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Erregung (Medizin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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R45.1 Ruhelosigkeit und Erregung
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Erregung oder Exzitation bezeichnet in der Medizin und insbesondere in der Psychiatrie und Neurologie eine über die normale Reaktion hinausgehende und daher in der Regel als symptomatisch für eine bestimmte Krankheit angesehene deutlich gesteigerte physiologische Erregung geistiger oder seelischer Art und/oder motorischer Ausprägung. Eine erhöhte Erregbarkeit (Hyperexzitabilität) zeigt sich bei einer Reihe von Nervenkrankheiten als Begleiterscheinung oder sogar als Leitsymptom, z. B.:

Des Weiteren tritt krankhafte Erregtheit sehr häufig auch im Rahmen diverser Vergiftungen auf.

Hierbei gilt eine Unterscheidung vom Gebrauch der Bezeichnung Erregungszustand, bei der es sich um eine eher beschreibende Terminologie handelt unabhängig von krankhaften Bewertung, die gerade daher – wegen ihrer Unbestimmtheit häufig verwendet wird.<ref name="PetersLPS" details="S. 185 zu Lemma „Erregungszustand“." />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references>

<ref name="BossRLX"> Boss, Norbert (Hrsg.): 2. Auflage, Roche Lexikon Medizin. Hoffmann-La Roche AG und Urban & Schwarzenberg, München, 1987, ISBN 3-541-13191-8; S. 523 zu Lemma „Erregung“, vgl. fernladbaren Text 52003 des Online-Lexikons.</ref>

<ref name="PetersLPS"> Uwe Henrik Peters: Lexikon Psychiatrie, Psychotherapie, Medizinische Psychologie. 5. Auflage, Urban & Fischer, München 2000; ISBN 3-437-15060-X:</ref>

</references>

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