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Geriatriezentrum Klosterneuburg

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Datei:Klosterneuburg 7377.jpg
Der sogenannte Altbau
Datei:Klosterneuburg 7375.jpg
Der sogenannte Neubau

Das Geriatriezentrum Klosterneuburg war eines von drei vom Wiener Krankenanstaltenverbund geführten Pflegeheimen, die sich nicht in Wien befinden und gleichzeitig eines von sechs Heimen in Klosterneuburg (Niederösterreich).

Geschichte

Das älteste Gebäude des Geriatriezentrums Klosterneuburg wurde im 17. Jahrhundert errichtet und diente ab 1766 erst als Spinnerei und später als Barchent- und Spitzenfabrik.

Nachdem hier 1853 das Bürgerspital der Stadt Klosterneuburg untergebracht worden war, erfolgten im Jahr 1869 der Zubau des so genannten Pavillons Neugebäude und die Umwandlung in eine Irrenanstalt.

Auf Initiative von Julius Tandler und Kardinal Friedrich Gustav Piffl übersiedelte das Meidlinger Frauenspital 1921 nach Klosterneuburg in die neu geschaffene Heilanstalt Klosterneuburg für geschlechtskranke Frauen und Mädchen, die durch Schwestern der Caritas Socialis betreut wurde<ref name=":0">Die bewegte Geschichte des heutigen Geriatriezentrums. In: wienkav.at. Stadt Wien, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Januar 2017; abgerufen am 25. Februar 2024.</ref>.

Bis 1923 verfügte die Heilanstalt über eine eigene Feuerwehr. Diese löste sich selbst auf, nachdem ihr die Direktion verboten hatte, zu einem Brandeinsatz in Höflein an der Donau auszurücken<ref>Jörg Würzelberger: Der Bezirksfeuerwehrverband Klosterneuburg. In: Broschüre "Klosterneuburgs Feuerwehren". klosterneuburg.at, 26. Februar 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. September 2007; abgerufen am 25. Februar 2024.</ref>.

Zwischen 1934 und 1944 befanden sich hier die Nachversorgungsabteilung für Geschlechtskranke, ein Altersheim und die Arbeitsanstalt für Mädchen der Gemeinde Wien – Erziehungsanstalt für Mädchen.

Ab 1957 erfolgte die Führung des Heims durch die Caritas Socialis als Erziehungs- und Altersheim und als Sonderabteilung für geschlechtskranke Frauen. Seit 1971 erfolgt die Verwaltung durch die Gemeinde Wien als Pflegeheim, welches 2001 in Geriatriezentrum Klosterneuburg der Stadt Wien umbenannt wurde.<ref name=":0" />

Im Jahr 1995 unterzeichneten der Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl und der niederösterreichische Landeshauptmann eine Vereinbarung, in der Wien – sollte das Bundesland Niederösterreich seine obersten Organe in die neue Landeshauptstadt St. Pölten verlegen – das ihm zustehende Hälfteeigentum am Niederösterreichischen Landhaus in der Herrengasse dem Land Niederösterreich übertrug.

Als Wertausgleich für diese Eigentumsübertragung erhielt Wien vom Land Niederösterreich dessen Eigentumsanteile am

Der entsprechende Kaufvertrag wurde am 20. Februar 1996 geschlossen<ref>Sicherheitstechnische und die Hygiene betreffende Prüfung des Geriatriezentrums Klosterneuburg. In: Prüfungsberichte des Kontrollamtes der Stadt Wien - 2001. Stadtrechnungshof Wien, 2001, S. 1 (235), abgerufen am 25. Februar 2024.</ref>.

Das Geriatriezentrum Klosterneuburg wurde im Oktober 2015 nach Wien, in das Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus, übersiedelt.

Statistik

Im Geriatriezentrum Klosterneuburg werden etwa 200 Patienten von rund 250 Mitarbeitern betreut<ref>Pflege Rudsolfsheim-Fünfhaus. In: Wiener Gesundheitsverbund. Abgerufen am 25. Februar 2024.</ref>.

Ausstattung

Das Geriatriezentrum verfügt über sieben Stationen, darunter eine Station für Demenzkranke mit ausgeprägtem Bewegungsdrang (eröffnet 2002)<ref>wien.gv.at. Stadt Wien; ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wien.gv.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> und eine Palliativstation (eröffnet 2005)<ref>wien.gv.at. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar);</ref>.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Pflegeheim der Stadt Wien, Klosterneuburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 18′ 44,1″ N, 16° 19′ 18″ O

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