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Erik Hansen (General)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0218, Erik Hansen.jpg
Erik Hansen (1941)

Erik Oskar Hansen (* 27. März 1889 in Hamburg; † 20. März 1967 ebenda) war ein deutscher General der Kavallerie im Zweiten Weltkrieg und Befehlshaber der deutschen Heeresmission in Rumänien.

Leben

Der Vater von Erik Hansen war der Hamburger Kaufmann Peter Christian Hansen, seine Mutter war Helene Hansen, geborene Conradi.<ref>Geburtsurkunde Nr. 999 vom 3. April 1889, Standesamt Hamburg, Staatsarchiv Hamburg, Nr. 332-5, Standesämter 2188. (Sein Geburtsdatum wird in vielen Quellen fälschlich als 27. Mai 1889 angegeben statt richtig 27. März 1889, so wie in der Geburtsurkunde vermerkt.)</ref> Sein Vater starb 1891 im Alter von 43 Jahren.<ref>Sterbeurkunde Nr. 2115, Hamburg 01, 1891, Band 5.</ref> 1903 starb auch seine Mutter Helene Hansen.<ref>Sterbeurkunde Nr. 225, ausgestellt am 1. April 1903, Hamburg 21, 1903, Band 01.</ref> Erik Hansen wuchs nun als Pflegekind im Haushalt von John Nicolassen auf, der Pastor an St. Johannis-Harvestehude war.<ref>Ulrike Julie Maria Pfeiffer: Ein Leben in Tagen. Scortecci, São Paulo 2018, ISBN 978-85-67443-95-9. (Abschnitt „Erster Teil der Vorgeschichte“)</ref>

Hansen trat nach abgelegtem Abitur im Frühjahr 1907 als Fahnenjunker in das Dragoner-Regiment Nr. 9 in Metz ein,<ref>Munzinger, Biographie</ref> dem er bis 1916 angehörte. Während des Ersten Weltkrieges war er bis dahin als Regimentsadjutant eingesetzt und stieg bis zum Rittmeister auf. Ab Februar 1917 war er bis Ende des Krieges in verschiedenen Generalstabs-Positionen eingesetzt.

Anschließend wurde er in die Reichswehr übernommen und stieg bis 1932 zum Oberstleutnant auf. Unter anderem war er im Stab der 1. Kavallerie-Division und als Lehrer an der Kavallerieschule in Hannover eingesetzt. 1931 wurde er zum Ersten Generalstabsoffizier (Ia) der 1. Division ernannt. Nach der Machtübernahme der NSDAP wurde er 1934 zum Oberst, 1937 zum Generalmajor und 1939 zum Generalleutnant befördert. Ende 1938 wurde Hansen Kommandeur der 4. Infanterie-Division, die er im Polen- und Westfeldzug führte.

Im Oktober 1940 wurde Hansen Chef der deutschen Militärmission in Rumänien. Kurz darauf wurde er zum General der Kavallerie befördert. Aus seinem Stab wurde später der Stab des LIV. Armeekorps gebildet, das er im Krieg gegen die Sowjetunion bis zum Januar 1943 befehligte. Das Korps war in dieser Zeit bei der Heeresgruppe Süd (unter anderem auf der Krim), als auch bei der Heeresgruppe Nord vor Leningrad eingesetzt.

Datei:Bukarest- General Hansen spricht - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 032558d.jpeg
General Hansen spricht vor dem Ehrenmal auf dem Soldatenfriedhof „Pro Patria“ in Bukarest, 23. März 1943

Am 20. Januar 1943 wurde er wieder Chef der deutschen Militärmission in Rumänien. Unmittelbar nach dem Frontwechsel Rumäniens geriet er am 26. August 1944 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst am 10. Oktober 1955 entlassen wurde.

Auszeichnungen

Literatur

  • Dermot Bradley (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: Die Generale des Heeres 1921–1945. Band 5: v. Haack-Hitzfeld. Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2422-0, S. 105–106.

Weblinks

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Einzelnachweise

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