Gerhard Brandes (Künstler)
Gerhard Brandes (* 7. Juli 1923 in Frankfurt an der Oder; † 10. Juli 2013 in Groß Flottbek in Hamburg)<ref>Nachruf Hamburger Abendblatt, 16. Juli 2013</ref> war ein deutscher Bildhauer.
Leben und Werk
Brandes studierte zunächst in Berlin und als Meisterschüler in Wien. Ab 1949 studierte er bei Edwin Scharff und Gerhard Marcks an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Ab 1976 bis zur Emeritierung war Brandes Dozent an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.<ref>Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950. BMVBS-Online-Publikation 25/2012.</ref>
Brandes lebte und arbeitete bis in sein neunzigstes Lebensjahr in Hamburg, wo sich zahlreiche seiner Werke im öffentlichen Raum finden. Darunter ist die Skulptur Maritim aus getriebenem Kupfer, die seit 1965 auf dem Altonaer Balkon nahe dem Altonaer Rathaus steht.
Brandes’ Neffe ist der in Italien lebende Maler Matthias Brandes. Die Grabstätte Gerhard Brandes’ befindet sich auf dem Friedhof Blankenese.
Werke (Auswahl)
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Drachen steigen (1963)
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Maritim (1965)
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Phönix (1965). Universitätsklinikum HH-Eppendorf
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Lebensbaum (1985), Bronze. Hamburg-Billstedt
- Dädalus und Ikarus (1959), Wandrelief im Gymnasium Athenaeum in Stade
- Drachen steigen (1963), am westlichen Ufer der Alster beim Fährdamm
- Spielende Kinder in Hamburg-Lurup, Ückerstraße<ref>bildarchiv-hamburg.de</ref>
- Auffliegende Reiher (1967) in Hamburg-Wilhelmsburg, Schwentnerring<ref name="SAGA">SAGA GWG: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kunst im Quartier. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF-Datei; 5,54 MB), Seite 25</ref>
- Läufergruppe (1963) in Hamburg-Jenfeld, Jenfelder Straße<ref name="SAGA" />
- Fischer in Hamburg-Neuallermöhe, Grachtenplatz
- Fischhändler und Marktfrau beim Altonaer Fischmarkt in Altona-Altstadt
- Ziehende Kraniche (1970) in Hamburg-Osdorf (Osdorfer Born), Kroonhorst<ref>Westwind - Stadtteilmagazin für Osdorf und Umgebung - 10/2011, S. 2</ref>
- Aufsteigende Form (1970), Technische Hochschule Lübeck<ref>Kunst im oeffentlichen Raum Luebeck, abgerufen am 31. Mai 2021</ref>
- Ballspieler (1974), in Hamburg-Lurup, Ueckerstraße,<ref>Ballspieler, Liste der Kulturdenkmäler in Hamburg-Lurup, Nr. 17097</ref><ref>Ballspieler bei flickr.com</ref>
- Morgenstunde (1982) in Hamburg-Neustadt, Neuer Steinweg 16<ref>Bronzeskulptur Morgenstunde: Rezension und Standortbeschreibung in SkulpTouren, S. 7</ref>
- Drei Kraniche = Fest der Vögel (1984) in Hamburg-Volksdorf, Tunnkoppelstieg (Spielplatz Innenhof)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie und Skulptur drei Kraniche Volksdorf ( vom 9. Dezember 2013 im Internet Archive) bei Treffpunkt Volksdorf</ref><ref>Bronzeskulptur Fest der Vögel: Rezension und Standortbeschreibung in SkulpTouren, S. 67</ref>
- Hamburger Venus (1986), in Hamburg-Alsterdorf, Hindenburgstraße 125 a–f,<ref>Bronzeskulptur Hamburger Venus: Rezension und Standortbeschreibung in SkulpTouren, S. 25</ref>
- Rummelpott (1992) in Hamburg-Bramfeld, Haidlandsring 22<ref>Bronzeskulptur Rummelpott: Rezension und Standortbeschreibung in SkulpTouren, S. 53</ref>
- Adam und Eva (1999) in Hamburg-Rahlstedt, Boltenhagener Straße 10–12, Ortsteil Oldenfelde<ref>Skulptur Adam und Eva bei rahlstedt.art</ref>
- Jugend (2011) in Hamburg-Farmsen-Berne, Buchnerweg 25<ref>Bronzeskulptur Jugend: Rezension und Standortbeschreibung in SkulpTouren, S. 27</ref>
Literatur
- Thomas Wittkuhn: SkulpTouren – Wege zur Kunst am Bau in Hamburg (mit Tourenkarte), Verlag Thomas Zang Hamburg 2011, ISBN 978-3-9814508-0-4, S. 8–11 „Atelierbesuch“, S. 28–45 „Eine Bronzefigur – Vom Entwurf zur fertigen Skulptur“ (Frauenskulptur Gleichgewicht).
Weblinks
- Homepage des Künstlers: www.gerhard-brandes.de
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. - Skulpturen von Gerhard Brandes – Kunst im öffentlichen Raum (kulturkarte.de)
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brandes, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 7. Juli 1923 |
| GEBURTSORT | Frankfurt an der Oder |
| STERBEDATUM | 10. Juli 2013 |
| STERBEORT | Groß Flottbek |