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Eisenbahnunfall von Aracaju

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Eisenbahnunfall von Aracaju vom 20. März 1946 war eine Entgleisung und der schwerste Eisenbahnunfall, der sich je in Brasilien ereignete. 185 Tote und 300 Verletzte waren die Folge.

Ausgangslage

Der Unfall ereignete sich bei Aracaju im Bundesstaat Sergipe auf einer Bahnstrecke der Viação Férrea Federal do Leste Brasileiro.<ref>São Cristóvão – Estações Ferroviárias do Estado de Sergipe.</ref> Der Zug war mit etwa 1.000 Reisenden von Aracaju nach Capela unterwegs.<ref>The San Mateo Times v. 21. März 1946.</ref> Hinter Aracaju führte die Strecke über eine steile Steigung von der Küste in das höher gelegene Hinterland.

Unfallhergang

Die Lokomotive, der Gepäckwagen und drei Personenwagen entgleisten zwischen Laranjeiras und Riachuelo, nahe Engenho Pedrinhas bei Kilometer 458<ref>Sergipe no tempo das ferrovias: nota histórica.</ref> in dem Gefälle.<ref name="Kennebec">Daily Kennebec Journalv. 21. März 1946.</ref>

Folgen

Die meisten Opfer wurden dabei in den Wagen zerquetscht. Viele Leichen waren so verstümmelt, dass sie nicht mehr identifiziert werden konnten.<ref name="Kennebec" /> Das Zugpersonal floh vom Unfallort, weil Angehörige und Reisende es zu lynchen drohten.

Siehe auch

Literatur

  • Edgar A. Haine: Railway Wrecks. 1993, ISBN 0-8453-4844-2, S. 145f.

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 10° 48′ 45,8″ S, 37° 9′ 50,4″ W

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