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Franz Krüger (Bildhauer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Franz Krüger (* 12. Juli 1849 in Berlin; † 17. Juli 1912 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Bildhauer.

Franz Ludwig August Krüger war Schüler der Kunstgießers Friedrich Wilhelm Wolff. Er studierte anschließend von 1866 bis 1870 an der Königlich Preussischen Akademie der Künste zu Berlin und war schließlich von 1870 bis 1874 Atelierschüler und Gehilfe von Albert Wolff. Er lebte und arbeitete seit 1875 in Berlin und in Breslau. 1879 ließ er sich in Frankfurt am Main nieder, wo er als Architektur- und Denkmalsplastiker und als Porträtist hervortrat. Studienreisen führten ihn 1872 nach Kopenhagen, 1882 nach Italien und 1900 nach Paris. Er schuf ein umfangreiches skulpturales Werk.<ref>Eintrag bei: Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt, Stadt Frankfurt am Main</ref>

Werke in Frankfurt (Main)

Datei:1999-12 paulskirche.jpg
Eine der zwei von Krüger geschaffenen Bronzetafeln am Eingang der Paulskirche zum Gedenken an die Frankfurter Nationalversammlung
Datei:Frankfurt November 2012 - panoramio (38).jpg
Pantherquadriga auf dem kleinen Giebel der Alten Oper, befand sich ursprünglich am alten Schauspielhaus

Außerdem schuf Krüger zahlreiche Porträtreliefs, Büsten, Porträtbüsten und Grabdenkmale, darunter die Porträtbüste Otto Devrients aus Bronze, welche sich nicht mehr auf dem Nordfriedhof von Jena befindet.

Literatur

  • Hermann Alexander Müller: Allgemeines Künstler-Lexicon, 1906, Seite 174

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Franz Krüger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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