Géraldine Savary
Géraldine Savary (* 14. November 1968 in Bulle; heimatberechtigt in Sâles) ist eine Schweizer Politikerin (SP) und Journalistin. Sie war Mitglied des Nationalrats und des Ständerats. Seit 2021 ist sie Chefredaktorin der Westschweizer Zeitschrift Femina.
Leben
Savary begann ihre politische Laufbahn 1998 im Stadtrat (Legislative) von Lausanne. Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2003 wurden sie in den Nationalrat gewählt, bei den Wahlen 2007 zur Ständerätin für den Kanton Waadt. Im Ständerat war sie Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, der Kommission für Rechtsfragen, der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen und der Redaktionskommission. Von Juni 1999 bis Dezember 2003 war sie Präsidentin der SP Lausanne. 2017 setzte sie sich gegen das geplante Schweizer Importverbot von tierquälerisch produzierter Gänsestopfleber ein.<ref>Martin Wilhelm: Der Foie-gras-Graben. In: Basler Zeitung. 10. Oktober 2017, abgerufen am 12. Oktober 2017.</ref> Im November 2018 gab sie bekannt, sich 2019 nicht der Wiederwahl in den Ständerat stellen zu wollen. Zuvor war bekannt geworden, dass der russische Honorarkonsul in der Westschweiz, Frederik Paulsen, sie mehrmals im Wahlkampf unterstützt hatte.<ref>Philippe Reichen, Markus Häfliger: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Ich habe keine Kraft mehr» ( vom 18. November 2018 im Internet Archive). In: Tages-Anzeiger. 8. November 2018.</ref>
Von Anfang 2020 bis Ende Januar 2021 war sie Präsidentin der Eidgenössischen Postkommission PostCom, sie folgte auf Hans Hollenstein.<ref>Bundesrat wählt Géraldine Savary zur neuen Präsidentin der PostCom. In: admin.ch. 5. Dezember 2019.</ref> Sie war die erste Frau in diesem Amt. Nachfolgerin von Savary wurde Anne Seydoux-Christe. Danach wurde Savary Chefredaktorin der Westschweizer Zeitschrift Femina.
Géraldine Savary lebt in Lausanne, ist verheiratet mit dem Lausanner Stadtpräsidenten Grégoire Junod (SP)<ref>Philippe Reichen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizer Politikerpaare – und die Folgen. Was, wenn Mann und Frau zusammenleben und gleichzeitig einflussreiche Ämter besetzen? Karriereprobleme zum Beispiel ( vom 23. November 2016 im Internet Archive). In: Tages-Anzeiger. 21. November 2016, abgerufen am 27. November 2018.</ref> und hat zwei Kinder. Sie ist französisch-schweizerische Doppelbürgerin.<ref>Othmar von Matt: Jeder 13. Parlamentarier ist Doppelbürger. In: Schweiz am Wochenende. 29. Juli 2018.</ref>
Weblinks
- Géraldine Savary auf der Website der Bundesversammlung
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Géraldine Savary ( vom 19. Juli 2020 im Internet Archive) auf der Website der PostCom
Einzelnachweise
<references />
Nationalräte: Cesla Amarelle | André Bugnon | Isabelle Chevalley | Fathi Derder | Olivier Feller | Olivier Français | Adèle Thorens Goumaz | Jean-Pierre Grin-Hofmann | Ada Marra | Isabelle Moret | Jacques Neirynck | Roger Nordmann | Guy Parmelin | Rebecca Ruiz | Jean Christophe Schwaab | Christian van Singer | Pierre-François Veillon | Éric Voruz
Ständeräte: Luc Recordon | Géraldine Savary
Liste der Mitglieder des Schweizer Nationalrats in der 49. Legislaturperiode | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats in der 49. Legislaturperiode
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Waadtländer Parlamentarier 50. Legislaturperiode
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Savary, Géraldine |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politikerin (SP) und Journalistin |
| GEBURTSDATUM | 14. November 1968 |
| GEBURTSORT | Bulle, Schweiz |
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