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Europäischer Filmpreis 2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Tempodrom.jpg
Das Berliner Tempodrom, Veranstaltungsort des Europäischen Filmpreises 2011
Statistik
(ohne Berücksichtigung des Publikumspreises und der Auszeichnung für den besten Erstlingsfilm)
N=Nominierung; S=Sieg
Film N S
Melancholia 8 3
The Artist 4 1
Le Havre 4 0
In einer besseren Welt 4 1
Der Junge mit dem Fahrrad 4 1
The King’s Speech 4 2
Das Turiner Pferd 3 0
Habemus Papam – Ein Papst büxt aus 2 0
Die Haut, in der ich wohne 2 0
Drei 1 0
Elena 1 0
Essential Killing 1 0
We Need to Talk About Kevin 1 1
Datei:Anke Engelke (Berlin Film Festival 2010).jpg
Zum dritten Mal in Folge Moderatorin der Fernsehgala: die Deutsche Anke Engelke
Datei:Lars Von Trier Cannes 2011.jpg
Lars von Trier (Melancholia)
Datei:Colin Firth (Berlin Film Festival 2011).jpg
Ausgezeichnet als bester Darsteller: Oscar-Preisträger Colin Firth (The King’s Speech)
Datei:Tilda Swinton cropped 2009.jpg
Ausgezeichnet als beste Darstellerin: die Britin Tilda Swinton, die in We Need to Talk About Kevin als Mutter eines Amokläufers zu sehen ist.
Datei:Michel Piccoli Cannes 2011.jpg
Der für den Darstellerpreis nominierte Schauspieler Michel Piccoli wurde mit einem spontan ausgelobten Sonderpreis für sein Lebenswerk geehrt.

Die 24. Verleihung des Europäischen Filmpreises fand am 3. Dezember 2011 statt. Nachdem im Vorjahr die Fernsehgala im estnischen Tallinn stattgefunden hatte, folgte 2011 Berlin als Veranstaltungsort. Damit wurde die Preisverleihung zum elften Mal in der deutschen Hauptstadt ausgerichtet. Als bester Film wurde Lars von Triers Melancholia ausgezeichnet, der drei seiner acht Nominierungen in Siege umsetzen konnte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />European Film Awards – Winners 2011 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmawards.eu bei europeanfilmawards.eu, 3. Dezember 2011; abgerufen am 4. Dezember 2011.</ref>

In Zusammenarbeit unter anderem mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kunst und Medien, der Filmförderungsanstalt (FFA), den Hauptstadtkulturfonds, dem MEDIA-Programm der Europäischen Union, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin wurde die Verleihung des Europäischen Filmpreises 2011 im Tempodrom auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs abgehalten. Circa 1000 Gäste wurden erwartet, darunter der deutsche Regisseur Wim Wenders, Präsident der Europäischen Filmakademie (EFA), die die Auszeichnungen vergibt, sowie der deutsche Kulturstaatsminister Bernd Neumann und die österreichische Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Claudia Schmied.

Als Moderatorin konnte die deutsche Komikerin und Schauspielerin Anke Engelke gewonnen werden. Engelke hatte bereits die beiden zurückliegenden Verleihungen moderiert. Als Laudatoren waren u. a. die Filmschaffenden Moritz Bleibtreu, August Diehl, Alexander Fehling, Karoline Herfurth, Nina Hoss, Irène Jacob, Sibel Kekilli, Alexandra Maria Lara, Heike Makatsch, Ludivine Sagnier, Sylvie Testud und Ulrich Thomsen vorgesehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 3. November 2011; abgerufen am 5. November 2011.</ref> 150 Journalisten erhielten Akkreditierungen. Für das musikalische Programm wurde der deutsche DJ Shantel verpflichtet.<ref name="ceremony"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 24. November 2011; abgerufen am 1. Dezember 2011.</ref>

Die Preisverleihung wurde als Live-Stream über das Internet angeboten<ref name="ceremony" /> und im Fernsehen in über 100 Ländern zu sehen sein. In Deutschland erfolgt die Fernsehausstrahlung einen Tag später durch den deutsch-französischen Fernsehsender ARTE, in Österreich durch ORF 2.<ref>Broadcasters 2011 (englisch) abgerufen am 1. Dezember 2011.</ref>

Preisträger und Nominierungen

Bester europäischer Film

Melancholia – Drehbuch und Regie: Lars von Trier, Produktion: Meta Louise Foldager und Louise Vesth

Beste Regie

Susanne BierIn einer besseren Welt (Hævnen)

Beste Darstellerin

Tilda SwintonWe Need to Talk About Kevin

Bester Darsteller

Colin FirthThe King’s Speech

Bestes Drehbuch

Jean-Pierre und Luc Dardenne – Der Junge mit dem Fahrrad (Le Gamin au vélo)

Beste Kamera („Carlo-Di-Palma-Preis“)

Manuel Alberto ClaroMelancholia

Bester Schnitt

Tariq AnwarThe King’s Speech

Bestes Szenenbild

Jette LehmannMelancholia

Beste Filmmusik

Ludovic BourceThe Artist

Offizielle Auswahlliste – Spielfilme

Die 13 nominierten Filmproduktionen – zehn weniger als im Vorjahr – waren aus einer Auswahlliste („Longlist“) von den 2500 Mitgliedern der Europäischen Filmakademie ermittelt worden. 45 Filmproduktionen aus 32 Ländern konkurrierten um Nominierungen. Qualifizieren konnten sich europäische Spielfilmproduktionen, die i. d. R. zwischen dem 1. Juli 2010 und 15. Juni 2011 öffentlich auf einem Filmfestival uraufgeführt bzw. eine Kinoauswertung erfahren hatten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Regularien für Spielfilme (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Juli 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org (englisch) abgerufen am 6. November 2011.</ref> Die 20 Länder mit den meisten Mitgliedern bestimmten jeweils direkt einen nationalen Film. Das weitere Teilnehmerfeld wurde durch ein Komitee aus EFA-Vorstandsmitgliedern und dem Franzosen Pierre-Henri Deleau, der Schwedin Marit Kapla, dem Bulgaren Stefan Kitanov, dem Briten Derek Malcolm und Elma Tataragic aus Bosnien und Herzegowina als eingeladene Experten ergänzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 12. September 2011; abgerufen am 5. November 2011</ref>

Die für die regulären Kategorien nominierten Filme (The Artist, Drei, Elena usw.) sind dunkelgrau hervorgehoben. Für Nominierungen unberücksichtigt blieben u. a. die aktuellen Auslandsoscar-Beiträge aus Belgien (Rundskop), Griechenland (Attenberg), Island (Eldfjall), Irland (As If I Am Not There), Spanien (Pa negre) und Schweden (Bessere Zeiten).<ref name="Oscar">Offizielle Pressemitteilung bei oscars.org, 13. Oktober 2011; abgerufen am 5. November 2011.</ref>

Film Regie Land Darsteller (Auswahl)
Almanya – Willkommen in Deutschland Deutschland, Türkei Vedat Erincin, Lilay Huser, Aylin Tezel
América Portugal, Spanien, Brasilien, Russland Tschulpan Chamatowa, Fernando Luís, María Barranco
The Artist Frankreich Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman
As If I Am Not There Irland, Mazedonien, Schweden Natasa Petrovic, Fedja Stukan, Fedja Stukan
Attenberg Griechenland Ariane Labed, Vangelis Mourikis, Evangelia Randou
Avé Bulgarien Anschela Nedjalkowa, Owanes Torosjan, Martin Brambach
Beli, beli svet Serbien, Deutschland, Schweden Jasna Đuričić, Uliks Fehmiu, Hana Selimović
Bessere Zeiten (Svinalängorna) Schweden, Dänemark, Finnland Noomi Rapace, Ola Rapace, Outi Mäenpää
Bullhead (Rundskop) Belgien, Niederlande Matthias Schoenaerts, Jeroen Perceval, Jeanne Dandoy
Cirkus Columbia Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Deutschland, Slowenien, Belgien Miki Manojlović, Mira Furlan, Boris Ler
Circus Fantasticus / Silent Sonata Slowenien, Irland Leon Lučev, Ravil Sultanov, Pauliina Räsänen
Drei Deutschland Sophie Rois, Sebastian Schipper, Devid Striesow
Eldfjall / Volcano Island, Dänemark Auður Drauma Bachmann, Þorsteinn Bachmann, Kristín Davíðsdóttir
Elena (Елена) Russland Jelena Ljadowa, Nadeschda Markina, Alexei Rosin
Essential Killing Polen, Norwegen, Irland, Ungarn Vincent Gallo, Emmanuelle Seigner, Zach Cohen
Die Fahne der Freiheit (Noi credevamo) Italien, Frankreich Luigi Lo Cascio, Valerio Binasco, Toni Servillo
Gangs of Glasgow (Neds) Vereinigtes Königreich Conor McCarron, Peter Mullan, Greg Forrest
Habemus Papam – Ein Papst büxt aus (Habemus papam) Italien, Frankreich Michel Piccoli, Nanni Moretti, Margherita Buy
In einer besseren Welt (Hævnen) Dänemark Mikael Persbrandt, Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen
Halt auf freier Strecke Deutschland Steffi Kühnert, Milan Peschel, Ursula Werner
Hitganvut Yehidim Israel, Frankreich Gay Adler, Guy Adler, Oz Zehavi
Der Junge mit dem Fahrrad (Le Gamin au vélo) Belgien, Frankreich, Italien Thomas Doret, Cécile de France, Jérémie Renier
The King’s Speech Vereinigtes Königreich Colin Firth, Geoffrey Rush, Helena Bonham Carter
Kleine wahre Lügen (Les Petits Mouchoirs) Frankreich François Cluzet, Marion Cotillard, Benoît Magimel
Das kleine Zimmer (La petite chambre)
Véronique Reymond
Schweiz, Luxemburg Michel Bouquet, Florence Loiret Caille, Éric Caravaca
Le Havre Finnland, Frankreich, Deutschland André Wilms, Kati Outinen, Jean-Pierre Darroussin
Lidice Tschechien Karel Roden, Zuzana Fialová, Zuzana Bydžovská
Loverboy Rumänien George Piștereanu, Ada Condeescu
Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod Spanien Carlos Areces, Antonio de la Torre, Carolina Bang
Majki (Mothers) Mazedonien Ana Stojanovska, Vladimir Jacev, Dimitar Gjorgjievski
Melancholia Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland
Oslo, 31. August (Oslo, August 31st) Norwegen Anders Danielsen Lie
Stille Seelen (Овсянки) / Silent Souls Russland Igor Sergejew, Juri Zurilo, Julija Aug
Pa negre / Black Bread Spanien Francesc Colomer, Marina Comas, Nora Novas
Die Haut, in der ich wohne Spanien Antonio Banderas, Elena Anaya, Marisa Paredes
Play – Nur ein Spiel? (Play) Schweden John Ortiz, Yannick Diakité, Kevin Vaz
Sala samobójców / Suicide Room Polen Jakub Gierszał, Roma Gąsiorowska, Agata Kulesza
Sein Leben überleben (Přežít svůj život) Tschechien, Slowakei Václav Helsus, Klára Issová, Zuzana Krónerová
Tilva Roš Serbien Marko Todorović, Stefan Đorđević, Dunja Kovačević
Tirza Niederlande Sylvia Hoeks, Johanna ter Steege, Abbey Hoes
Tomboy Frankreich Zoé Héran, Malonn Lévana, Jeanne Disson
Das Turiner Pferd (A Torinói ló) Ungarn, Frankreich, Schweiz, Deutschland János Derzsi, Erika Bók, Mihály Kormos
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott Österreich Michael Ostrowski, Andreas Kiendl, Elfriede Ott
Und dann der Regen (También la lluvia) Spanien Luis Tosar, Gael García Bernal, Juan Carlos Aduviri
We Need to Talk About Kevin Vereinigtes Königreich Ezra Miller, Tilda Swinton, John C. Reilly

Weitere Preise

Datei:Mads Mikkelsen cropped 2009.jpg
Beste europäische Leistung im Weltkino: Mads Mikkelsen
Datei:Karl Markovics.jpg
Karl Markovics (Atmen)

Europäischer Koproduzentenpreis – „Prix EURIMAGES“

Mariela Besuievsky (Tornasol Films, Spanien)

Sonderehrenpreis

Michel Piccoli, französischer Schauspieler

Beste europäische Leistung im Weltkino

Mads Mikkelsen, dänischer Schauspieler

Preis für ein Lebenswerk

Stephen Frears, britischer Filmregisseur und -produzent

Bester Erstlingsfilm

Am 11. Oktober 2011 gab die Europäische Filmakademie die Nominierungen für die Sparte „Bester Erstlingsfilm“ bekannt, in der fünf Debütregisseure mit ihren Spielfilmproduktionen gegeneinander antreten. Den Sieger kürten die 2500 Mitglieder der EFA, der auf der Preisverleihung am 3. Dezember bekanntgegeben wurde. Ausgewählt worden waren die nominierten Filme von einer Jury bestehend aus drei EFA-Vorstandsvorsitzenden (die Niederländerin Els Vandevorst, der Franzose Cedomir Kolar sowie als Beobachter der Franzose Yves Marmion), zwei EFA-Mitgliedern (der Franzose Pierre-Henri Deleau und der Däne Jacob Neiiendam) sowie drei europäischen Mitgliedern der internationalen Filmkritikervereinigung FIPRESCI (die Türkin Alin Taşçıyan, der Portugiese Paulo Portugal und der Ungar László Kriston).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 11. Oktober 2011; abgerufen am 5. November 2011</ref>

Adem (Oxygen) – Regie: Hans Van Nuffel (Belgien, Niederlande)

Bester Kurzfilm

15 Filme qualifizierten sich für den Preis in der Kategorie Bester europäischer Kurzfilm, darunter auch zwei Dokumentarfilme (I Lupi, Paparazzi). Mit Mariejosephin Schneider (Jessi) und Josef Dabernig (Hypercrisis) waren zwei Regisseure aus dem deutschsprachigen Raum vertreten. Die Deutsche Schneider erzählt in Jessi von einer Elfjährigen die in einer Pflegefamilie lebt und das zerrüttete Verhältnis ihrer im Gefängnis sitzenden Mutter und ihrer Schwester zu reparieren versucht.<ref>Filmbeschreibung bei festivalblog.com, 17. Februar 2010; abgerufen am 5. November 2011.</ref> Der Österreicher Dabernig befasst sich in Hypercrisis mit der Schaffenskrise eines Dichters.<ref>Orizzonti-Auszeichnung für Michael Glawogger bei derstandard.at, 10. September 2011; abgerufen am 5. November 2011.</ref>

Film Regie Land Länge (in min.) Nominierung (Festival)
Berik Dänemark 16’ Ghent
Små barn, stora ord (Little Children, Big Words) Schweden 12’ Valladolid
Händelse vid bank (Incident by a Bank) Schweden 12’ Cork
Derby Rumänien 15’ Bristol
Jessi Deutschland 31’ Angers
(The Wolves) Italien, Niederlande 17’ Rotterdam
Återfödelsen (The Unliving) Schweden 28’ Berlin
Apele Tac (Silent River) Deutschland, Rumänien 30’ Tampere
Paparazzi Polen 33’ Krakau
La gran carrera (The Great Race) Spanien 7’ Grimstad
Dimanches Belgien 16’ Vila do Conde
Tse (Out) Israel 35’ Sarajevo
Opowieści z chłodni (Frozen Stories) Polen 26’ Locarno
Hypercrisis Österreich 17’ Venedig
The Wholly Family Italien 20’ Drama

Europäischer Dokumentarfilmpreis – „Prix ARTE“

Datei:Wim Wenders (Berlin Film Festival 2011).jpg
Wim Wenders (Pina)

Seit 2010 sind die EFA-Mitglieder aufgerufen, den gemeinsam mit dem französisch-deutschen Fernsehsender ARTE ausgelobten Dokumentarfilmpreises „Prix ARTE“ zu vergeben. Die Nominierungen wurden von einem Komitee festgelegt, dass aus dem Briten Nik Powell (Leiter der britischen Filmschule NFTS und stellvertretender EFA-Vorstandsvorsitzender), der Griechin Despina Mouzaki (EFA-Vorstandsmitglied), der Schweizerin Francine Brücher (EFA-Mitglied), dem Deutschen Claas Danielsen (Direktor des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm), der Niederländerin Ally Derks (Internationales Dokumentarfilmfestival Amsterdam), dem belgischen Produzenten Jacques Laurent sowie dem ARTE-Beobachter Martin Pieper bestand.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 18. Oktober 2011; abgerufen am 5. November 2011</ref>

Pina – Regie: Wim Wenders (Deutschland)

Bester Animationsfilm

Für den im Jahr 2009 eingeführten europäischen Animationsfilmpreis waren drei Produktionen nominiert. Die Vorauswahl oblag zwei EFA-Vorstandsmitgliedern und drei Repräsentanten des europäischen Verbands für Animationsfilm CARTOON. Den Sieger kürten die 2500 Mitglieder der Europäischen Filmakademie, der auf der Preisverleihung am 3. Dezember bekanntgegeben wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 20. September 2011; abgerufen am 5. November 2011.</ref>

Chico & Rita – Regie: Tono Errando, Javier Mariscal und Fernando Trueba (Spanien, Isle of Man)

Chico & Rita und Die Katze von Paris stehen ebenfalls auf der Auswahlliste für den Oscar in der Kategorie Bester animierter Spielfilm.<ref>Offizielle Pressemitteilung bei oscars.org, 4. November 2011 (englisch; abgerufen am 5. November 2011)</ref>

Europäischer Publikumspreis

Durch den Publikumspreis (People’s Choice Award) hatten Kinozuschauer die Möglichkeit ihren Favoriten via Internet aus einer Auswahlliste zu küren. Die Kandidaten waren am 1. September 2011 vorgestellt worden. Unter diesen befanden sich die bereits im offiziellen Wettbewerb gesetzten In einer besseren Welt und The King’s Speech.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Pressemitteilung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeanfilmacademy.org bei europeanfilmacademy.org, 1. September 2011; abgerufen am 5. November 2011.</ref> Die Wahl endete am 31. Oktober 2011.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />People’s Choice Award (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Oktober 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/europeanfilmawards.eu bei europeanfilmawards.eu (englisch; abgerufen am 5. November 2011).</ref> Und dann der Regen und Kleine wahre Lügen hatten auf der offiziellen EFA-Auswahlliste gestanden.

The King’s Speech – Regie: Tom Hooper

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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