Georg Hund von Wenkheim
Georg Hund von Wenkheim (* um 1520<ref>Maximilian Münzel: Hochmeister Georg Hund von Wenckheim – Hochmeistergalerie im Residenzschloss Mergentheim – Forschung Deutscher Orden (forschung-deutscher-orden.phil.uni-wuerzburg.de).</ref> in Wenkheim; † 17. Juni 1572 in Bad Mergentheim) war von 1566 bis 1572 der 40. Hochmeister des Deutschen Ordens.
Leben
Hund(t) von Wenkheim stammt aus dem fränkischen Adelsgeschlecht der Hund von Wenkheim. Er war der fünfte Sohn des Bartholomäus Hund von Wenkheim und trat 1544 in den Deutschen Orden ein. Er bekleidete zunächst das Amt des Baumeisters in Heilbronn und war von 1553 bis 1555 Komtur in Weißenburg im Elsaß. Anschließend wurde er Komturamtsverwalter in Mergentheim und ab 1558 Komtur in Frankfurt. Ab 1564 amtierte er als Statthalter der Ballei Franken und wurde am 18. Februar 1566 zum Hochmeister gewählt.<ref name="Inschriftennet">{{#if: Vorlage:Str match
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|001=Die Inschriften der Stadt Mainz (= Die Deutschen Inschriften Online. 1 = Mainzer Reihe. Band 1). Teil 1: Die Inschriften des Domes und des Dom- und Diözesanmuseums von 800 bis 1350.
|002=Die Inschriften des Kanonissenstifts Gandersheim und seiner Eigenklöster Brunshausen und Clus (= Die Deutschen Inschriften Online. 2 = Göttinger Reihe. Band 1).
|003=Die Inschriften der „deutschen Nationalkirche“ Santa Maria dell’Anima in Rom (= Die Deutschen Inschriften Online. 3 = Römische Reihe. Band 1). Teil 1: Vom Mittelalter bis 1559.
|004=Die Inschriften und Graffiti des Klosters Mariental (= Die Deutschen Inschriften Online. 4 = Göttinger Reihe. Band 2).
|005=Die Inschriften der Nagelkapelle am Bamberger Dom (= Die Deutschen Inschriften Online. 5 = Münchener Reihe. Band 1).
|006=Die textilen Inschriften der Stadt Bamberg (= Die Deutschen Inschriften Online. 6 = Münchener Reihe. Band 2).
|007=Die Inschriften der Stadt Braunschweig (= Die Deutschen Inschriften Online. 7 = Göttinger Reihe. Band 3). Band 3: Die Inschriften des Klosters Riddagshausen und der in die Stadt Braunschweig eingemeindeten Dörfer.
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1566 auf dem Reichstag zu Augsburg, wo der Kurfürst von Sachsen ebenfalls seine Belehnung erhielt, wurde Hund von Wendheim vom Kaiser Maximilian II. (HRR) als Hochmeister und Administrator mit Preußen belehnt.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Diese zwei Belehnungen fanden unter großem Aufwand im Freien statt. Wenkheim war auch ein Berater von Kaiser Maximilian II. und in verschiedenen Funktionen im Dienste der Habsburger.
1570 befand er sich auf einer diplomatischen Mission für Erzherzogin Anna von Österreich, der späteren Frau von König Philipp II. aus dem Geschlecht der Habsburger.
Im Inneren des Ordens sorgte er als Verfechter der Gegenreformation für eine Stärkung der Disziplin im Sinne des Konzils von Trient und eine Entfernung reformatorischer Sympathisanten. Er wendete viel Zeit für den Ausbau von Schloss Mergentheim auf, das zum würdevollen Sitz der Hochmeister wurde. So ließ er den Kanzlei- und Archivbau des Schlosses vollenden, an dem seine Wappentafel angebracht ist. Nach seinem Tod wurde Heinrich von Bobenhausen sein Nachfolger als Hoch- und Deutschmeister.<ref>Vorlage:DeutBiogrEnz</ref>
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Wappen in Bad Mergentheim über einem Portal am Deutschordensschloss
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Gemehrtes Wappen des Hochmeisters an der Großen Kelter in Neckarsulm – es ist üblicherweise geviert und zeigt im Wechsel das Wappen des Deutschen Ordens und das Familienwappen der Hund von Wenkheim
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Wappen Georg Hunds von Wenkheim
Grab und Gedenken
Hund von Wenkheim starb in Mergentheim und wurde in der dortigen Deutschordenskirche begraben.<ref>{{#if:132465139 |{{#invoke:WLink|getArticleBase}} |{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}} in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum{{#if:2021-01-16|.}}{{#if:{{#if: 132465139 | {{#if: 2021-01-16 | | 1 }} }}|{{#ifeq:132465139|{{#property:p535}}||{{#ifeq:{{#invoke:Str|len|{{#property:p535}}}}|0||}}}}}}{{#if:{{#if: | {{#if: 2021-01-16 | | 1 }} }}|}}{{#if:2021-01-16|{{#iferror:{{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|| }}|{{#ifeq:{{#invoke:WLink|getArticleBase}}|{{#invoke:Wikidata|labelOf}}||}}}}</ref> Er wurde zunächst in der Kapuzinergruft zu Mergentheim beigesetzt, die 1830 eingestürzt ist. Ihm wurden sein zerbrochenes zweischneidiges Schwert und ein Kranz aus Silberdraht, grüner Seide und Glasperlen mit ins Grab gelegt, die nach dem Einsturz geborgen wurden, in die Kunstsammlung des Geheimrats Jakob von Hefner-Alteneck kamen und am 6.–7. Juni 1904 in einer Versteigerung in der Galerie Hugo Helbing angeboten wurden.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
In der Gruft Schlosskirche in Bad Mergentheim befindet sich der Westwand ein für ihn gestiftetes Epitaph aus Sandstein, das sich ursprünglich in der Hofkirche befand, die im Jahr 1730 abgerissen wurde. Der Aufsatz, der vermutlich das Hochmeisterwappen zeigte, fehlt. Unterhalb des Sims befindet sich die lateinische Inschrift: Vorlage:Inschrift
Darunter befindet sich eine Darstellung, die zwischen kannelierten Halbsäulen den Verstorbenen zeigt, der unter dem Kruzifix betend in einen Plattenharnisch gekleidet und nach links gewandt auf einem Löwen kniet. Der geöffnete Helm mit Federbusch steht unten links neben der Säule. Im Sockel befindet sich eine Tafel mit je zwei untereinander stehenden, seitlich angebrachten, Ahnenwappen.<ref name="Inschriftennet" />
Literatur
- Beda Dudík: Des hohen Deutschen Ritterordens Münz-Sammlung in Wien, mit steter Rücksicht auf das Central-Archiv des hohen Ordens geschichtlich dargestellt und beschrieben. Gerold, Wien 1858, S. 167–169 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).
Weblinks
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Einzelnachweise
<references />
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- Hochmeister des Deutschen Ordens
- Person (Werbach)
- Person (Bad Mergentheim)
- Geboren im 16. Jahrhundert
- Gestorben 1572
- Mann