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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA./Bels´ke knjasivstvo; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=pl|SCRIPTING=Latn|SERVICE=polnisch}}) war ein ruthenischesFürstentum im Westen der heutigen Ukraine bzw. im östlichen Polen. Es bestand von 1170 bis 1462. Namensgebend war die Stadt Bels.
Geschichte
Eigenständiges Fürstentum (1170–1233)
Entstanden war das Fürstentum im Jahre 1170, als nach dem Tod des Großfürsten von Kiew und Fürsten von WolhynienMstislaw II. seine Söhne das Fürstentum Wladimir-Wolhynien unter sich aufteilten. Es entstanden so zusätzlich die selbstständigen Fürstentümer Bels, Tscherwen und Brest. Nach dem Tod des Bruders wurde Tscherwen an Bels gegeben.
Das Fürstentum Bels existierte als eigenständiges Herrschaftsgebiet bis 1233.
Abhängigkeit unter anderen Herrschaftsgebieten (1233–1462)
1340 gelangte die Herrschaft Belz erstmals an das Großfürstentum Litauen. 1366 wurde es als Fürstentum Chełm-Bełz erstmals Teil und Lehen des Königreichs Polen. Ab 1370 war es erneut Teil des Großfürstentums Litauen, ehe es 1377–1387 unter die Jurisdiktion des ungarisch-polnischen Königs Ludwig „des Großen“ kam. Danach gehörte es wieder als Lehen und Vasallenfürstentum zum Königreich Polen und wurde 1388 als eine Vasallenherrschaft an die Linie der masowischenPiasten vergeben.
1462 wurde das Fürstentum Belz als erledigtes Lehen durch die polnische Krone eingezogen. Auf dem Gebiet des ehemaligen Fürstentums konstituierte sich in der Folge die polnische Woiwodschaft Bełz.
1340–1377<ref>Als Fürst von Bels zuerst unter litauischer Suzeränität. Ab 1366 Fürst von Bels unter polnischer Oberherrschaft. Ab 1370 erneut zu Litauen haltend. 1377 von Ludwig von Anjou entmachtet.</ref>
Artikel Bełskie księstwo. In: Samuel Orgelbrand: Encyklopedja powszechna (Universalenzyklopädie), illustrierte Neuausgabe in 18 Bänden. Band 2: B–Borysz. Towarzystwa Akcyjnego odlewni czcionek i drukarni S. Orgelbranda synów, Warschau 1898, S. 298–299.