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Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2013

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(Weitergeleitet von Fußball-EM 2013)
Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2013
UEFA Women’s Euro 2013
Anzahl Nationen 12 (von 45 Bewerbern)
Europameister DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (8. Titel)
Austragungsort SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
Eröffnungsspiel 10. Juli 2013
Endspiel 28. Juli 2013
Spiele 25
Tore 56 (⌀: 2,24 pro Spiel)
Zuschauer 216.888 (⌀: 8.676 pro Spiel)
Torschützenkönigin SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Lotta Schelin (5 Tore)
Beste Spielerin DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Nadine Angerer
Datei:Yellow card.svg Gelbe Karten 49 (⌀: 1,96 pro Spiel)
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Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2013 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war die elfte Ausspielung der europäischen Kontinentalmeisterschaft im Frauenfußball und fand vom 10. bis zum 28. Juli zum zweiten Mal nach 1997 in Schweden statt.<ref>UEFA European Women’s Championship Final Tournament 2013 – Bid Requirements. (PDF; 1 MB) In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 21. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Schweden war 1997 Co-Gastgeber gemeinsam mit Norwegen.

Titelverteidiger Deutschland gewann das Finale gegen Norwegen mit 1:0 und wurde zum achten Mal Europameister. Torschützenkönigin wurde die Schwedin Lotta Schelin mit fünf Toren.

Vergabe

Insgesamt fünf Länder hatten im Vorfeld ihr Interesse an der Ausrichtung der Europameisterschaft 2013 bekanntgegeben. Bereits im September 2009, noch während der Europameisterschaft 2009, erklärte der niederländische Verband sein Interesse an der Ausrichtung. Auch Schweden gab kurze Zeit später bekannt, sich um das Turnier zu bewerben. Weitere Interessenten waren Bulgarien, Polen und die Schweiz.<ref>Nora Kruse: Großes Interesse an Euro 2013. Womensoccer.de, 18. November 2009, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref>

Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist am 15. Juni 2010 reichten nur die Niederlande und Schweden ihre Bewerbungen ein.<ref name="bewerbung">Niederlande und Schweden geben Bewerbung ab. In: uefa.com. UEFA, 5. Juli 2010, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref> Die Niederlande hatten sich bereits für die Europameisterschaft 2009 beworben, unterlagen aber in der Abstimmung gegen Finnland. Schweden wiederum war 1995 Gastgeber der Weltmeisterschaft und 1997 zusammen mit Norwegen Ausrichter der Europameisterschaft.

Die Entscheidung über den Austragungsort fiel bei der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 4. Oktober 2010 in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Dabei erhielt Schweden den Zuschlag.<ref name="zuschlag">Schweden richtet UEFA Women’s EURO 2013 aus. In: uefa.com. UEFA, 4. Oktober 2010, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref>

Qualifikation

Die Auslosung der drei Vorrundengruppen fand am 9. November 2012 im Svenska Mässan Ausstellungs- und Kongresszentrum in Göteborg statt.<ref>Auslosung der Endrunde. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref> Gastgeber Schweden wurde als Gruppenkopf der Gruppe A, Deutschland in der Gruppe B und Frankreich in der Gruppe C gesetzt. Dadurch konnten Gastgeber Schweden und Titelverteidiger Deutschland im Falle jeweiliger Gruppensiege frühestens im Finale aufeinandertreffen. Die übrigen Mannschaften wurden aufgrund des UEFA-Koeffizienten in zwei Töpfe eingeteilt. Jeder Gruppe wurden anschließend eine Mannschaft aus dem Topf 1 und zwei Mannschaften aus dem Topf 2 zugelost.<ref>Schweden, Deutschland und Frankreich topgesetzt. In: uefa.com. UEFA, 26. Oktober 2013, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref>

  • Topf 1: England, Norwegen, Italien
  • Topf 2: Dänemark, Island, Finnland, Russland, Niederlande, Spanien

Als „Losfeen“ fungierten die beiden Botschafter des Turniers Steffi Jones (Topf 1) und Patrik Andersson (Topf 2). Sie losten folgende Gruppen aus:

Datei:2013 uefa womens championship.png
  • Europameister
  • Finale
  • Halbfinale
  • Viertelfinale
  • Vorrunde
  • Die Mannschaften bei der EURO 2013
    Gruppe A Gruppe B Gruppe C
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen EnglandDatei:Flag of England.svg England
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien

    Spielorte

    Das Turnier wurde in sieben Stadien in sieben Städten im Süden Schwedens ausgetragen. Die Friends Arena in Solna war Austragungsort des Endspiels (mit geplanter Kapazität von 30.000 Plätzen, die aber aufgrund der hohen Nachfrage auf 40.000 erhöht wurde).<ref>Extra 10,000 tickets on sale for final. In: uefa.com. UEFA, 17. Juli 2013, abgerufen am 19. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Alle anderen Stadien sahen jeweils drei Vorrunden- und ein Finalrundenspiel. Die Spiele der Gruppe A fanden in Göteborg und Halmstad statt, wobei die Spiele der schwedischen Nationalmannschaft grundsätzlich in Göteborg ausgetragen wurden. In der Gruppe B wurde in Kalmar und Växjö gespielt, während die Partien der Gruppe C in Linköping und Norrköping ausgetragen wurden.<ref>Paul Saffer: WM vor Augen, EURO im Kopf. In: uefa.com. UEFA, 3. Januar 2011, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref> Die Stadien in Halmstad und Norrköping waren bereits Austragungsorte der Männer-Weltmeisterschaft 1958, während in Göteborg und Halmstad Spiele der U-21-Europameisterschaft der Männer 2009 ausgetragen wurden.

    Göteborg Halmstad Kalmar
    Spielorte 2013 in Schweden
    Gamla Ullevi
    Kapazität: 15.000
    Örjans vall
    Kapazität: 7.500
    Kalmar Arena
    Kapazität: 11.800
    Gamla Ullevi Örjans vall Kalmar Arena
    3 Vorrundenspiele
    1 Halbfinale
    3 Vorrundenspiele
    1 Viertelfinale
    3 Vorrundenspiele
    1 Viertelfinale
    Linköping Norrköping Solna Växjö
    Linköping Arena
    Kapazität: 7.300
    Nya Parken
    Kapazität: 11.750
    Friends Arena
    Kapazität: 50.000
    Myresjöhus Arena
    Kapazität: 11.086
    Arena Linköping Nya Parken Friends Arena Myresjöhus Arena
    3 Vorrundenspiele
    1 Viertelfinale
    3 Vorrundenspiele
    1 Halbfinale
    Finale 3 Vorrundenspiele
    1 Viertelfinale

    Modus

    Bei der Endrunde bildeten die zwölf Teilnehmer drei Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften, von denen sich jeweils die ersten beiden sowie die zwei besten Dritten für das Viertelfinale qualifizierten. In der Gruppenphase spielte jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft ihrer Gruppe nach dem Meisterschaftsmodus.

    Bei Punktgleichheit mehrerer Mannschaften in den Gruppenspielen entschieden die Ergebnisse aus den direkten Begegnungen über die Platzierung. Dabei wurden erst die summierten Punkte, dann die Tordifferenz und danach die Anzahl der erzielten Tore verglichen. Ergab sich hierdurch keine Platzierung, wurden die Tordifferenz und die Anzahl der erzielten Tore aus allen Gruppenspielen herangezogen. War danach noch immer keine Entscheidung gefallen, entschied über die Platzierung der UEFA-Koeffizient für Frauen-Nationalmannschaften zum Zeitpunkt der Auslosung. Hätten nur zwei Mannschaften die gleiche Punkt-, Torzahl und Anzahl von Gegentreffern vor dem letzten Gruppenspiel aufgewiesen und in diesem gegeneinander remis gespielt, hätte unmittelbar nach Spielende ein Elfmeterschießen über die Platzierung entschieden – sofern dies für die Qualifikation für das Viertelfinale notwendig gewesen wäre.<ref>Regulations of the UEFA European Women’s Championship 2011–2013 § 8.05 und 8.06. (PDF; 985 kB) UEFA, abgerufen am 21. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Für das Viertelfinale qualifizierten sich die Gruppenersten und -zweiten sowie die zwei besten Gruppendritten. Zur Bestimmung der besten Gruppendritten wurden nur die erzielten Punkte verwendet. Hatten mehrere drittplatzierte Mannschaften gleich viele Punkte, entschied das Los, welche sich für das Viertelfinale qualifizierten.<ref>Paul Saffer: Mögliche Szenarien am letzten Spieltag. In: uefa.com. UEFA, 17. Juli 2013, abgerufen am 16. Juli 2013.</ref>

    Ab dem Viertelfinale wurde das Turnier über Halbfinale und Finale im K.-o.-System fortgesetzt, wobei sich der Sieger eines Spiels für die nächste Runde qualifizierte. Endete das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, gab es eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten. War auch nach der Verlängerung keine Entscheidung gefallen, wurde der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt. Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften gibt es bei Europameisterschaften seit 1993 kein Spiel um den dritten Platz mehr.

    Vorrunde

    Gruppe A

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden  3  2  1  0 009:200  +7 07
     2. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien  3  1  1  1 003:400  −1 04
     3. DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark  3  0  2  1 003:400  −1 02
     4. FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland  3  0  2  1 001:600  −5 02

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe B

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen  3  2  1  0 003:100  +2 07
     2. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland  3  1  1  1 003:100  +2 04
     3. IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island  3  1  1  1 002:400  −2 04
     4. NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande  3  0  1  2 000:200  −2 01

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Gruppe C

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich  3  3  0  0 007:100  +6 09
     2. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien  3  1  1  1 004:400  ±0 04
     3. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland  3  0  2  1 003:500  −2 02
     4. EnglandDatei:Flag of England.svg England  3  0  1  2 003:700  −4 01

    Vorlage:Fußballspiel kurz/Kopf Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile Vorlage:Fußballspiel kurz/Zeile |}

    Rangliste der Gruppendritten

    Island konnte sich mit vier Punkten als bester Gruppendritter für das Viertelfinale qualifizieren. Da Dänemark und Russland jeweils zwei Punkte hatten, musste per Los entschieden werden (siehe Abschnitt Modus). Dänemark erhielt hierbei den Zuschlag, Russland schied aus.<ref>Chris Burke: Spanien ist im Viertelfinale, Russland raus. In: uefa.com. UEFA, 18. Juli 2013, abgerufen am 19. Juli 2013.</ref>

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island  3  1  1  1 002:400  −2 04
     2. DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark  3  0  2  1 003:400  −1 02
     3. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland  3  0  2  1 003:500  −2 02

    Finalrunde

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    Viertelfinale Halbfinale Finale
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 4


    IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island 0
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 0
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 0
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 0
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 3
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen E1 (4)E
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 1 (2)
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 (2)
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark E1 (4)E

    E Sieg im Elfmeterschießen

    Viertelfinale

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    Halbfinale

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    Finale

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    Besondere Vorkommnisse: Nadine Angerer, Torfrau der deutschen Mannschaft, hält zwei Elfmeter.

    Beste Torschützinnen

    Rang Spielerin Tore
    1 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Lotta Schelin 5
    2 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Nilla Fischer 3
    3 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Verónica Boquete 2
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Mia Brogaard 2
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Marie-Laure Delie 2
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Melania Gabbiadini 2
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Solveig Gulbrandsen 2
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Jennifer Hermoso 2
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Mariann Knudsen 2
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Eugénie Le Sommer 2
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Louisa Nécib 2
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Célia Okoyino da Mbabi 2
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Josefine Öqvist 2
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Wendie Renard 2

    Hinzu kamen 22 Spielerinnen mit je einem Tor und je ein Eigentor der Italienerin Raffaella Manieri im Spiel gegen Schweden und der Spanierin Irene Paredes im Spiel gegen Norwegen.

    Torschützenkönigin des Gesamtwettbewerbs wurde die Deutsche Célia Okoyino da Mbabi mit insgesamt 19 Treffern, was einen neuen Rekord darstellt.


    Ehrungen

    Goldener Schuh

    Der Goldene Schuh ging an die Schwedin Lotta Schelin, die fünf Tore erzielen konnte. Zweiterfolgreichste Torschützen war Nilla Fischer aus Schweden mit drei Toren. Sie erhielt den Silbernen Schuh. Der Bronzene Schuh für die dritterfolgreichste Torschützin ging an die Französin Louisa Nécib. Nécib erzielte zwei Tore und gab zwei Torvorlagen und hatte bei gleicher Tor- und Vorlagenanzahl wie ihre Mitspielerin Eugénie Le Sommer 30 Minuten weniger gespielt. Torschützenkönigin des Gesamtwettbewerbs einschließlich Qualifikation wurde die Deutsche Célia Okoyino da Mbabi mit insgesamt 19 Treffern, was einen neuen Rekord bedeutet.

    Eigentore unterliefen der Italienerin Raffaella Manieri und der Spanierin Irene Paredes. Während des Turniers wurden sechs Strafstöße verhängt, von denen jedoch nur zwei verwandelt wurden. Die Deutsche Nadine Angerer und die Dänin Stina Lykke Petersen hielten jeweils zwei Strafstöße. Beide schafften dies jeweils in einem Spiel. Dagegen konnten Margrét Lára Viðarsdóttir aus Island und die Französin Louisa Nécib ihre Strafstöße verwandeln.

    Beste Spielerin

    Nadine Angerer wurde zudem zur Spielerin des Turniers ernannt.<ref name=uefa-2013-07-30>Angerer die Beste der Besten. In: uefa.com. UEFA, 30. Juli 2013, abgerufen am 30. Juli 2013.</ref>

    All-Star-Team

    Am 30. Juli 2013 benannte das technische Team der UEFA das All-Star-Team des Turniers, in dem von allen Viertelfinalisten außer Island mindestens eine Spielerin vertreten ist.<ref name=uefa-2013-07-30 /> Das technische Team der UEFA bestand aus dem walisischen Nationaltrainer Jarmo Matikainen, der ehemaligen belgischen Nationaltrainerin Anne Noë, der schottischen Nationaltrainerin Anna Signeul und der ehemaligen Schweizer Nationaltrainerin Béatrice von Siebenthal.

    Torhüter Abwehr Mittelfeld Stürmer

    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Nadine Angerer
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Ingrid Hjelmseth
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Stina Lykke Petersen

    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Saskia Bartusiak
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Laure Boulleau
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Marit Fiane Christensen
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Nilla Fischer
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Annike Krahn
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Maren Mjelde
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Wendie Renard

    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Lena Goeßling
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Solveig Gulbrandsen
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dzsenifer Marozsán
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Louisa Nécib
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Josefine Öqvist
    DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Katrine Pedersen
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Caroline Seger

    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Verónica Boquete
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Melania Gabbiadini
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Eugénie Le Sommer
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Célia Okoyino da Mbabi
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Lotta Schelin
    FrankreichDatei:Flag of France.svg Gaëtane Thiney

    Ehrungen der Platzierten

    Nadine Angerer wurde zu Europas Fußballerin des Jahres 2013 und Weltfußballerin des Jahres 2013 gewählt. Silvia Neid zur FIFA-Welttrainerin des Jahres im Frauenfußball. Bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres in Deutschland belegte die deutsche Mannschaft hinter Triple-Gewinner FC Bayern München den zweiten Platz.

    Schiedsrichterinnen

    Die UEFA gab am 19. Juni 2013 die Schiedsrichterinnen bekannt, die an der Endrunde teilnahmen.<ref>Women’s EURO referee workshop. In: uefa.com. UEFA, 19. Juni 2013, abgerufen am 29. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

    Schiedsrichterinnen Assistentinnen Vierte Offizielle
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Silvia Spinelli
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Carina Vitulano
    ItalienDatei:Flag of Italy.svg Romina Santuari MaltaDatei:Flag of Malta.svg Esther Azzopardi
    DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bibiana Steinhaus DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Marina Wozniak PolenDatei:Flag of Poland.svg Monika Mularczyk
    UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Katalin Kulcsár UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Judit Kulcsár
    FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kirsi Heikkinen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Tonja Paavola
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Teodora Albon RumänienDatei:Flag of Romania.svg Petruța Iugulescu
    RumänienDatei:Flag of Romania.svg Cristina Dorcioman TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Lucie Ratajová
    SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Jenny Palmqvist SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Helen Karo
    SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Esther Staubli SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Mária Súkeníková
    UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Kateryna Monsul UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Natalija Ratschynska
    EnglandDatei:Flag of England.svg Sian Massey
    SpanienDatei:Flag of Spain.svg Maria Luisa Villa Gutiérrez
    NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Hege Steinlund

    Eintrittskarten

    Für das Turnier wurden Eintrittskarten in drei Kategorien angeboten. Die Preise waren bei allen Spielen gleich. Eine Karte der ersten Kategorie kostete 200 Schwedische Kronen (etwa 23 Euro), in der zweiten Kategorie 150 Kronen (etwa 17,30 Euro) und in der dritten Kategorie 100 Kronen (etwa 11,50 Euro). Jugendliche bis zum Alter von 16 Jahren zahlten bei allen Spielen 50 Kronen (etwa 5,75 Euro). Darüber hinaus gab es so genannte Follow Your Team-Tickets, die alle drei Vorrundenspiele einer bestimmten Mannschaft umfassten. Diese Karten kosteten je nach Kategorie 450 Kronen (etwa 52 Euro), 335 Kronen (etwa 39 Euro) bzw. 225 Kronen (etwa 26 Euro). Der Vorverkauf startete am 14. Februar 2013.<ref>EM 2013: Ticketverkauf startet am 14. Februar. In: framba.de. Framba.de – Frauenfußball, 24. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 21. Juni 2013.</ref>

    Fernsehberichterstattung

    In Deutschland übertrugen die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF – anders als noch bei der Weltmeisterschaft zwei Jahre zuvor – lediglich die Spiele der deutschen Frauen und das Finale. Andere EM-Begegnungen im Free-TV wurden auf Eurosport ausgestrahlt; dieser Sender zeigte sämtliche Begegnungen live beziehungsweise eine der beiden zeitgleich angesetzten Partien am dritten Vorrundenspieltag im Hauptprogramm zeitversetzt.<ref>Kicker Extra Frauen-Europameisterschaft 2013 (Beilage des Kicker Sportmagazin vom 8. Juli 2013), S. 23</ref> Im Pay-TV waren bei Eurosport 2 auch diese Spiele live zu sehen.<ref>Fußball-EM der Frauen live bei Eurosport, ARD und ZDF. In: digitalfernsehen.de. Auerbach Verlag und Infodienste GmbH, 4. Juli 2013, abgerufen am 19. Juli 2013.</ref> In England wurden die Gruppenspiele der englischen Mannschaft von der BBC live übertragen, wobei jeweils mehr als 1 Million Zuschauer die Übertragungen sahen.<ref>The Three Lions exit UEFA Women's Euro 2013 following 3-0 defeat to France. In: thefa.com. The Football Association, 18. Juli 2013, abgerufen am 23. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Finale sahen in Deutschland 8,91 Millionen Zuschauer der ARD (Marktanteil 45,6 %), während das Supercup-Spiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund am Tag zuvor nur 6,9 Millionen Zuschauer sahen.<ref>EM-Sieg der DFB-Elf ist ein Quotenhit. In: fussball.de. Deutsche Telekom, 29. Juli 2013, abgerufen am 8. August 2013.</ref>

    Statistische Besonderheiten

    • Im Eröffnungsspiel trafen Schweden und Dänemark zum 50. Mal aufeinander.
    • Island holte beim 1:1 gegen Norwegen den ersten Punkt bei einer Endrunde. Im abschließenden Gruppenspiel gelang mit dem 1:0 gegen die Niederlande der erste Sieg.
    • Deutschland verlor beim 0:1 gegen Norwegen zum ersten Mal seit dem 3. Juli 1993 ein EM-Endrunden-Spiel.
    • Dänemark zog ohne einen einzigen Sieg ins Halbfinale ein.
    • Die Französin Sandrine Soubeyrand war mit 39 Jahren und 340 Tagen die älteste Spielerin, die jemals bei einer EM-Endrunde zum Einsatz kam.<ref>Joker, Leistungsträger und Jubel in Afrika. In: fifa.com. FIFA, 24. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juli 2013; abgerufen am 24. Juli 2013.</ref>
    • Mit 41.301 Zuschauern beim Finale wurde ein neuer Zuschauerrekord für ein EM-Spiel der Frauen aufgestellt und auch die Gesamtzuschauerzahl stellt einen neuen Rekord dar.

    Auswirkungen auf die FIFA-Weltrangliste

    Trotz des Titelgewinns blieb Deutschland in der am 2. August 2013 veröffentlichten FIFA-Weltrangliste auf Platz zwei hinter den weiterhin führenden USA, verlor sogar durch die Niederlage im Gruppenspiel gegen Norwegen und das Remis gegen die Niederlande Punkte. Da bei den Frauen auch die Tordifferenz bei der Berechnung berücksichtigt wird, wurden durch die knappen Siege in der K.-o.-Runde auch nur wenige Punkte erhalten, so dass insgesamt 10 Punkte verloren wurden. Auch Schweden, Frankreich, Island, Italien und die Niederlande konnten sich nicht verbessern. Während Norwegen, Dänemark, Spanien und Russland sich um je einen Platz verbessern konnten, verlor Finnland einen und England vier Plätze – auch bedingt durch den gleichzeitigen Sieg von Nordkorea bei der Ostasienmeisterschaft.<ref>USA bleiben oben – Deutschland stagniert. In: fifa.com. FIFA, 2. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2013; abgerufen am 2. August 2013.</ref>

    Weblinks

    Einzelnachweise

    <references />

    Vorlage:Klappleiste/Anfang

    Vorlage:Klappleiste/Ende