Fußball-Weltmeisterschaft 1938
| FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1938 | |
|---|---|
| Coupe du Monde | |
| Datei:1938 fifa worldcup poster.jpg | |
| Anzahl Nationen | 15 (von 36 Bewerbern) |
| Weltmeister | Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Königreich Italien (2. Titel) |
| Austragungsort | Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich |
| Eröffnungsspiel | 4. Juni 1938 (Paris) |
| Endspiel | 19. Juni 1938 (Colombes) |
| Spiele | 18 |
| Tore | 84 (⌀: 4,67 pro Spiel) |
| Zuschauer | 375.700 (⌀: 20.872 pro Spiel) |
| Torschützenkönig | Datei:Flag of Brazil (1889-1960).svg Leônidas da Silva (7) |
| Platzverweise | 4 (⌀: 0,22 pro Spiel) |
| ← WM 1934 | |
Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war die dritte Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Fußballnationalmannschaften und fand vom 4. bis zum 19. Juni 1938 in Frankreich statt.
Bei der vorigen WM in Italien hatten die Nationalmannschaften von Deutschland und Österreich den dritten und vierten Platz belegt. Mitte März 1938, weniger als drei Monate vor Turnierbeginn, erfolgte der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich, das dann auch als „Großdeutschland“ bezeichnet wurde. Infolgedessen nahmen Österreicher nicht mit der qualifizierten eigenen Mannschaft an der WM teil, sondern auf Anordnung der NSDAP-Parteiführung – und gegen den Willen des Reichstrainers Sepp Herberger<ref>Herbergers Vorgänger Otto Nerz, noch bis Mai 1938 als „Chef der Nationalmannschaft“ ihm vorgesetzt, war unmittelbar vor dem Turnier zurückgetreten, vgl. Fußball-Woche vom 31. Mai 1938, S. 12 f.</ref> – nur als Teil einer paritätisch neu gebildeten großdeutschen Mannschaft. Diese Elf ging als einer der Favoriten in das Turnier, aber die Spieler aus den zuvor getrennten Ländern waren noch nicht aufeinander abgestimmt. Nach einer frühen 1:0-Führung gegen die Schweiz trennte man sich in Paris 1:1 nach Verlängerung. Fünf Tage später im Wiederholungsspiel führte Großdeutschland bereits 2:0, verlor dennoch 2:4.
Die Schweiz schied in der nächsten Runde aus, wie die anderen Mannschaften, die ein Wiederholungsspiel absolvieren mussten. Seither wurden bei Fußball-Weltmeisterschaften keine Wiederholungsspiele mehr durchgeführt.<ref>Noch bis 1958 gab es aber nach der Gruppenphase Entscheidungsspiele bei Punktgleichheit.</ref> Der ebenfalls als Favorit gehandelte Gastgeber Frankreich schied im Viertelfinale aus, mit dem Trost, nur dem alten und neuen Weltmeister unterlegen gewesen zu sein, denn Italien verteidigte seinen WM-Titel erfolgreich.
Vergabe
Die Wahl des Austragungsortes traf die FIFA am 13. August 1936 auf ihrem Kongress in Berlin. Frankreich setzte sich mit 19:4 Stimmen gegen Mitbewerber Argentinien durch. Der dritte Bewerber Deutschland, der zudem für 1942 kandidierte, blieb bei dieser Abstimmung ohne Stimme.<ref name="vergabe">Host announcement decision. (PDF; 109 kB) FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2019; abgerufen am 14. Juni 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Spielorte
Lage der Spielorte |
Die Spiele der Weltmeisterschaft wurden in zehn Stadien in zehn verschiedenen französischen Städten ausgetragen. Der Spielort Lyon war für das ausgefallene Spiel Schweden gegen Österreich vorgesehen.
Für Le Havre nennt die FIFA das Stade de la Cavée Verte als Spielort.<ref>Spielbericht Tschechoslowakei–Niederlande. FIFA, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2022; abgerufen am 29. März 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Jedoch belegen Fotografien der einzigen in Le Havre ausgetragenen Partie, dass es sich beim Spielort einwandfrei um das Stade Municipal handelte.<ref>Coupe du Monde de Football de la FIFA 1938 - Stade Jules Deschaseaux - Le Havre. lehavrephoto.canalblog.com, 10. Juni 2010, abgerufen am 29. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Spelmoment uit de wedstrijd tegen Tsjechoslowakije. Nationaal Archief, abgerufen am 29. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Stadt | Stadionname | Kapazität* | Spiele |
|---|---|---|---|
| Antibes | Stade du Fort Carré | 22.850 | 1 |
| Bordeaux | Stade du Parc Lescure (auch: Stade Municipal) |
26.650 | 3 |
| Colombes | Stade Olympique Yves-du-Manoir | 59.900 | 3 |
| Le Havre | Stade Municipal | 28.650 | 1 |
| Lille | Stade Victor Boucquey | 23.000 | 1 |
| Lyon | Stade Gerland | 0 | |
| Marseille | Stade Vélodrome | 35.900 | 2 |
| Paris | Parc des Princes | 35.700 | 3 |
| Reims | Stade Vélodrome Municipal | 20.000 | 1 |
| Straßburg | Stade de la Meinau | 31.600 | 1 |
| Toulouse | Stadium Municipal | 20.000 | 2 |
* Stand zum Zeitpunkt der Weltmeisterschaft im Juni 1938
Qualifikation
Teilnehmer
Von den 36 gemeldeten Mannschaften konnten sich 16 für die Endrunde der WM 1938 qualifizieren.
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Modus
Wie ihr Vorgänger wurde die WM 1938 im K.-o.-System ausgetragen. Im Falle eines Unentschiedens wurde das Spiel um 30 Minuten verlängert, stand auch nach 120 Minuten kein Sieger fest, so wurde ein Wiederholungsspiel angesetzt.
Erneut wurden bei der Auslosung am 5. Mai 1938 die Mannschaften wie auch 1934 für das Achtelfinale in gesetzte und nicht gesetzte Mannschaften eingeteilt. Den gesetzten wurden dabei die nicht gesetzten Mannschaften als Gegner zugelost.
Für Informationen zu den einzelnen Qualifikationswegen und Kadern der Mannschaften auf den jeweiligen Link klicken.
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Finalrunde
Spielplan
Vorlage:Turnierplan16-Platz3-Datum-ohne1 Sieg nach Verlängerung
2 Sieg nach Wiederholungsspiel
Achtelfinale
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Wiederholungsspiele: Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}
Viertelfinale
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Wiederholungsspiel: Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}
Halbfinale
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Spiel um Platz 3
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Endspiel
| Italien | Ungarn | Aufstellung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg |
|
Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg | |||||||
| Aldo Olivieri – Alfredo Foni, Pietro Rava – Pietro Serantoni, Miguel Andreolo, Ugo Locatelli – Amedeo Biavati, Giuseppe Meazza ein weißes C in blauem Kreis, Silvio Piola, Giovanni Ferrari, Gino Colaussi Cheftrainer: Vittorio Pozzo |
Antal Szabó – Gyula Polgár, Sándor Bíró – Antal Szalay, György Szűcs, Gyula Lázár – Ferenc Sas, Jenő Vincze, György Sárosi ein weißes C in blauem Kreis, Gyula Zsengellér, Pál Titkos Cheftrainer: Alfréd Schaffer | ||||||||
| Tor 1:0 Colaussi (6.) Tor 2:1 Piola (16.) Tor 3:1 Colaussi (35.) Tor 4:2 Piola (82.) |
Tor 1:1 Titkos (8.) Tor 3:2 Sárosi (70.) | ||||||||
Weltmeistermannschaft
(in Klammern sind die Spiele und Tore angegeben)
| Italien | |
| Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg |
|
Torschützenliste
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Torschützenkönig des gesamten Wettbewerbs (d. h. inkl. Qualifikation) wurde der Ungar Gyula Zsengellér mit 10 Toren.
Eingesetzte Schiedsrichter
In den 18 Spielen wurden insgesamt 25 Unparteiische aus nur 9 ausnahmslos europäischen Verbänden eingesetzt, 13 Schiedsrichter und 12 zusätzliche Linienrichter. Dabei stellte der gastgebende französische Verband allein 3 Schiedsrichter und 10 Linienrichter. Der Belgier Baert, die weiteren Schiedsrichter Barlassina, Beranek, Birlem, Eklind, Langenus sowie der diesmal als Linienrichter eingesetzte van Moorsel waren auch bei der vorhergehenden WM in Italien schon tätig. Mit drei Platzverweisen im ersten Spiel zwischen Brasilien und der Tschechoslowakei war der Ungar von Hertzka lange Zeit alleiniger Rekordhalter.
| Name | Verband | Anzahl der Spiele als |
Platz- verweise | |
|---|---|---|---|---|
| SR | LR | |||
| Datei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien | 1 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Königreich Italien | 1 | 0 | 0 | |
| Datei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich | 1 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich | 1 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 2 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 1 | 0 | 0 | |
| Datei:Flag of Sweden.svg Schweden | 2 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ungarn | 1 | 0 | 3 | |
| Datei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei | 1 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien | 2 | 0 | 1 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 2 | 0 | 0 | |
| Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Königreich Italien | 1 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz | 2 | 2 | 0 | |
| Linienrichter | ||||
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 4 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande | 0 | 3 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 1 | 0 | |
| Datei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich | 0 | 2 | 0 | |
| Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich | 0 | 2 | 0 | |
| Gesamt | 18 | 36 | 4 | |
Öffentliche Wahrnehmung und finanzielle Bilanz
Angesichts der zunehmenden politischen Spannungen, die ein Jahr später in den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mündeten – vom Bürgerkrieg im benachbarten Spanien über „Anschluss“ und Sudetenkrise bis zum Pazifikkrieg in Ostasien –,<ref>Victor Sinet, Coupe du monde 1938, 2002, S. 13 (französisch).</ref> war in Frankreich im Vorfeld des Turniers nicht unbedingt mit einem großen Zuschauerzuspruch gerechnet worden, zumal der Fußball dort seinerzeit bei weitem nicht die populärste Sportart war. Hinzu kam, dass Spiele dort grundsätzlich nur sonntags stattfanden, während sieben der 18 WM-Begegnungen an anderen Wochentagen angesetzt wurden.<ref>Victor Sinet, Coupe du monde 1938, 2002, S. 73/74 (französisch).</ref> Zudem führte die Absicht der Organisatoren, bei den Spielorten möglichst viele Regionen zu berücksichtigen, um das ganze Frankreich zu präsentieren, dazu, dass mit Toulouse und Bordeaux zwei eher rugby- als „fußballaffine“ Städte ausgewählt wurden.<ref>Victor Sinet, Coupe du monde 1938, 2002, S. 63 f. (französisch).</ref>
Und schließlich gab es einige Duelle, die auf dem Papier alles andere als attraktiv klangen. Tatsächlich bezahlten bei den drei Auftritten der Kubaner gegen Rumänien und Schweden jeweils weniger als 7.600 Besucher Eintritt; auch Ungarn gegen Niederländisch-Indien und Tschechoslowakei gegen die Niederlande erlebten nur jeweils rund 10.000 Zuschauer im Stadion mit. Hingegen sahen knapp 58.500 Besucher Frankreichs Niederlage gegen Italien, und über 45.000 wohnten dem Finale bei.<ref>Victor Sinet, Coupe du monde 1938 (französisch), 2002, S. 83–138, gibt bei den einzelnen Spielberichten nicht nur die offizielle Zuschauerzahl, sondern auch die jeweilige Einnahme aus dem Kartenverkauf an.</ref>
Dennoch blieb am Ende der WM ein stattlicher Betrag bei den Veranstaltern übrig, denn vier Millionen Francs auf der Ausgabenseite standen in der abschließenden Bilanz fast sechs Millionen Francs an Einnahmen gegenüber. Somit ergab sich ein Gewinn von fast zwei Millionen Francs, ein Wert, der rechnerisch etwa fünf Millionen neuen Francs (2001) beziehungsweise 800.000 Euro (2002) entspricht.<ref>Victor Sinet, Coupe du monde 1938, 2002, S. 12 (französisch).</ref> Dabei sind allerdings die Ausgaben der französischen Gebietskörperschaften (Gesamtstaat, Regionen, Départements und Gemeinden) insbesondere für Infrastrukturmaßnahmen und den Stadionneu- (Marseille und Bordeaux) beziehungsweise -ausbau (vor allem Colombes) nicht auf der Kostenseite berücksichtigt worden.
Im Vergleich zu den Weltmeisterschaftsendrunden ab dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts waren Werbung und Vermarktung 1938 außerordentlich bescheiden. Der französische Fußballverband bot neben dem offiziellen Programmheft<ref>Fédération Française de Football Association: Revue de la Coupe du Monde de Football 1938. Paris 1938 (französisch).</ref> ein künstlerisch gestaltetes, eigenes WM-Logo und gemeinsam mit der FIFA eine von dem Zeichner Joe Bridge entworfene Postkarte als Souvenir zum Verkauf an. Die französische Post gab zudem eine 1,75-Francs-Briefmarke heraus und das staatliche Eisenbahnunternehmen SNCF hängte Plakate mit den Spielterminen in seinen Bahnhöfen aus.<ref>Victor Sinet, Coupe du monde 1938, 2002, S. 69–72 (französisch).</ref>
Siehe auch
Literatur
- Hardy Grüne: Fußball-WM-Enzyklopädie 1930–2006. AGON-Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-261-0
- Victor Sinet: Coupe du monde 1938. La coupe du monde oubliée. Alan Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire 2002, ISBN 978-2-84253-729-6 (französisch)
Weblinks
- Die Weltmeisterschaft 1938 auf Fussballdaten.de
Einzelnachweise
<references />
Uruguay 1930 |
Italien 1934 |
Frankreich 1938 |
1942 |
Brasilien 1950 |
Schweiz 1954 |
Schweden 1958 |
Chile 1962 |
England 1966 |
Mexiko 1970 |
BR Deutschland 1974 |
Argentinien 1978 |
Spanien 1982 |
Mexiko 1986 |
Italien 1990 |
USA 1994 |
Frankreich 1998 |
Südkorea/Japan 2002 |
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