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Fränkische Weinkönigin

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Die Fränkische Weinkönigin ist die auf jeweils ein Jahr (bis 1963 auf zwei Jahre) gewählte Repräsentantin des deutschen Weinbaugebietes Franken im In- und Ausland. Sie hat noch während ihrer Amtszeit die Möglichkeit, bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin zu kandidieren. Im Unterschied zu anderen Weinanbaugebieten wird die Weinkönigin in Franken im März gewählt.

In Bad Kissingen ist die 68. Fränkische Weinkönigin am 13. März 2026 gewählt worden. Angelina Seiler aus Stammheim (Landkreis Schweinfurt) tritt 2026/2027 die Nachfolge von Antonia Kraiß an.

Modalitäten

Die Kandidatinnen sollen mindestens 18 Jahre alt sein sowie eine gültige Fahrerlaubnis (Führerscheinklasse B) haben.<ref>Fränkische Weinkönigin gesucht. In: RebeundWein.de. 23. Dezember 2025, abgerufen am 15. März 2026.</ref> Sie sollen aus einer Winzerfamilie stammen bzw. müssen ausreichend Fachwissen über Weinbau, Kellerwirtschaft und Vermarktung verfügen.<ref>Fränkische Weinkönigin. In: Franken-Silvanerheimat.de. Abgerufen am 15. März 2026.</ref> Eine vorausgegangene einjährige Amtszeit als örtliche Weinprinzessin wird als Qualifikation akzeptiert.<ref>Richtlinien zur Wahl der Fränkischen Weinkönigin (PDF)</ref> Die Fränkische Weinkönigin wird in der Regel von einer Jury gewählt. Bei der Wahl zur 57. Fränkischen Weinkönigin 2012 gab es nur eine Kandidatin, diese wurde ernannt.<ref>Harald Meyer, Frank Weichhan: Neue Weinkönigin: Im Alleingang zur Krone. In: Mainpost.de. 13. Januar 2012, abgerufen am 15. März 2026.</ref>

Noch während ihrer Amtszeit, Franken stellt hier eine Besonderheit dar, nimmt die Fränkische Weinkönigin zusammen mit den Königinnen der übrigen zwölf deutschen Weinbaugebiete an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teil. Zuletzt wurde 2023 die Fränkische Weinkönigin, Eva Brockmann aus Haibach, zur 75. Deutschen Weinkönigin gewählt.<ref>Weinkönigin Eva Brockmann. In: DeutscheWeinmajestaet.de. Abgerufen am 15. März 2026.</ref>

Fränkische Weinköniginnen

Häufigkeit der Wahl nach Weinorten

Königin aus dem Weinort Wahljahr Anzahl
Astheim (Volkach) 1981, 1989 2
Bullenheim (Ippesheim) 2015 1
Eibelstadt 1996 1
Erlenbach bei Marktheidenfeld 1991, 1995, 2001 3
Escherndorf (Volkach) 1968, 1977, 1999, 2005 4
Fahr (Volkach) 2012 1
Frickenhausen am Main 1975, 2024 2
Gaibach (Volkach) 2007 1
Greuth (Castell) 2019 1
Großheubach 1973 1
Großlangheim 1990, 2004, 2009 3
Großwallstadt 2022 1
Güntersleben 2011 1
Iphofen 1953, 1959, 1969 3
Ipsheim 1997 1
Klingenberg am Main 1957 1
Nordheim am Main 1966, 1985, 1987, 2014, 2016, 2025 6
Obereisenheim 1961, 1974, 1978, 1983, 1994 5
Ramsthal 2010 1
Randersacker 1950, 1972, 1992, 2018 4
Retzbach (Zellingen) 1993 1
Retzstadt 1976 1
Rödelsee 1957 1
Sommerach 1980, 1982, 1998, 2003 4
Stammheim (Kolitzheim) 2017, 2026 2
Stetten (Karlstadt) 2000 1
Tauberrettersheim 2013 1
Thüngersheim 1971, 1986 2
Untereisenheim 1979, 2002 2
Veitshöchheim 1967 1
Volkach 1955, 1963, 1964, 1965, 1970, 2008 6
Wiesenbronn 1951, 1988 2
Zeilitzheim (Kolitzheim) 1984, 2006 2

Weblinks

Einzelnachweise

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Die dreizehn Gebietsweinköniginnen:
Ahr | Baden | Franken | Hessische Bergstraße | Mittelrhein | Mosel | Nahe | Pfalz | Rheingau | Rheinhessen | Saale-Unstrut | Sachsen | Württemberg

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