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Faidherbe – Chaligny (Métro Paris)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Paris transit icons - Métro.svg Faidherbe – Chaligny
Datei:Faidherbe-chaligny Metro.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Paris XI, XII
Eröffnung 5. Mai 1931
Datei:Station métro Faidherbe-Chaligny - 20130627 163205.jpg
Station Faidherbe – Chaligny mit zwei Zügen der Baureihe MF 77
Datei:Station métro Faidherbe-Chaligny - 20130627 162150.jpg
Zugang mit Art-déco-Kandelaber
Datei:Station métro Faidherbe-Chaligny - 20130627 163454.jpg
Zugangstunnel und -sperren

Faidherbe – Chaligny ist eine unterirdische Station der Linie 8 der Pariser Métro.

Lage

Der U-Bahnhof befindet sich an der Grenze des Quartier Sainte-Marguerite im 11. Arrondissement mit Quartier des Quinze-Vingts im 12. Arrondissement von Paris. Er liegt längs unter der Rue du Faubourg Saint-Antoine westlich der Einmündung der Rue de Chaligny.

Name

Die Station ist nach den nahen Straßen Rue Faidherbe und Rue de Chaligny benannt. Der General Louis Faidherbe (1818–1889) war Gouverneur der französischen Kolonie Senegal, im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 befehligte er die Nordarmee. Chaligny ist der Familienname einer lothringischen Eisengießerdynastie, deren bekanntester Vertreter Antoine Chaligny (1580–1651) die Reiterstatue des Herzogs Karl III. in Nancy schuf.<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 102.</ref>

Geschichte und Beschreibung

Die Station wurde am 5. Mai 1931 in Betrieb genommen, als zu Beginn der Kolonialausstellung im Bois de Vincennes der Abschnitt von Richelieu – Drouot bis Porte de Charenton der Linie 8 eröffnet wurde.<ref name="JT241">Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 241.</ref> Sie weist unter einem elliptischen, weiß gefliesten Deckengewölbe Seitenbahnsteige an zwei parallelen Streckengleisen auf und wurde mit einer Länge von 105 m errichtet, um Sieben-Wagen-Züge aufnehmen zu können.<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref>

Die drei Zugänge sind durch je einen von Adolphe Dervaux im Stil des Art déco entworfenen Kandelaber, der den Schriftzug METRO trägt, markiert.

Fahrzeuge

Während der Kolonialausstellung im Jahr 1931 verkehrten an der Station Sieben-Wagen-Züge<ref group="Anm.">Weil die westlich von Richelieu – Drouot gelegenen Stationen der Linie 8 zunächst nur 75 m lang waren, verkehrten die letzten beiden Wagen eines Zugs von dort an leer weiter, da sie deren Bahnsteigkanten nicht erreichten</ref> der Bauart Sprague-Thomson,<ref name="JT241" /> später wurden die Zuglängen auf fünf Wagen verkürzt. Von 1975 an kamen MF-67-Züge auf die Linie 8, die ab 1980 durch die Baureihe MF 77 ersetzt wurden.

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Weblinks

Commons: Faidherbe - Chaligny (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D'Abbesses à Wagram. 5. Auflage. Bonneton, Paris 2006, ISBN 2-86253-382-3.

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 48° 51′ 1″ N, 2° 23′ 0″ O

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