische und fundamentalistische Parteien die Mehrheit im Parlament. 2003 war Kuwait der Ausgangspunkt für die Invasion der US-Truppen in den Irak.
Die in ihrer Außenpolitik als zurückhaltend geltende Monarchie beteiligte sich nicht an den Abraham-Abkommen mit Israel,<ref name=":1">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> das einige Nachbarstaaten in der Region anstrebten. Nach der Einsetzung des neuen Emirs Mischal al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah wurde das Parlament Madschlis al-Umma am 10. Mai 2024<ref name=":1" /> aufgelöst und das „halbdemokratische“ System ist seither ausgesetzt. Es gilt ein Demonstrationsverbot, trotzdem gab es im Krieg in Israel und Gaza seit 2023 spontane Demonstrationen zugunsten der Palästinenser, ein Thema, das die Politik wegen seiner Mobilisierungskraft, zu meiden versucht.<ref name=":1" />
Siehe auch
Weblinks
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