Finnmarksvidda
Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe Finnmarksvidda (nordsamisch Finnmárkkoduottar) ist das größte Hochplateau in Norwegen mit einer Fläche von über Vorlage:Maß<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>. Das Plateau liegt ungefähr zwischen Vorlage:Maß und Vorlage:Maß über Meereshöhe und bedeckt ungefähr 36 % von Finnmark.
Geographie
Von Alta im Westen bis zur Varangerhalbinsel im Osten dehnt sich das Gebiet ungefähr Vorlage:Maß aus, wobei die Ausdehnung von Norden nach Süden mindestens so groß ist. Im Süden setzt sich das Hochland in Finnland fort. Im südöstlichen Teil des Plateaus befindet sich der Anárjohka-Nationalpark. Der Vorlage:Maß große Park wurde 1976 eröffnet<ref>Leif Ryvarden. Stabbursdalen, Øvre Pasvik og Øvre Anárjohka. Gyldendal, 2007 (Norges nasjonalparker; 3) ISBN 978-82-05-37638-0</ref>.
Rágesjávri-Hütte
Die Rágesjávri-Hütte ist eine einräumige Blockhütte mit 20 Quadratmetern Grundfläche. Sie wurde 1918 als unbemannte Berghütte erbaut, in der Reisende in der Gegend Schutz suchten. In den darauffolgenden 100 Jahren wurde sie mehrmals verlegt, steht aber nun wieder an ihrem ursprünglichen Standort.
Nach ihrem Bau 1918 wurde sie 1929 geschlossen und nach Mollisjok verlegt, wo sie als Unterkunft genutzt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs, als sich die Besatzungstruppen aus der Finnmark zurückzogen, wurde die kleine Blockhütte abgebaut. Die Baumstämme wurden versteckt, und so überstand das Gebäude den Krieg, während der Rest des Berghüttenkomplexes niederbrannte. Nach dem Krieg wurde das Gebäude wiederaufgebaut und als Unterkunft für Schäfer genutzt. Nachdem die Berghütten wiederaufgebaut worden war, wurde die Blockhütte ab 1955 als Sommerscheune genutzt. Ab den 1990er Jahren wurde die Schafzucht in Mollisjok eingestellt, und das Gebäude verfiel seitdem. Seit 2023 wird das Gebäude renoviert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Fauna und Flora
Das Plateau enthält große Birkenwälder, kleinstämmige, relativ trockene Kiefernwälder (Vorlage:EnS), Moore und in der Eiszeit entstandene Gletscherrandseen. Finnmarksvidda liegt vollständig nördlich des Polarkreises und ist am besten als das Land der nomadischen Samen und ihrer Rentierherden bekannt. Deren Schutzhütten in der Tundra werden im Winter immer noch verwendet.
Klima
Finnmarksvidda liegt im innern des Landes und hat Kontinentalklima mit den tiefsten Wintertemperaturen in Norwegen. Die tiefste je in Norwegen gemessene Temperatur war Vorlage:Maß in Karasjok am Vorlage:FormatDate. Die 24-Stunden-Durchschnittstemperaturen im Januar und im Juli am selben Ort sind Vorlage:Maß und Vorlage:Maß, während der jährliche Durchschnitt bei Vorlage:Maß liegt. Die Niederschlagsmenge ist nur Vorlage:Maß pro Jahr.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> In Karasjok wurden auch schon Temperaturen bis zu Vorlage:Maß im Juli gemessen, womit sich eine mögliche jährliche Temperaturschwankung von Vorlage:Maß ergibt, was in Europa selten ist. Das jährliche Temperaturmittel auf dem Plateau ist mit Vorlage:Maß tief, gemessen beim Šihččajávri in Kautokeino, was die niedrigste Durchschnittstemperatur auf dem norwegischen Festland ist, abgesehen von Bergspitzen, sogar tiefer als auf Jan Mayen und der Bäreninsel (Vorlage:NoS).
Einzelnachweise
<references />