Provinz Flämisch-Brabant
| Flämisch-Brabant Vlaams-Brabant (niederländisch) Brabant flamand (französisch) | |
| Staat: | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien |
| Region: | Flandern |
| Hauptstadt: | Löwen |
| Fläche: | 2.106 km² |
| Einwohner | 1.196.773 (1. Jan. 2024) |
| Bevölkerungsdichte | 568 Einw./km² |
| Gemeinden: | 63 |
| Website: | www.vlaamsbrabant.be |
| NIS-Code | 20001 |
| Politik | |
|---|---|
| Gouverneur: | Lodewijk De Witte (sp.a) |
| Lage der Provinz in Belgien | |
| Vorlage:Imagemap Belgien4
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| Reliefkarte | |
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| 63 Gemeinden der Provinz | |
Die Provinz Flämisch-Brabant ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die jüngste und zugleich kleinste Provinz der belgischen Region Flandern. Sie umfasst den niederländischsprachigen Nordteil der ehemaligen Provinz Brabant und besteht aus den beiden Bezirken Halle-Vilvoorde und Löwen. Die eigenständige Region Brüssel-Hauptstadt bildet eine Enklave innerhalb des Territoriums der Provinz.
Die Hauptstadt von Flämisch-Brabant ist Löwen; das Wappen zeigt den Löwen von Brabant mit dem österreichischen Bindenschild, das auf die Zugehörigkeit der Südlichen Niederlande (→ Österreichische Niederlande) vom Beginn des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Habsburgerreich verweist.
Geographie
Die Provinz Flämisch-Brabant umfasst eine Fläche von 2106,13 km² und misst in Ost-West-Richtung etwa 90 km, in Nord-Süd-Richtung rund 40 km. Der höchste Punkt der Provinz liegt in Walshoutem, einer Teilgemeinde von Landen mit 137,33 m O.P.. Die wichtigsten Wasserläufe der Provinz sind die Dijle, die Demer und die Senne. Flämisch-Brabant grenzt im Uhrzeigersinn beginnend im Norden an die Provinzen Antwerpen, Limburg, Lüttich, Wallonisch-Brabant, Hennegau und Ostflandern. Die Provinz umschließt die Region Brüssel-Hauptstadt vollständig.
Geschichte
Die Provinz Brabant entstand 1815 zunächst unter dem Namen Südbrabant<ref name="poelitz1817">Karl Heinrich Ludwig Pölitz: Die Constitutionen der europäischen Staaten seit den letzten 25 Jahren. Band 2. Brockhaus, Leipzig 1817, S. 495 (Google-Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> aus dem französischen Département Dyle, nachdem das Königreich der Vereinigten Niederlande (1815 bis 1830) aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen dem Haus Oranien-Nassau zugeordnet worden war. 1830 trennte sich der südliche Teil des Königreichs, der in der Folge Königreich Belgien genannt, aber erst 1839 von den Niederlanden anerkannt wurde.<ref name="mueller1842">Alexander Müller: Sammlung aller in den deutschen Staaten in den Jahren 1836 bis 1840 erschienenen Staatsverträge, Gesetze und Verordnungen. Drechsler, Heilbronn 1842, S. 59 (Google-Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Die Provinz wurde im Zuge der mit dem flämisch-wallonischen Konflikt verbundenen Föderalisierung Belgiens am 1. Januar 1995 entlang der Grenze zwischen dem niederländischen Sprachgebiet im Norden sowie dem französischen Sprachgebiet im Süden in die Provinzen Flämisch-Brabant (Teil der Flämischen Region) und Wallonisch-Brabant (Teil der Wallonischen Region) geteilt. In sechs Randgemeinden sind Fazilitäten-Gemeinden eingerichtet worden.<ref>De provincie Vlaams-Brabant. Documentatiecentrum Flaamse Rand (flaamserand.be), 2005, abgerufen am 3. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Region Brüssel-Hauptstadt übernahm für das eigene Gebiet die Provinzbefugnisse und gilt seitdem als provinzfrei.
Wirtschaft
Im Jahr 2015 lag das regionale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, bei 129 % des Durchschnitts der EU-27. Damit lag Flämisch-Brabant über dem belgischen Durchschnitt von 119 % und war nach der Region Brüssel-Hauptstadt und der Provinz Antwerpen das wirtschaftlich stärkste Gebiet des Landes.<ref>Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF; 360 kB)</ref> Im Jahr 2017 betrug die Arbeitslosenquote 4,7 % und lag damit unter dem nationalen Durchschnitt.<ref>Arbeitslosenquote, nach NUTS-2-Regionen. In: ec.europa.eu. Eurostat, abgerufen am 5. November 2018.</ref>
Bezirke
Die Provinz Flämisch-Brabant ist in zwei Bezirke untergliedert. Diese werden auf Französisch als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und auf Niederländisch als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bezeichnet. Manchmal wird die Bezeichnung Arrondissement auch auf Deutsch verwendet, obwohl Bezirk der amtliche Begriff ist. Vorlage:Verwaltungstabelle BE Kopf
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Gemeinden
Siehe Karte in der Infobox für die Lage der Gemeinde in der Provinz. Stand: 1. Januar 2024<ref name="EWQ">Bevölkerung nach Wohnsitz, Nationalität, Familienstand, Alter und Geschlecht. In: statbel.fgov.be. Statbel – Direction générale Statistique – Statistics Belgium (Föderaler Öffentlicher Dienst)</ref>
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- Aarschot (31.138)
- Affligem (13.651)
- Asse (35.755)
- Beersel (26.505)
- Begijnendijk (10.615)
- Bekkevoort (6771)
- Bertem (10.242)
- Bever (2276)
- Bierbeek (10.534)
- Boortmeerbeek (13.348)
- Boutersem (8634)
- Diest (24.971)
- Dilbeek (44.878)
- Drogenbos (5944)
- Geetbets (6261)
- Glabbeek (5425)
- Grimbergen (39.860)
- Haacht (15.516)
- Halle (42.595)
- Herent (23.007)
- Hoegaarden (6873)
- Hoeilaart (11.636)
- Holsbeek (10.207)
- Huldenberg (10.083)
- Kampenhout (12.528)
- Kapelle-op-den-Bos (9703)
- Keerbergen (13.298)
- Kortenaken (7949)
- Kortenberg (21.165)
- Kraainem (13.962)
- Landen (16.390)
- Lennik (9471)
- Löwen (104.009)
- Liedekerke (14.013)
- Linkebeek (4674)
- Linter (7323)
- Londerzeel (19.404)
- Lubbeek (15.124)
- Machelen (16.576)
- Meise (20.299)
- Merchtem (18.029)
- Opwijk (14.866)
- Oud-Heverlee (11.474)
- Overijse (25.970)
- Pajottegem (24.941)
- Pepingen (4592)
- Roosdaal (11.958)
- Rotselaar (17.672)
- Scherpenheuvel-Zichem (24.001)
- Sint-Genesius-Rode (18.693)
- Sint-Pieters-Leeuw (36.525)
- Steenokkerzeel (12.663)
- Ternat (16.578)
- Tervuren (23.077)
- Tielt-Winge (11.604)
- Tienen (36.581)
- Tremelo (15.417)
- Vilvoorde (47.445)
- Wemmel (18.179)
- Wezembeek-Oppem (14.742)
- Zaventem (36.676)
- Zemst (23.401)
- Zoutleeuw (8734)
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Politik
Provinzrat
Nach der Wahl wurde eine Koalition aus NVA, CD&V und OpenVLD eingegangen.<ref>Akkoord over provincieraad in Vlaams-Brabant: N-VA, CD&V en Open VLD gaan samen voort. In: VRT NWS. 14. Oktober 2024, abgerufen am 17. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Literatur von und über Provinz Flämisch-Brabant im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Offizielle Website der Provinz Flämisch-Brabant
Einzelnachweise
<references />
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