Zum Inhalt springen

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Logo Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK.svg
Logo

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) ist die Nachfolgeorganisation der früheren Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Sie wurde im Zuge der Föderalismusreform gegründet und nahm am 1. Januar 2008 ihre Arbeit auf. Sie koordiniert die gemeinsame Wissenschaftsförderung von Bund und Ländern. Ferner steht die GWK in der Tradition des Königsteiner Staatsabkommens; so wird durch die GWK auch der Königsteiner Schlüssel festgelegt. Generalsekretärin ist seit Oktober 2016 die Ministerialdirigentin Inga Schäfer in der Nachfolge von Hans-Gerhard Husung, der seit Februar 2011 bis zu seinem Ruhestand dieses Amt bekleidete. Schäfer ist Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) Pressemitteilung PM 18/2016: Wechsel in der GWK: Inga Schäfer ist neue Generalsekretärin der GWK (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gwk-bonn.de, abgerufen am 6. Oktober 2016</ref>

Der Auftrag der GWK ergibt sich aus Art. 91b des Grundgesetzes und dem GWK-Abkommen.<ref>Gemeinsame Wissenschaftskonferenz – Rechtliche Grundlagen. In: www.gwk-bonn.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2016; abgerufen am 4. Oktober 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gwk-bonn.de</ref> Mitglieder der GWK sind die für Wissenschaft und Forschung sowie die für Finanzen zuständigen Minister des Bundes und der Länder.<ref>Gemeinsame Wissenschaftskonferenz – Mitglieder. In: www.gwk-bonn.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref> Sitz der Geschäftsstelle ist Bonn. Zu unterscheiden ist die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von der Wissenschaftsministerkonferenz, einer Teilkonferenz innerhalb der Kultusministerkonferenz.

Durch die Föderalismusreform erfuhr Artikel 91b des Grundgesetzes eine Präzisierung und Erweiterung. Bund und Länder können demnach zusammenwirken bei der Förderung von:

  • Einrichtungen und Vorhaben der wissenschaftlichen Forschung außerhalb der Hochschulen,
  • Vorhaben der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen,
  • Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten.

In Ausführungsvereinbarungen werden Details zur Förderung der deutschen Forschungsorganisationen geregelt. Dazu zählen unter anderem:

Durch Bund und Länder gemeinsam geförderte Wissenschaftseinrichtungen

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 50° 42′ 39,7″ N, 7° 7′ 30,3″ O

 {{#coordinates:50,711022|7,125096|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Hinweisbaustein