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Folie à deux

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Folie à deux
Studioalbum von Fall Out BoyFehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <

Veröffent-
lichung

12. Dezember 2008

Aufnahme

Juli–September 2008

Label(s)

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Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Pop-Punk, Alternative Rock

Titel (Anzahl)

13

Länge

50:53

Besetzung

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Produktion

Neal Avron

Studio(s)

The Pass Studios, The Casita (beide Hollywood)

Chronologie
Live in Phoenix
(2008)
Folie à deux Believers Never Die – Greatest Hits
(2009)
Singleauskopplungen
8. September 2008 I Don’t Care
15. Oktober 2008 What a Catch, Donnie
2. Dezember 2008 America’s Suitehearts

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Folie à deux (dt. Wahnsinn zu zweit) ist das vierte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Fall Out Boy. Es erschien im deutschsprachigen Raum am 12. Dezember 2008 bei Island Records,<ref name="laut">Tobias Litterst: Mit dem Brecheisen ins Kurzzeit-Gedächtnis. Auf: laut.de. Abgerufen am 30. Januar 2012</ref> vier Tage später auch in den Vereinigten Staaten.<ref name="allmusic">Stephen Thomas Erlewine: Folie à Deux allmusic.com (englisch). Abgerufen am 30. Januar 2012</ref>

Entstehung

Kurz nach der Veröffentlichung des Vorgängeralbums Infinity on High im Winter 2007 begann die Band mit dem Schreiben von neuen Songs. Eingeschränkt wurde dieser Prozess durch einen Rekordversuch der Band, bei dem sie versuchte innerhalb von neun Monaten auf allen sieben Kontinenten aufzutreten.<ref>James Montgomery: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 5. Juni 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. mtv.com, 18. März 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref> Der Auftritt in einer Forschungsstation in der Antarktis musste jedoch aufgrund schlechten Wetters und der damit nicht möglichen Flugverbindung abgesagt werden.<ref>James Montgomery: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 7. November 2012 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. mtv.com, 27. März 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref> Im April 2008 wurde der Beschluss gefasst ins Studio zu gehen, die Aufnahmen mit dem britischen Gitarristen John Mayer zur Coverversion des Michael-Jackson-Songs Beat It verzögerten den Entstehungsprozess.<ref>James Montgomery: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 7. November 2012 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. mtv.com, 10. April 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref>

Im Juni 2008 fanden sich Stump und Wentz zusammen mit Produzent Neal Avron in dessen Haus zusammen, um erste konkrete Lieder zu schreiben. Bassist Wentz verriet in einem Interview, dass „die neuen Songs nach AC/DC und The White Stripes klängen.“ Außerdem kündigte er dann, dass man im Sommer in einem Studio in Los Angeles aufnehmen werde.<ref>James Montgomery: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 12. November 2012 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. mtv.com, 23. Juni 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch)</ref> Im Folgemonat trafen sich Wentz und Stump des Öfteren im Haus von Stump um neue Songs zu komponieren. Dabei war Stump wie schon bei den vorherigen Alben hauptsächlich für die Musik verantwortlich, während Wentz für die Texte zuständig war.<ref>Pete Wentz on Next Fall Out Boy LP: No „Happy Fairy Tales“. rollingstone.com, 11. Juli 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch)</ref> Produzent Avron plante die Besetzung schlicht zu halten und Sänger Stumo erzählte in einem Interview, dass der US-Wahlkampf den Schreibprozess beeinflusse, so dass die Texte politische seien.<ref>Fall Out Boy Speaks Its Mind On New Album. billboard.com. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch)</ref>

Die eigentlichen Aufnahmen begannen im Sommer 2008 in zwei Studios in Los Angeles. Zu dieser Zeit hatte die Band in etwa 50 neue Lieder komponiert.<ref>Fall Out Boy emotes on new 'message record'. usatoday.com, 16. Dezember 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref> Um mehr Freiheiten bei der Albengestaltung zu bekommen, informierte Fall Out Boy ihr Musiklabel nicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 3. Oktober 2012 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. msn.com, 16. Dezember 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref> Die letzten Aufnahmen wurde im September durchgeführt, als die Gastmusiker eingespielt wurden. Kollaborationen wurden mit Pharrell Williams und Elvis Costello und Brendon Urie von Panic! at the Disco gemacht.<ref name="discogs">Informationen zu Folie à deux. discogs.com. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref> Auch eine Zusammenarbeit mit Kanye West war geplant, diese musste aus Zeitgründen jedoch abgesagt werden.<ref>Matt Diehl: In the Studio: Fall Out Boy Face Fame on New CD. rollingstone.com, 4. September 2008. Abgerufen am 21. April 2012 (englisch).</ref> Die Streichersätze sowie die anschließende Nachbearbeitung fanden in Studios in New York City statt. Für das Mastering zuständig war der Toningenieur Ted Jensen, in dessen Sterling Studios die Nachbearbeitung stattfand.<ref name="discogs" />

Artwork

Wie schon bei den vorher veröffentlichten Alben war die US-amerikanische Künstlerin Pamela Littky für die Gestaltung des Covers verantwortlich.<ref>Pamela Littky. allmusic.com. Abgerufen am 10. April 2012 (englisch).</ref> Das Frontcover selbst zeigt ein Bild des Malers Luke Chueh, auf dem ein als Bär verkleideter Mensch einen weiteren Bären Huckepack trägt. Nach Angaben von Chueh soll die verkleideten Person die Fangemeinde darstellen und der Bär, dass es gefährlich sei eine Band zu sehr anzuhimmeln.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 12. März 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. lukechueh.com. Abgerufen am 10. April 2012 (englisch).</ref> Der Hintergrund ist vollständig in rot gestaltet.

Titelliste

  1. Disloyal Order of Water Buffalos – 4:17
  2. I Don’t Care – 3:35
  3. She’s My Winona – 3:51
  4. America’s Suitehearts – 3:34
  5. Headfirst Slide Into Cooperstown on a Bad Bet – 3:55
  6. The (Shipped) Gold Standard – 3:19
  7. (Coffee’s for Closers) – 4:35
  8. What a Catch, Donnie – 4:51
  9. 27 – 3:12
  10. Tiffany Blews – 3:44
  11. W.A.M.S. – 4:38
  12. 20 Dollar Nose Bleed – 4:17
  13. West Coast Smoker – 2:46

Rezensionen

Das Album wurde von Kritikern überwiegend positiv besprochen. Metacritic errechnet einen Schnitt von 73/100 aus 21 professionellen Rezensionen und vergibt somit das Prädikat generally favorable (dt. grundsätzlich positiv).<ref>Folie à Deux. metacritic.com; abgerufen am 6. Oktober 2016 (englisch).</ref> Im Vergleich zum Vorgängeralbum Infinity on High schnitt das Album damit um 2 Punkte schlechter ab.<ref>Infinity on High. metacritic.com; abgerufen am 6. Oktober 2016 (englisch).</ref>

Großes Lob erhielt das Album von The A.V. Club, bei dem das Album die Schulnote A erhielt, was einer deutschen 1 entspricht. Kritiker Kyle Ryan schreibt lobt vor allem die stilistische und instrumentale Vielfalt des Albums. Ryan vergleicht außerdem einige Songs des Albums mit denen von bekannten Rockbands. So erinnere ihn Disloyal Order of Water Buffaloes an Baba O’Riley von The Who, die Harmonien von America’s Suitehearts und What a Catch, Donnie an die Beatles, 20 Dollar Nose Bleed habe Ähnlichkeit mit Chicago während ihrer Saturday in the Park-Ärä.<ref name="avclub">Kyle Ryan: Kritik. avclub.com, 17. Dezember 2008; abgerufen am 11. Februar 2012 (englisch).</ref>

James Reed vom Boston Globe bewertet das Album ebenfalls positiv. Seiner Meinung nach ging die Band einige Umwege ein, die sich ausgezahlt haben. Dazu zählen unter anderem die Gastauftritte einiger Musiker, insbesondere den vom Rapper Lil Wayne.<ref name="boston">James Reed: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodayVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. boston.com, 15. Dezember 2008 (englisch); abgerufen am 11. Februar 2012.</ref>

Mit 3,5 von 5 möglichen Sternen vergibt Rolling Stone ebenfalls eine positive Bewertung. Kritikerin Jody Rosen lobt vor allem die „Mischung zwischen Genres, Zeiten, Tempi und das teilweise in nur einem Lied.“ Ebenso wird der Narzissmus und die Selbstironie der Texte gelobt. Die Stimme Stumps bezeichnet Rosen als „Stimme, die Leben in die R&B-Akkorde bringt und gut in Szene gesetzt werde“, Stump selber als „unscheinbaren, blauäugigen Soul-Star“.<ref name="rollingstone">Jody Rosen: Kritik rollingstone.com, 15. Dezember 2008; abgerufen am 11. Februar 2012 (englisch).</ref>

Weniger positiv äußert sich die deutsche Fachpresse zum Album. Matthias Reichel von CDstarts.de meint zum Album, dass sich hinter dem „zusammengebastelten Album nicht mehr als heiße Luft verberge“. Des Weiteren meint er, dass das Talent der Band durch zu angepasste Songs versteckt werde. Das Album mache anfangs einen guten Eindruck, dieser werde durch zu viel Kitsch allerdings zunichtegemacht. Als Benotung vergibt er 5,5 von 10 Punkten.<ref name="cdstarts">Matthias Reichel: Vorlage:Toter Link/CoreKritik. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebotSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. CDstarts.de; abgerufen am 11. Februar 2012.</ref>

Ähnlich wird das Album von Plattentests.de bewertet. Kritiker Sven Cadario vergibt 4 von 10 möglichen Punkten und betitelt das Album als „aufgeblasenes Nichts“. Insgesamt gäbe es einige nette Songs, dank zu viel „banaler Popmusik“ sei das Album aber nicht mal auf Durchschnittsniveau.<ref name="plattentests">Sven Cadario: Huckepack. Plattentests.de; abgerufen am 11. Februar 2012.</ref>

laut.de vergibt mit 2 von 5 Sternen ebenfalls eine unterdurchschnittliche Bewertung. Kritiker Tobias Litterst schreibt, dass die positiven Seiten des Albums „all zu oft im pompösen Gesamtklang untergehen und daher unkenntlich bleiben.“ Außerdem kritisiert er die Produktion sowie die Refrainlastigkeit, welche die guten lyrischen Ansätze in den Hintergrund bringen würden.<ref name="laut" />

Noch negativer äußert sich whiskey-soda.de. Das Album erwecke den Anschein, als ob es an einem Tag aufgenommen worden sei, da nahezu alle Lieder gleich klängen. Für Zuhörer, die den ersten Song mögen sei das Album somit sehr geeignet, für alle anderen sei Folie à deux nicht geeignet.<ref name="whiskey-soda"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. whiskey-soda.de; abgerufen am 11. Februar 2012.</ref>

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Musikcharts“ ist nicht vorhanden. Folie à deux konnte sich in zwei Ländern unter den Top-10 der jeweiligen Landescharts platzieren. In den Vereinigten Staaten erreichte es Platz acht, in Australien den neunten Rang.<ref name="Charts_CH" /> In Neuseeland kam es auf Platz 26,<ref name="Charts_CH" /> im flämischen Teil Belgiens auf Platz 40,<ref name="Charts_CH" /> in Frankreich Platz 41<ref name="Charts_CH" /> und in Deutschland Platz 48. Mit Platz 52 in Irland,<ref name="IRCharts">Fall Out Boy in den irischen Charts</ref> Platz 64 in Österreich, Platz 65 im wallonischen Teil Belgiens,<ref name="Charts_CH" /> Platz 79 in den Niederlanden<ref name="Charts_CH" /> und Platz 84 in der Schweiz war das Album in fünf weiteren Ländern platziert.

Die erste ausgekoppelte Single, I Don’t Care, konnte sich in die Singlecharts von acht Ländern platzieren. Der höchste Rang wurde in Finnland mit Platz 17 erreicht, obwohl sich das Album dort nie platzierte.<ref name="FICharts">Fall Out Boy in den finnischen Charts</ref> In Australien konnte die Single Platz 20 erreichen,<ref name="AUCharts">Fall Out Boy in den australischen Charts</ref> Platz 21 wurde in den USA erreicht. In Irland kam die Single auf Platz 31,<ref>Fall Out Boy in den irischen Charts</ref> und in Großbritannien auf Platz 33.<ref name="ChartsS" />

Die Singleauskopplungen Headfirst Slide into Cooperstown on a Bad Bet und What a Catch, Donnie erreichten nur in den USA und Kanada die Singlecharts. Dort kamen sie auf Platz 74 (USA) sowie Platz 94 (USA).<ref name="CAChartsS">Fall Out Boy in den kanadischen Singlecharts</ref>

America’s Suitehearts, die letzte Single, konnte sich in drei Ländern in den Charts platzieren. In Australien erreichte sie Platz 26,<ref name="AUCharts" /> in Großbritannien Platz 76 und in den USA Platz 78.<ref name="ChartsS" />

Vorlage:Chartplatzierungen

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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