Eulenbach (Gemeinde Vitis)
| Eulenbach (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Eulenbach | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Vitis | |||||
| Koordinaten | 48° 46′ 58″ N, 15° 9′ 8″ O
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|
| Höhe | 565 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | 149 (2001) | |||||
| Gebäudestand | 70 (2001) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06509 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21204 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Eulenbach (32219 008) | |||||
| Bild Nördliche Anfahrt zum Ort | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Eulenbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Vitis im Bezirk Waidhofen an der Thaya in Österreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Die Katastralgemeinde Eulenbach liegt im Westen des Gemeindegebietes von Vitis und grenzt im Osten an die Katastralgemeinde Heinreichs und im Süden an die Katastralgemeinde Großrupprechts. Zudem grenzt Eulenbach im Westen an die Gemeinde Schrems (Katastralgemeinden Kurzschwarza, Langschwarza und Gebharts) und im Norden an die Gemeinde Heidenreichstein (Katastralgemeinde Guttenbrunn). Der Ort Eulenbach selbst liegt rund 3,5 Kilometer nordwestlich von Vitis.
Geschichte
Der Ortsname Eulenbach wurde erstmals 1417 im Urbar von Hardegg, Pulkau, Schrems als „Eybenpach“ urkundlich erwähnt, wobei der Ortsname vom „Bach, an dessen Ufern Eiben wachsen“ abgeleitet wird. Eulenbach, das 1417 aus sechs Lehen, zwölf Halblehen, zwölf Zustätten und einer „Zuherberg“ bestand gehörte mit seiner Grund-, Orts- und Landesgerichtsobrigkeit ursprünglich zur Herrschaft Schrems. 1598 wechselte der Besitz an Meires, 1675 kam die Herrschaft an Hirschbach (Niederösterreich) und schließlich 1762 zurück an Schrems.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 36 Häusern genannt, das nach Vitis eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schrems besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Vor Aufhebung der Grundherrschaft bestand der Ort aus drei Lehenhäusern und vierzehn Halblehen sowie zwölf Hofstätten, einem Achtellehen und sechs Kleinhäusern. Zudem verfügte der Ort zu dieser Zeit über das ehemals herrschaftliche Wirtshaus, das ehemalige Halterhaus und spätere Armenhaus und eine Gemeindeschmiede. 1928 existierten Gastwirt und Schmiede noch, zudem war ein Schneider im Ort ansässig. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Eulenbach ein Gastwirt, ein Schmied, ein Schneider und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 238</ref> Währenddessen stieg die Anzahl der Häuser in Eulenbach nahezu kontinuierlich von 31 Häusern im Jahr 1591/91 auf 53 Häuser im Jahr 2000 an.
Bevölkerungsentwicklung
| Bevölkerungsentwicklung<ref>850 Jahre Vitis. S. 153</ref>
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Die Einwohnerzahl hatte 1848 ihren Höchststand. Seitdem verlor Eulenbach nahezu 40 % seiner Einwohner.
Verbauung
Eulenbach wurde als Längsangerdorf mit Gartenäckern angelegt, wobei der Anger mit der Zeit großteils verbaut wurde. Der Ort besteht großteils aus Drei- und Vierseithöfen, wobei einige Häuser im südlichen Ortsteil und am nördlichen Ortsausgang über Putzfassaden aus dem 19. Jahrhundert verfügen.
Sehenswürdigkeiten
- Katholische Ortskapelle Eulenbach hl. Anna
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Bundesdenkmalamt: Dehio Niederösterreich nördlich der Donau, Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2.
- Marktgemeinde Vitis (Hrsg.): 850 Jahr Vitis. Marktgemeinde Vitis, Vitis 2000
Weblinks
- Eulenbach auf den Seiten der Marktgemeinde Vitis
Einzelnachweise
<references />