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Elliniki Radiofonia Tileorasi

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Das Logo des Senders

Ellinikí Radiofonía Tileórasi A.E. (ERT A.E.; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die öffentlich-rechtliche (bis 2011: staatliche) Rundfunkanstalt Griechenlands. Nachdem am 11. Juni 2013 die griechische Regierung die sofortige Schließung der ERT und Einstellung aller Programme beschlossen hatte,<ref>ΦΕΚ Β 1414/11. Juni 2013</ref><ref name="SPON">Sparkurs. Griechenland schaltet staatlichen Rundfunk ab. In: Spiegel Online. 11. Juni 2013, abgerufen am 11. Juni 2013.</ref> wurde unter der Nachfolgeregierung der Sendebetrieb auf den Tag genau zwei Jahre später wieder aufgenommen.

Geschichte

Die Geschichte des staatlichen griechischen Rundfunks begann 1938 mit der Athener Radiostation RSA ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die zunächst vom Rundfunkdienst YRE ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1938–1941), dann von der unter deutscher Beteiligung eingerichteten Rundfunk-Aktiengesellschaft AERE ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ΑΕΡΕ, 1941–1945) betrieben wurde. 1945 erfolgte die Gründung der nationalen Radio-Stiftung EIR ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Die ersten experimentellen Fernsehausstrahlungen folgten 1965 in Athen, und am 23. Februar 1966 startete dann schließlich der offizielle Sendebetrieb vom OTE-Fernsehturm in Thessaloniki.

Die nun EIRT genannte Gesellschaft bekam 1970 während der Junta eine regimekonforme Konkurrenz, mit dem Namen YENED ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die einer PR-Abteilung der Streitkräfte unterstand. 1974 nach dem Ende der Junta wurde YENED zu ERT2. Dimitris Horn wurde provisorisch Direktor der neuen Rundfunkanstalt mit zwei Sendern. Am 1. September 1987 ging ERT3 als Regionalsender mit Sitz in Thessaloniki auf Sendung. Er berichtete schwerpunktmäßig über Nordgriechenland, war jedoch im ganzen Land zu empfangen.

In den 1990er-Jahren wurden das Hörfunk- und das Fernsehprogramm stärker getrennt, sodass in den Bezeichnungen für die Fernsehprogramme das R für Radiofonia weggefallen war.

2011 beschloss die griechische Regierung den Umbau der staatlichen Sendeanstalt zu einem öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstalter.<ref name="DWDL">Proteste aus allen Lagern. Griechenland hat Staatsrundfunk über Nacht abgeschaltet. In: DWDL. 12. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> Eine umfassende Sanierung des Senders scheiterte allem voran am Widerstand der Mitarbeiter.

Bis 2013 unterhielt ERT A.E neben den vier Fernsehprogrammen (ET1 und ET3 und über Satellit NET und ERT World) sowie vier Digital-Fernsehprogramme (Prisma+, Cine+, Spor+ und Info+) und 29 Radiostationen nationaler und regionaler Reichweite (NET, Deftero, Trito, ERA Spor, Cosmos, Makedonia, Radio Filia und so weiter). Mit Ausnahme der regionalen Radiostationen und des nordgriechischen ET3 aus Thessaloniki sendeten alle Sender aus dem ERT-Hauptquartier in Agia Paraskevi nordöstlich von Athen. Finanziert wurden die Programme überwiegend aus Rundfunkgebühren und Werbeeinnahmen sowie staatlichen Zuschüssen.<ref>Ferry Batzoglou: Staatsfunk-Streit gefährdet griechische Regierung. In: ZEIT Online, 17. Juni 2013.</ref> Das jährliche Budget lag 2013 bei ca. 205 Mio. Euro.<ref name="SPON" /> ERT unterhielt ferner ein Internetportal, eine Zeitschrift, ein digitales Archiv und zwei Orchester.<ref name="auto">Griechenland Zeitung. vom 29. Mai 2013, S. 1.</ref> Der Marktanteil der ERT sank kontinuierlich, keiner der Radiosender erreichte eine Einschaltquote von über 1,5 % und selbst die Hauptnachrichtensendung erreichte nur noch einen Marktanteil von 6 %.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schwarze Bildschirme bei ERT – Ende der „Abzocke“?] In: Europastaaten aktuell – Wiener Zeitung Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Als Folge der jahrelangen Klientelpolitik der Regierungen hatte ERT im Jahr 2006 5300 Angestellte, von denen einige exorbitante Gehälter bezogen.<ref name="auto" /> Im Juni 2013 waren noch 2656<ref>Griechenland schaltet Staatssender ab: «Faule Fundamente». In: wn.de. Westfälische Nachrichten, 12. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Juli 2015;.</ref> Mitarbeiter bei der ERT beschäftigt.<ref name="DWDL" /> Die Mitarbeiterzahl lag siebenmal höher als bei vergleichbaren privaten Sendern. Die jährlichen Kosten beliefen sich zuletzt auf 300 Millionen Euro. Die Regierung warf der ERT Intransparenz und Verschwendung vor und sah nur noch die Möglichkeit eines radikalen Schritts.<ref>Drastische Sparmaßnahme. Griechenland macht staatlichen Rundfunk kurzerhand dicht. In: STERN.de. 11. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.</ref><ref>Staatlicher Rundfunk wird geschlossen. Funkstille in Griechenland. In: tagesschau.de. 11. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juni 2013;.</ref>

Schließung

Vorlage:Hinweisbaustein Nach dem Beschluss vom 8. November 2011 des EU-Ministerrats zur Beendigung des übermäßigen Defizits Griechenlands wurde erlassen, unverzüglich Maßnahmen zu treffen und durch „Ministerialbeschlüsse die Schließung, den Zusammenschluss oder die erhebliche Verkleinerung von Einrichtungen einzuleiten. Dies betrifft […] ERT sowie 35 weitere kleinere Einrichtungen“.<ref>2011/791/EU: Beschluss des Rates vom 8. November 2011 zur Änderung des Beschlusses 2011/734/EU gerichtet an Griechenland zwecks Ausweitung und Intensivierung der haushaltspolitischen Überwachung und zur Inverzugsetzung Griechenlands mit der Maßgabe, die zur Beendigung des übermäßigen Defizits als notwendig erachteten Maßnahmen zu treffenVorlage:Abrufdatum</ref>

Am 11. Juni 2013 beschloss Ministerpräsident Andonis Samaras, ohne Zustimmung seiner Koalitionspartner PASOK und DIMAR, die Schließung der ERT und kündigte die unverzügliche Abschaltung aller Sender an.<ref name="SPON" /> Die ERT-Mitarbeiter widersetzen sich dieser Maßnahme und sendeten sämtliche Programme der ERT weiter.<ref>ERT journalists defy closing down order to continue broadcasts as coalition faces severe test. In: ekathimerini.com. 12. Juni 2013, abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 11. Juni 2013 wurden gegen 21:00 Uhr UTC die Sendeanlagen unter Polizeischutz auf Anordnung der Regierung abgeschaltet. Das Sendeangebot von ERT war nur noch per Internet und Satellit zu empfangen.<ref>ΕΡΤ τέλος. Επεσε την Τρίτη στις 23:15 το σήμα σε όλη την Ελλάδα. In: To Vima. 12. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Andere Medien wie beispielsweise die zyprische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Cyprus Broadcasting Corporation (CyBC), deren Server nach kurzer Zeit aufgrund der hohen Nachfrage überlastet waren,<ref name="radioeins" /> stellten den Stream aus Solidarität mit den ERT-Angestellten zur Verfügung.<ref>Live. Δείτε απευθείας εικόνα από την ΕΡΤ. In: enikos.gr. 12. Juni 2013, abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Δείτε την ΕΡΤ Live μέσω του gegonota.net! In: gegonota.net. 12. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2013; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Generaldirektoren der wichtigsten europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verurteilten die Aktion der griechischen Regierung als „undemokratisch und unprofessionell“, weil sie „die Existenz der öffentlich-rechtlichen Medien in Griechenland untergräbt“. Zu den Unterzeichnern zählten der Intendant des ZDF und der Intendant des Bayerischen Rundfunks als Vorsitzender der ARD sowie die Generaldirektoren von SRG SSR, RTS und ORF.<ref>50+ Directors General of Public Media demand ERT be restored to air</ref>

Die Schließung wurde in Zusammenhang mit der Erfüllung von Vereinbarungen mit internationalen Geldgebern (Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds) gesehen, nach denen die Entlassung von 4.000 Staatsdienern bis Ende 2013 vorgesehen war (siehe dazu auch Griechische Finanzkrise).<ref name="auto" /> Geschlossen wurden drei staatliche, landesweit ausgestrahlte Fernsehprogramme, sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme sowie 19 regionale Radiosender.<ref>Sparmaßnahme. Griechenland schließt staatlichen Rundfunk ERT. In: Süddeutsche.de. 12. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.</ref> Anstelle von ERT sollte Ende August 2013 ein neuer öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit deutlich verringerter Mitarbeiteranzahl (ca. 1.200) eingerichtet werden. Der vorläufige Name lautete NERIT ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), der Sendebeginn war für Herbst angesetzt.<ref name="DWDL" /><ref>Neuer Staatsrundfunk ERT in Athen soll Ende August kommen. In: Lichtensteiner Vaterland. 12. Juni 2013, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Juni 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.vaterland.li (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Bis zur Neueinrichtung wurde die Erhebung von Rundfunkgebühren (rund 50 Euro pro Jahr) ausgesetzt.<ref name="SPON" /> Die Schließung stieß auf heftigen Widerstand, nicht nur der ERT-Angestellten und der politischen Opposition. Auch die kleineren Koalitionspartner PASOK und DIMAR sprachen sich dagegen aus, sodass der Fortbestand der Koalitionsregierung Samaras gefährdet schien.<ref name="EKATH2013-06-13">Coalition partners refuse to back PM’s plan to shut down broadcaster ERT. In: ekathimerini.com. 13. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="KATHI2013-06-">Σενάρια για πρόωρες εκλογές. Λόγω διαφοροποιήσεων του ΠΑΣΟΚ και της ΔΗΜΑΡ. In: Kathimerini. 13. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juni 2013; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die griechischen Journalistenverbände riefen zum Streik auf.<ref name="SPON2">Athen schliesst Staatsrundfunk. Alle griechischen Journalisten streiken. In: Spiegel Online. 12. Juni 2013, abgerufen am 12. Juni 2013.</ref>

Aus Protest schaltete die Europäische Rundfunkunion (EBU), ein Zusammenschluss aus mehreren Rundfunkanstalten Europas, zu dessen Mitgliedern auch die ERT zählt, am 13. Juni 2013 das Satellitensignal und den Livestream mit dem in den ERT-Studios von den protestierenden Mitarbeitern weiterhin produzierten Nachrichtenprogramm ERT NET wieder auf, nachdem die Signale bereits am 11. Juni 2013 gegen 23:40 Uhr MESZ<ref name="radioeins"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ERT nach handstreichartiger Schließung weiter auf Sendung (Memento vom 26. Juni 2013 im Internet Archive) In: Radioeins Medienmagazin/Radio-News vom 13. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013</ref> von der ERT abgeschaltet worden waren. Gesendet wurde auf den bisherigen Satellitenprogrammplätzen von ERT World auf mehreren Satelliten (unter anderem auch auf dem Satelliten Eutelsat Hot Bird 13A für Europa); der Livestream wird auf der Webseite der EBU angeboten. Am selben Tag wurde von der EBU eine Onlinepetition gestartet, die bereits am ersten Tag über 7500 Unterstützer fand.<ref>EBU puts shelved Greek member ERT back on air Von: Europäische Rundfunkunion, vom: 13. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013</ref><ref>EBU Petition: Get ERT back on air! Bei: avaaz.org, vom: 13. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013</ref>

Die Hörfunkprogramme der ERT wurden in einigen Gebieten Griechenlands über UKW und weltweit über mehrere Kurz- und Mittelwellenfrequenzen ausgestrahlt.<ref name="radioeins" /> Ab dem 7. November 2013 wurde der Ton des Fernsehprogramms ET3 auf den früheren Kurzwellenfrequenzen der ‚Stimme Griechenlands‘ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) aus Thessaloniki übernommen.<ref>Zacharias Liangas, in: Glenn Hauser: DX Listening Digest 13-49, December 4, 2013. Abgerufen am 13. Dezember 2013: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”</ref>

Am 17. Juni 2013 ordnete der Staatsrat, das höchste griechische Verwaltungsgericht, in einer Einstweiligen Verfügung an, dass ERT vorläufig bis zur Errichtung einer neuen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt den Sendebetrieb wieder aufnehmen solle.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ProsfatesApofaseis.] In: ste.gr. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Entscheidung stellte allerdings die Wirksamkeit der Auflösung der ERT A.E. nicht infrage.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ekathimerini.com vom 18. Juni 2013 (Memento vom 21. Juni 2013 im Internet Archive)</ref>

Am 10. Juli 2013 erschien auf den bisherigen ERT-Fernsehfrequenzen das Testbild eines neuen Staatsfernsehens mit dem Namen EDT ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Er sollte offenbar in der Übergangszeit bis zum Start der unter dem Namen NERIT geplanten neuen öffentlich-rechtlichen Anstalt senden<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 'Greek Public Television' begins transmission – News – ekathimerini.com.] In: ekathimerini.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Filme, Telenovelas und Dokumentationen aus dem Archiv von ERT zeigen. Das neue Programm sollte aus dem Studio einer Privatfirma in Athen kommen, die Nachrichten zunächst nur aus internationalen Presseagenturen stammen. Für die neuen Mitarbeiter waren lediglich zeitlich befristete Verträge vorgesehen. Der genaue Sendestart war noch unklar.<ref>Griechenland Zeitung. vom 10. Juli 2013</ref> Das E im Namen fiel relativ schnell weg, sodass der Sender offiziell nur noch DT heißt. Er war auch in Deutschland über Eutelsat 3D auf 3,1° Ost (12.715 MHz, horizontal, 18.907 kSymbole/s, NBC-QPSK/DVB-S2, Coderate 2/3) mit geringem Aufwand frei zu empfangen. Die Ausstrahlung erfolgte in MPEG-4 und war wegen häufiger Sportübertragungen (z. B. UEFA Champions League) interessant. Am 4. Mai 2014 ging NERIT auf Sendung und ersetzte DT.

Besetzung

Datei:20131107 ERT demonstration Agia Paraskeyh Athina.jpg
Demonstration vor dem ERT-Gebäude in Agia Paraskevi (7. November 2013)

Das zentrale Gebäude von ERT im Athener Vorort Agia Paraskevi wurde nach offizieller Auflösung vom früheren Personal der Sendeanstalt ununterbrochen besetzt gehalten. Von dort aus wurde im Internet ein Informations-Programm ausgestrahlt. Die Besetzung endete mit der polizeilichen Räumung am frühen Morgen des 7. November 2013.<ref>Griechenland räumt TV-Sender, Spanien dreht regional ab. In: Der Standard. 7. November 2013.</ref> Dagegen protestierten Journalistenverbände aus aller Welt. Der Deutsche Journalisten-Verband sprach von einem „Überfall auf die Pressefreiheit“. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken nannte das Vorgehen gegen den Sender und seine Journalisten „skandalös“, hier werde unter einem Vorwand eine kritische Stimme abgeschaltet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig DJV protestiert gegen Räumung des Senders ERT.] In: pressebox.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Wiedereröffnung

Am 29. April 2015 beschloss das griechische Parlament mit den Stimmen der Regierungskoalition sowie der PASOK ein Gesetz zur Wiedereröffnung von ERT. Dieser sollte nunmehr mit NERIT fusionieren. Der Jahresetat des Senders wurde auf 60 Millionen Euro festgelegt und sollte durch eine Rundfunkgebühr in Höhe von drei Euro pro Monat aufgebracht werden.<ref>Parlament beschließt Wiedereröffnung von Staatssender ERT, Spiegel Online vom 29. April 2015. Abgerufen am 30. Mai 2015.</ref> Am 11. Juni 2015 nahm er den Sendebetrieb wieder auf. Der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras setzte damit eines seiner Wahlkampfversprechen um.<ref>Griechischer Staatssender: ERT sendet wieder. Spiegel Online, 11. Juni 2015, abgerufen am gleichen Tage</ref>

Programmangebot

Die Anstalt betreibt mehrere Hörfunk- und Fernsehprogramme in Griechenland. Daneben nimmt sie auch die Aufgabe eines Auslandsrundfunks wahr: Das Programm Die Stimme Griechenlands ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umfasst neben griechischsprachigen Sendungen montags bis freitags je eine Stunde in Fremdsprachen<ref>Programm ΕΡΤ Ραδιοφωνία - Η Φωνή της Ελλάδας In: ert.gr. Abgerufen am 5. Oktober 2015 (griechisch)</ref>. Neben der Internetverbreitung ermöglichen weittragende terrestrische Frequenzen (drei auf Kurzwelle und eine auf Mittelwelle) den Empfang in Europa, Afrika und Amerika.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Συχνότητες ραδιοφωνίας Ε.Ρ.Τ. Α.Ε. (Memento vom 12. September 2015 im Internet Archive) In: ert.gr. Abgerufen am 5. Oktober 2015 (griechisch)</ref>

Trivia

Auf der Startseite des Webportals von ERT wurde am Vormittag des 12. Juni 2013 berichtet, dass am 11. Juni vor 26 Jahren die griechische Ausgabe der Sesamstraße (Sesam öffne dich) „geschlossen“ wurde.<ref>Σαν σήμερα, το Σουσάμι… έκλεισε. In: ert.gr. 11. Juni 2013, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.ert.gr (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Der Bericht war die erste Meldung unter Neuigkeiten und wurde zur Mittagszeit entfernt. Der direkte Link führt seitdem nur zum Textbeitrag ohne Video.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

ARD • ARMR • ARMTV • Arte • BBC • BHRT • BNR • BNT • ČRo • ČT • CyBC • DR • Duna • EPRS • EPTV • ERR • ERT • GPB • FMM • FTV • HRT • IPBC • İTV • JRTV • LSM • LRT • MMD • MKRTV • MSP • MTVA • NMA • NPO • NRK • ORF • PBS • PR • RAI • RF • ROR • RT • RTBF • RTCG • RTÉ • RTL • RTP • RTS • RTSH • RTVA • RTVE • RTVSLO • RÚV • RV • SMRTV • SNRT • SR • SRG • STVR • SVT • TDA • TF1 • TG4 • TL • TRM • TRT • TV2 (DK) • TV2 (NO) • TVMonaco • TVP • TVR • TT • UA:PBC • UKIB • UR • VRT • Yle • ZDF

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Programme aus
deutschsprachigen Ländern:

Channel 292 • Radio DARC • Deutscher Wetterdienst • Radio Eule • Europa 24 • Evangelische Missionsgemeinden • Museumsradio 1476 • Radio Joy • Radio SE-TA2 • SRF • Welle 370

Programme aus
nicht-deutschsprachigen Ländern:

Radio HCJB • KBS World Radio • MR4 Györ • Polskie Radio • Radio Bukarest • Radio Kairo (Ägypten) • Radio Neumarkt • Radio Pecs • Radio Rumänien International • Radio Slowakei International • Radio Taiwan International • Radio Temeswar • Radio ZP30 • RTCI Tunis • Stimme Indonesiens • Stimme Koreas • Stimme Türkiyes • Stimme Vietnams

Ehemalige Sender
und Sender mit eingestelltem
deutschsprachigem Programm via Kurzwelle

BBC • Deutsche Welle • Internationales Radio Serbien • Stimme der Islamischen Republik Iran • Ö1 International • Radiobrás • RAE • Rai • Radio Afghanistan • Radio Belarus • Radio Berlin International • Radio Budapest • Radio Bulgarien • Radio Canada International • Radio China International • Radio Damaskus (Syrien) • Radio Exterior de España • Radio Finnland • Radio France Internationale • Radio Georgien • Radio Japan • Radio Kasachstan • Radio Riga • Radio Österreich International • Radio Portugal • Radio Prag International (Tschechien) • Radio Pridnestrowje • Radio RSA • Radio Sweden • Radio Tirana (Albanien) • Radio Thailand • Radio Ukraine International • Radio Vatikan • Radio Vlaanderen Internationaal • Schweizer Radio International • Stimme Griechenlands • Stimme Kroatiens • Stimme Russlands

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