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Esch an der Alzette

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(Weitergeleitet von Esch-Alzette)
Esch an der Alzette
Wappen Karte
Wappen von Esch an der Alzette Lage von Esch an der Alzette im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Das Stadtzentrum von Esch an der Alzette (2025)
Das Stadtzentrum von Esch an der Alzette (2025)
Staat: LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Luxemburg/Kanton zu ISO-Code_type:city 49° 30′ N, 5° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Luxemburg/Kanton zu ISO-Code_type:city 49° 29′ 48″ N, 5° 58′ 56″ O
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dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Gemeinde in Luxemburg/Kanton zu ISO-Code type=city
  }}
Kanton: Esch an der Alzette
Einwohner: 37.922 (1. Januar 2025)<ref>Population by canton and municipality, citizenship and sex. Abgerufen am 5. Oktober 2025. </ref>
Fläche: 14,4 km²
Bevölkerungsdichte: 2643 Einw./km²
Postleitzahl: 4001–4374
Gemeindenummer: 0204
Website: www.esch.lu
Politik
Bürgermeister: Christian Weis (CSV)
Schöffen: Pim Knaff (DP)

André Zwally (CSV)
Meris Sehovic (déi gréng)
Bruno Cavaleiro (CSV)

Wahlsystem: Proporzwahl
Sitzverteilung im Gemeinderat:
1
6
2
1
2
6
1
Insgesamt 19 Sitze
Regierende Fraktion: CSV, déi gréng, DP
Opposition: LSAP, déi Lénk, Piraten, ADR

Esch an der Alzette (deutsch früher auch: Esch an der Elze<ref></ref>), international Esch-sur-Alzette (französisch) oder Esch/Alzette, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist eine Stadt und eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Esch. Sie ist nach der Hauptstadt Luxemburg die zweitgrößte Stadt des Landes.

Datei:Esch vum Bierg1.JPG
Bergsicht auf Esch an der Alzette

Geschichte

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Der Luxemburger Historiker Wampach hat es in seiner 1930 erschienenen „Geschichte der Grundherrschaft Echternach ...“ nicht gewagt, den Besitz dieses Klosters in Esch zu datieren (Regnum Francorum online Echternach Nr. 071). Die Urkunden davor (Nr. 070) und danach (Nr. 072) konnten auf die Jahre 773/775 datiert werden. Eine urkundliche Ersterwähnung von Esch in diesem Zeitraum ist wahrscheinlich, aber nicht sicher. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 927, in dem das Kloster Stavelot Besitz hier in Asko erhielt (Regnum Francorum online Stavelot Nr. 057). Eine weitere urkundliche Erwähnung unter dem Namen Asch in einer Schrift von Papst Honorius II. wird auf das Jahr 1128 datiert. 1328 verlieh Johann der Blinde als Graf von Luxemburg Esch den Titel „Freie Stadt“.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Esch immer wieder von fremden Truppen überfallen und oft schwer zerstört. 1677 mussten auf Anordnung von Louis XIV. die Stadtmauern geschleift werden. Im Juli 1841 wurde Esch durch ein großherzogliches Dekret zum Hauptort des Kantons Esch ernannt.

Mit der Entdeckung von Eisenerzvorkommen und der damit einhergehenden Eisen- und Stahlindustrie begann für Esch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der industrielle Aufschwung. Anfangs im Tagebau, später in Bergwerken, wurde die Minette abgebaut und in Hütten verarbeitet. Insbesondere der deutsche Montanindustrielle Adolph Kirdorf investierte ab 1892 verstärkt in den Bau und die Übernahme mehrerer Hochofenwerke und Zechenbetriebe. Zusammen mit seinem Bruder Emil Kirdorf begann er im Jahr 1910 noch, die nach ihnen benannte „Adolf-Emil-Hütte“ zu errichten. Diese 1912 fertiggestellte Hütte galt als eine der modernsten Anlagen ihrer Zeit. Damit gehörte Adolph Kirdorfs Unternehmen, der „Aachener Hütten-Aktien-Verein Rothe Erde“ mit mittlerweile elf Hochöfen neben der einheimischen Arbed mit 15 Hochöfen und der Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-AG des Ruhrindustriellen Hugo Stinnes mit neun Hochöfen nunmehr auch zu den bedeutendsten Unternehmen der Schwerindustrie in Luxemburg. Mit den neu entstandenen Arbeitsplätzen stieg die Einwohnerzahl von Esch rasch an. Anfangs kamen die Arbeiter aus Luxemburg und vor allem aus dem Ösling, doch bereits nach kurzer Zeit musste man auf Arbeitskräfte aus dem Ausland zurückgreifen. Diese kamen zu Beginn aus den Nachbarländern, später vor allem aus Polen und Italien.

Anfang 20. Jahrhundert

Am 29. Mai 1906 ernannte Großherzog Wilhelm IV. Esch zum zweiten Mal zur Stadt. Damals zählte Esch bereits 13.000 Einwohner.

Von 1910 an wurde das Brill-Viertel urbanisiert. Viele italienische Einwanderer fanden dort ein neues Zuhause. Der Fluss Alzette (luxemburgisch: Uelzecht; deutsch: Alzig) wurde überdeckt und die darüber angelegte Uelzechtstrooss mit ihren Nebenstraßen zum neuen Stadtkern.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs schlug der deutsche Kronprinz Wilhelm sein Hauptquartier in Esch auf. Die Stadt wurde ein großes Kriegslazarett. Die Hütten produzierten zu dieser Zeit nicht oder nur sehr wenig. Viele ausländische Arbeiter gingen zudem zurück in ihre Heimatländer.

Zwischen den Weltkriegen

1920 kam es durch das neu eingeführte allgemeine Wahlrecht zur ersten sozialistischen Mehrheit in der Gemeinde. Die Gemeinde, aber auch die ARBED sowie die Société Métallurgique des Terres Rouges begannen zudem mit dem Bau neuer Arbeitersiedlungen. Zwischen 1926, dem Ende der deutschen Wirtschaftskrise, und der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 erlebte Esch einen weiteren Bauboom. 1930 hatte Esch 29.745 Einwohner. Von 1937 bis 1954 bestand der Flughafen Esch-sur-Alzette.

Deutsche Besetzung 1940–1944

Luxemburg wurde am 10. Mai 1940, dem ersten Tag des Westfeldzuges, von der Wehrmacht besetzt. Wie überall in Luxemburg wurden auch in Esch die Verwaltungsstrukturen der deutschen Besatzer eingeführt. Die Escher Synagoge wurde wie auch die in Luxemburg Stadt zerstört.

Unmittelbar nach dem deutschen Einmarsch wurde Esch, wie auch andere Städte entlang der französischen Grenze, vollständig evakuiert, da man befürchtete, die deutsche Armee würde an der Maginot-Linie stecken bleiben und Esch in ein Schlachtfeld verwandeln. Die meisten Menschen ließen sich in Mittel- oder Südfrankreich nieder. Aufgrund der schnellen französischen Niederlage kehrten sie nach wenigen Wochen zurück. Abgesehen von einigen Häusern, die durch eine Granate zerstört wurden, gab es keine größeren Schäden.

Zwangsarbeiter, die vor allem aus der Sowjetunion kamen, mussten in den Bergwerken arbeiten. Junge luxemburgische Zwangsrekrutierte versteckten sich vor den Nazis in den Gängen der Bergwerke; einige von ihnen harrten dort bis zur Befreiung durch US-amerikanische Truppen am 10. September 1944 aus.

Nachkriegszeit 1945–1975

Nach dem Krieg breitete sich die Stadt immer weiter aus. In den 1950er Jahren entstanden vor allem in Lallingen, Bruch und Raemerech neue Viertel. In den 1960er und 1970er Jahren wurde besonders das Viertel Wobrécken bebaut.

Stahlkrise 1975–1985

Esch wurde wie die anderen Städte in der Minette-Region von der Stahlkrise besonders hart getroffen. Die Einnahmen gingen zurück, und die Bergwerke sowie die meisten Hütten mussten geschlossen werden. Die Instandsetzung des maroden Stadtkerns konnte erst Mitte der 1980er Jahre in Angriff genommen werden.

Seit den 1960er Jahren ging die Bevölkerung von fast 30.000 im Jahre 1960 auf 25.000 im Jahre 1985 zurück. Viele Einwohner zogen in die Vororte der Stadt. Erst in den 1990er Jahren konnte dieser Trend gestoppt werden, sodass die Stadt Esch inzwischen wieder mehr als 30.000 Einwohner zählt.

Einwohnerentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Politik

Gemeinderat

Die Gemeinde Esch/Alzette wird von einer Dreierkoalition aus der christlich-konservativen CSV, der liberalen DP und der grünen Partei déi gréng regiert.

Zur Kommunalwahl im Juni 2023 kandidierten acht Parteilisten, von denen sieben den Einzug in den Gemeinderat schafften.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />
Gemeinderatswahl Esch an der Alzette 2023<ref>Esch an der Alzette. Abgerufen am 11. Juni 2023.</ref>
 %
30
20
10
0
29,6 %
29,6 %
10,8 %
9,2 %
7,9 %
5,6 %
5,3 %
2,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+1,7 %p
−1,3 %p
+1,7 %p
−4,3 %p
−1,6 %p
+2,3 %p
+3,6 %p
−2,0 %p
Sitzverteilung im Gemeinderat Esch an der Alzette seit 2023
       
Insgesamt 19 Sitze

Kultur

Filmproduktionen

Datei:VenedEsch2 2001-09.JPG
Kulisse des Venedig-Filmsets in Esch (2001)

Eine Luxemburger Filmproduktionsfirma ließ 2001 für den Spielfilm „Secret Passage“ mit John Turturro auf dem Areal Terre Rouge

 {{#coordinates:49,48825|5,974011|
   |dim=250
   |globe=
   |name=Terre Rouge/Mini-Venedig in Esch
   |region=LU-ES
   |type=building
  }} eines ehemaligen Stahlwerks eine 40.000 m2 große und 15 Meter hohe Kulisse errichten, die mit einem 600 Meter umfassenden Kanalsystem und 118 Hausfassaden das Venedig des 16. Jahrhunderts darstellte. Das für rund 5 Millionen € erbaute „Venise-sur-Alzette“ war eines der größten Open-Air-Filmsets der europäischen Filmgeschichte.<ref>TV-Reportagen über die Bauarbeiten, Dreharbeiten und Abbrucharbeiten des Venedig-Filmsets in Esch-sur-Alzette (letzeburgisch)</ref><ref>Drehort Luxemburg bekommt eigene Ausstellung L'essentiell, 11. Februar 2021 (mit Luftbild des Venedig-Filmsets in Esch-sur-Alzette)</ref><ref>Cinq films à voir... pour passer la frontière du Grand-Duché Le Républicain Lorrain, 24. April 2020 (mit zahlreichen Luft- und Setaufnahmen des Venedig-Filmsets in Esch-sur-Alzette)</ref><ref>Luftbild des Venedig-Filmsets in Esch-sur-Alzette Fotograf: Raphael Gaillarde / Agentur: Getty images, 5. September 2001</ref><ref>Foto der Außenkulisse des Venedig-Filmsets in Esch-sur-Alzette Fotograf: Raphael Gaillarde / Agentur: Getty images, 5. September 2001</ref><ref>Foto der Innenkulisse des Venedig-Filmsets in Esch-sur-Alzette Fotograf: Raphael Gaillarde / Agentur: Getty images, 5. September 2001</ref><ref>Geo Special, Ausgabe Nr. 1, Februar/März 2004, Seite 100</ref><ref>Venise-sur-Alzette, folie de producteur RTL 5 minutes, 20. Mai 2020</ref><ref>Belval:Industrielle und postindustrielle Transformation Seite 50 bis 54</ref>

In der Folge nutzten weitere Filmproduktionen die Kulisse. Unter anderem wurden die Spielfilme Der Kaufmann von Venedig mit Al Pacino und Das Mädchen mit dem Perlenohrring mit Scarlett Johansson in Esch gedreht.<ref>Gerry Erang: Iconic film locations in Luxembourg RTL Today, 10. August 2020</ref> Im Sommer 2007 wurde das Filmset abgerissen, da die Witterung den Bauten zusetzte.<ref>Venise-sur-Alzette, folie de producteur RTL 5 minutes, 20. Mai 2020</ref>

Kulturhauptstadt Europas 2022

2017 wurde Esch vom Europäischen Rat als Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2022 ausgewählt. Die Stadt teilte sich diesen Titel mit der litauischen Stadt Kaunas und der serbischen Stadt Novi Sad.<ref>Esch/Alzette wird Kulturhauptstadt Europas. L'essentiel, 10. November 2017, abgerufen am selben Tage.</ref> An den Veranstaltungen beteiligten sich neben den übrigen zehn Gemeinden des Syndikats PROSUD auch die Kommunen des jenseits der Grenze in Frankreich gelegenen Gemeindeverbandes Pays Haut Val d’Alzette.<ref>Esch wird Kulturhauptstadt. Tageblatt, 10. November 2017, abgerufen am selben Tage.</ref>

Sport

Datei:Schlassgoart.jpg
Technoport Schlassgoart

Im Rahmen der 100-Jahr-Feiern der Stadt Esch war die Stadt 2006 Ziel- und Startort zweier Etappen der Tour de France.

Die Fußballvereine Jeunesse Esch und CS Fola Esch spielen in der BGL Ligue. Das „Stade de la Frontière“ ist mit 4.000 Plätzen das größte Stadion der Stadt.<ref>A.S. la Jeunesse d'Esch - Stadion. Abgerufen am 17. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stadtentwicklung

Im Haushaltsplan 2010 der Stadt Esch bilden Wohnen, Schulen und Ganztagsbetreuung, Stadtentwicklung und Infrastrukturen sowie der Ausbau des Wirtschafts- und Universitätsstandorts die Schwerpunkte für Investitionen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/tageblatt.editpress.luEsch/Alzette: Investitionen bleiben ähnlich hoch wie 2009. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Tageblatt. Zeitung fir Lëtzebuerg 12. Dezember 2009, 09:06:00.</ref> Das Projekt „Nonnewiesen“ ist begonnen worden, um neuen Wohnraum zu schaffen.<ref>Dan Elvinger: @1@2Vorlage:Toter Link/news.tageblatt.luProjekt „Nonnewisen“ schreitet weiter voran. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Tageblatt, 23. April 2010.</ref> Die Ronn Bréck wurde 2017 abgerissen.

Esch Belval

Das Gelände Belval breitet sich aus in einer Länge von zwei Kilometer von Beles in Richtung Raemerich und über eine Breite von 800 m von der Escher Straße in Beles in Richtung Belval Usines. Die Minen und die Hüttenwerke sind bis auf das heute noch produzierende Walzwerk<ref>Alexa Lepage: @1@2Vorlage:Toter Link/news.tageblatt.luVom Schrott zur Wand. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Tageblatt, 3. Mai 2010.</ref> geschlossen worden. Für die Erhaltung der Zeitzeugen der Industriekultur engagiert sich der Hochöfen-Freundeskreis Amicale des Hauts Fourneaux PAB. Siehe auch: Hochöfen von Belval.

Mit dem Rückgang der Stahlindustrie in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts begann ein tiefgreifender Strukturwandel. Die Schließung vieler Stahlwerke führte zu wirtschaftlichen Herausforderungen und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. In dieser Zeit wurde jedoch auch die Notwendigkeit erkannt, die Region neu zu gestalten und zukunftsfähige Perspektiven zu schaffen.

Der entscheidende Wendepunkt kam mit der Entscheidung, Esch-Belval als Standort für Bildung und Forschung zu entwickeln. In den frühen 2000er Jahren startete ein umfassendes städtebauliches Projekt, das darauf abzielte, die ehemaligen Industrieflächen in ein modernes Stadtviertel umzuwandeln. Ein zentraler Bestandteil dieses Wandels war die Gründung der „Université du Luxembourg“, die 2003 eröffnet wurde und heute eine bedeutende Bildungseinrichtung ist.

Die Umgestaltung des Gebiets umfasste nicht nur den Bau neuer Universitätsgebäude, sondern auch die Schaffung von Wohnraum, Freizeitmöglichkeiten und Infrastruktur, um eine lebendige Gemeinschaft zu fördern. Das ehemalige Industrieareal wurde (und wird immer noch) revitalisiert und bietet nun Platz für kulturelle Veranstaltungen, Büroräume sowie Einzelhandelsgeschäfte.<ref>Karl Peter Wiemer: Wissenschaftsstadt Esch-Belval. (Cité des Sciences Belval). Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland, 2024Vorlage:Abrufdatum</ref>

Als erstes Gebäude auf dem Konversionsgelände Belval wurde 2005 die Rockhal<ref>Rockhal Rockhal – Centre de musiques amplifiées.</ref> eingeweiht. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 6500 Plätzen dient sie als Stätte für Großveranstaltungen wie die Konzerte internationaler Künstler.

In Kooperation mit der Stadt Trier und gefördert von der EU, sollte ein grenzüberschreitender Wissenschaftspark namens TriLux entstehen.<ref name="TR Rathauszeitung">Rathaus Zeitung Trier, 6. Februar 2007</ref> Am 12. November 2009 stellten die Escher Bürgermeisterin Lydia Mutsch und der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen die Mitarbeiter und die Organisationsstruktur des Wissenschaftsparks der Öffentlichkeit vor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grenzüberschreitender Wissenschaftspark TriLux: Die Standorte Trier und Esch/Alzette im Dienst der Unternehmensentwicklung. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eschalzette.com</ref> Die Kooperation wurde 2012 beendet<ref>Ministère de l'Intérieur et à la Grande Région: Rapport d’activité 2010. S. 44.</ref>.

Demographie

Über 50 Prozent der Einwohner Eschs sind Ausländer, von denen über 90 Prozent aus EU-Ländern stammen. Portugiesen allein machen 32,7 % (Stand: 2018)<ref>Verzehnfachung seit 1970 – So viele Portugiesen gibt es heute in Luxemburg. In: lessentiel.lu. L’Essentiel, 8. Juni 2018, abgerufen am 23. Juli 2022.</ref> der Bevölkerung aus. 15 Prozent der Bevölkerung Eschs sind Senioren.

Bevölkerungsentwicklung vom 16. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
Jahr Einwohner Anmerkungen
1540 ≈ 325 am 6. Januar, in 65 Haushaltungen (Feuerstellen, Annahme: durchschnittlich fünf Einwohner pro Haushaltung)<ref name="Kolbach22">J. B. Kolbach: Esch an der Alzette und Schloß Berwart. Eine historisch-statistische Notitz, nach dem französischen Manuscript des Obergerichts-Präsidenten Herrn Würth-Paquet deutsch bearbeitet, Verlag B. Bück, Luxemburg 1781, S. 22–26.</ref>
1632 390 am 22. August, darunter 70 Bürger und acht Witwen<ref name="Kolbach22" />
1656 nur noch 40 Haushaltungen (im Vergleich zu 90 Feuerstellen vor dem Dreißigjährigen Krieg)<ref name="Kolbach22" />
1692 ≈ 40 acht Feuerstellen<ref name="Kolbach22" />
1746 ≈ 535 107 Haushaltungen<ref name="Kolbach22" />
1766 ≈ 600 120 Haushaltungen<ref name="Kolbach22" />
1801 435 am 22. Dezember<ref name="Kolbach22" />
1803 780 auf dem Gemeindegebiet (mit Schifflingen und Lallingen) am 30. November insgesamt 1154 Einwohner<ref name="Kolbach22" />
1804 764 am 18. Dezember<ref name="Kolbach22" />
1806 812 am 28. Januar<ref name="Kolbach22" />
1808 820 am 27. April<ref name="Kolbach22" />
1818 965 in der Gemeinde 1412 Einwohner, davon 424 in Schifflingen und 23 in Lallingen<ref name="Kolbach22" />
1837 1339 darunter sieben Juden (erstmals jüdische Einwohner); in der Gemeinde 1995 Einwohner, davon 626 in Schifflingen und 30 in Lallingen<ref name="Kolbach22" />
1847 1446 darunter 16 Juden; in der Gemeinde 2069 Einwohner, davon 610 in Schifflingen und 13 in Lallingen<ref name="Kolbach22" />
1869 2123 bei 351 Feuerstellen; in der Gemeinde 2869 Einwohner (479 Feuerstellen), davon 724 in Schifflingen (125 Feuerstellen) und 22 in Lallingen (drei Feuerstellen)<ref name="Kolbach22" />
1870 2253 darunter 49 Juden; in der Gemeinde 3042 Einwohner, davon 767 in Schifflingen und 22 in Lallingen<ref name="Kolbach22" />
1876 am 6. Juli, Abtrennung des Gemeindeteils Schifflingen<ref name="Memorial">Memorial des Herzogthums Luxemburg, Nr. 49 von Samstag, dem 22. Juli 1876, S. 453–454 ([1]).</ref>
Anzahl Einwohner seit Anfang des 20. Jahrhunderts
Jahr 1906 1930 1960 1985 2008 2020
Einwohner ≈ 13.000 29.745 ≈ 30.000 ≈ 25.000 27.186<ref>Manfred Niemeyer (Hrsg.): Deutsches Ortsnamensbuch, de Gruyter, Berlin/Boston 2012, S. 165 ([2]).</ref> ≈ 36.000

Verkehr

Datei:LUX Esch-Alzette Belval 003 2016.jpg
Bahnhof Belval-Université

Seit der Einweihung des neuen Busbahnhofs am 9. November 2009 verkehren die TICE-Busse im 15-Minuten-Takt. Der neue Bahnhof Belval-Université wurde im Jahre 2010 offiziell eröffnet. Bis 2020 werden dort täglich 32.000 Reisende erwartet; damit wird dieser Bahnhof der zweitgrößte in Luxemburg sein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Inauguration de la nouvelle gare routière à Esch/Alzette et ouverture au trafic de la gare Belval-Université. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. April 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mt.public.lu Département des Transports, 9. November 2009.</ref>

Am 14. Dezember 2009 wurde die Direktverbindung Linie 80 Thionville – Esch Belval – Longwy eröffnet, wobei ein TER Métrolor mit 340 Plätzen viermal täglich eingesetzt wird. Damit wird insbesondere der Zugang für Grenzgänger aus Lothringen zu ihren Arbeitsplätzen auf Esch Belval verbessert.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/tageblatt.editpress.luIn 34 Minuten von Thionville nach Belval. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Tageblatt. Zeitung fir Lëtzebuerg 14. Dezember 2009.</ref><ref>Esch/Belval se sont rapprochés de Thionville. l’essentiel 14. Dezember 2009, 15:14 (französisch)</ref> Auskunft über alle Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr sind wie überall im Lande über die Mobilitätszentrale<ref>Mobilitéitszentral. Internetportal, französisch.</ref> abrufbar.

Die Autobahn A4, auch als Escher Autobunn bekannt, verbindet Esch an der Alzette mit der Hauptstadt Luxemburg. Die A13 führt in die Nachbarländer.

Söhne und Töchter der Stadt

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Städtepartnerschaften

Literatur

  • Vorlage:MerianTopo
  • Esch-sur-Alzette, Katholische Pfarrkirche St. Heinrich, Schnell, Kunstführer Nr. 2486, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, ISBN 3-7954-6388-2
  • Denis Scuto: Industrialisation et urbanisation: l’exemple d’Esch-sur-Alzette. online
  • Norbert Ketter: Esch-sur-Alzette. editions claude diderich, 1970 (deutschsprachiger Text)

Weblinks

Wiktionary: Esch an der Alzette – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Esch an der Alzette – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Bettemburg | Differdingen | Düdelingen | Esch an der Alzette | Frisingen | Kayl | Leudelingen | Monnerich | Petingen | Reckingen/Mess | Roeser | Rümelingen | Sassenheim | Schifflingen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Kulturstädte:
1985: Athen | 1986: Florenz | 1987: Amsterdam | 1988: West-Berlin | 1989: Paris | 1990: Glasgow | 1991: Dublin | 1992: Madrid | 1993: Antwerpen | 1994: Lissabon | 1995: Luxemburg | 1996: Kopenhagen | 1997: Thessaloniki | 1998: Stockholm

Kulturhauptstädte:
1999: Weimar | 2000: Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki, Krakau, Prag, Reykjavík, Santiago de Compostela | 2001: Porto, Rotterdam | 2002: Brügge, Salamanca | 2003: Graz | 2004: Genua, Lille | 2005: Cork | 2006: Patras | 2007: Hermannstadt, Luxemburg und Großregion | 2008: Liverpool, Stavanger | 2009: Linz, Vilnius | 2010: Istanbul, Pécs, Ruhrgebiet | 2011: Tallinn, Turku | 2012: Guimarães, Maribor | 2013: Košice, Marseille | 2014: Riga, Umeå | 2015: Mons, Pilsen | 2016: Breslau, Donostia / San Sebastián | 2017: Aarhus, Paphos | 2018: Leeuwarden, Valletta | 2019: Matera, Plowdiw | 2020–2021*Galway, Rijeka | 2022: Esch an der Alzette, Kaunas, Novi Sad | 2023: Eleusis, Timișoara, Veszprém | 2024: Bad Ischl, Bodø, Tartu | 2025: Chemnitz, Nova Gorica/Gorizia | 2026: Oulu, Trenčín | 2027: Liepāja
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. *Von der Europäischen Kommission wegen der COVID-19-Pandemie vorgeschlagene Verlängerung Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein