Gerald Weiß (Politiker)
Gerald Weiß (* 12. Juli 1945 in Rüsselsheim; † 21. Januar 2022 ebendort<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CDU-Politiker Gerald Weiß ist tot ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages.
Leben und Beruf
Nach dem Abitur am Begemann-Wirtschaftsgymnasium in Frankfurt am Main absolvierte Weiß ein Studium der Wirtschaftspädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das er 1971 als Diplom-Handelslehrer beendete. Anschließend war er von 1972 bis 1975 Dozent an einer Fachschule für Wirtschaft in Frankfurt am Main. Seit 1991 war er mit der Weiß Consult GmbH als freiberuflicher Unternehmensberater in Rüsselsheim tätig.
Gerald Weiß war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er wurde am Waldfriedhof in Rüsselsheim bestattet.<ref>Traueranzeigen Gerald Weiß. In: lebenswege.faz.net. 29. Januar 2022, abgerufen am 26. März 2022.</ref>
Partei
Seit 1968 war Weiß Mitglied der CDU. Von 1990 bis 2000 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Groß-Gerau. Von 1997 bis 2007 war er Vorsitzender des Landesverbandes Hessen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und seit 2005 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA.
Abgeordneter
Von 1974 bis 1987 sowie von 1991 bis 1998 war Weiß Mitglied des Hessischen Landtages. Er kandidierte im Wahlkreis Groß-Gerau I, wurde aber über die CDU-Landesliste in das Parlament gewählt.
Von 1998 bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von April 2000 bis Oktober 2009 Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von November 2005 bis Oktober 2009 Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales.
Gerald Weiß ist stets über die Landesliste Hessen in den Bundestag eingezogen.
Öffentliche Ämter
Von 1987 bis 1991 gehörte Weiß als Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium der von Ministerpräsident Walter Wallmann geführten Landesregierung an.
Literatur
- Jochen Lengemann: Das Hessen-Parlament 1946–1986. Biographisches Handbuch des Beratenden Landesausschusses, der Verfassungsberatenden Landesversammlung und des Hessischen Landtags (1.–11. Wahlperiode). Hrsg.: Präsident des Hessischen Landtags. Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-458-14330-0, S. 426 (hessen.de [PDF; 12,4 MB]).
- Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 405.
Weblinks
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Weiß, Gerald. Hessische Biografie. (Stand: 12. Juli 2024). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:Parlamente in Hessen
Einzelnachweise
<references/>
Johannes Albers | Jakob Kaiser | Karl Arnold | Johannes Albers | Hans Katzer | Norbert Blüm | Ulf Fink | Werner Schreiber | Rainer Eppelmann | Hermann-Josef Arentz | Gerald Weiß | Karl-Josef Laumann | Dennis Radtke
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weiß, Gerald |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB |
| GEBURTSDATUM | 12. Juli 1945 |
| GEBURTSORT | Rüsselsheim |
| STERBEDATUM | 21. Januar 2022 |
| STERBEORT | Rüsselsheim |
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