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Eifelautobahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eifelautobahn
1 E 29 61 E 31
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 95,9 km

Bundesland:

Ausbauzustand: vierstreifig
Straßenverlauf
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (104)  Kreuz Köln West 1 E 40
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: TouristSymbol: Rauf Kölner Ring
Datei:AB-AS-blau.svg (104)  Frechen 264 Symbol: Autohof
Datei:AB-Brücke.svg über Symbol: Bahn Klüttenbahn
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Naturpark Rheinland
Datei:AB-AS-blau.svg (105)  Gleuel
Datei:AB-Brücke.svg über Symbol: Bahn RWE Werksbahn
Datei:AB-Tank.svg Datei:AB-Rast.svg Raststätte Ville
Datei:AB-AS-blau.svg (106)  Hürth
Datei:AB-Fluss.svg Erft (Brücke 50 m)
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (107)  Symbol: Runter Dreieck Erfttal 61
Vorlage:AB/Wartung/Leer als 1/61
Datei:AB-AS-blau.svg (108)  Erftstadt 265
Vorlage:AB/Wartung/Leer Ende 1/61
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (109)  Kreuz Bliesheim 61 E 31 553 E 29
Datei:AB-AS-blau.svg (110a)  Weilerswist-West
Datei:Zeichen 314.svg Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz Oberste Heide
Datei:AB-AS-blau.svg (110b)  Euskirchen (Nordteil) 51
Datei:AB-AS-blau.svg (110b)  Euskirchen (Südteil) 56
Datei:AB-Brücke.svg über Symbol: Bahn Bördebahn
Datei:AB-AS-blau.svg (111)  Wißkirchen (Euskirchen) 266
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: TouristSymbol: Runter Eifel
Datei:AB-Fluss.svg Veybach (Brücke 50 m)
Datei:AB-Brücke.svg (80 m)  Straßenbrücke und über Symbol: Bahn Eifelstrecke
Datei:Zeichen 314.svg Datei:Zeichen 365-58 - Toilette (600x600), StVO 2017.svg Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz (mit WC) Grüner Winkel
Datei:AB-Tank.svg Datei:AB-Rast.svg Raststätte Grüner Winkel (ersetzt P-PWC)
Datei:AB-Brücke.svg (480 m)  Talbrücke Krebsbachtal
Datei:AB-AS-blau.svg (112)  Bad Münstereifel/Mechernich
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Deutsch-Belgischer Naturpark Hohes Venn-Eifel
Datei:AB-AS-blau.svg (113)  Nettersheim
Datei:AB-Brücke.svg (810 m)  Talbrücke Zingsheimer Wald
Datei:Zeichen 314.svg Datei:Zeichen 365-58 - Toilette (600x600), StVO 2017.svg Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz (mit WC) Engelgau
Datei:AB-Brücke2.svg Grünbrücke Heinzenberg
Datei:AB-AS-blau.svg (114)  Blankenheim 51 E 29
Datei:Zeichen 330.2 - Ende der Autobahn, StVO 2013.svg Autobahnende
Datei:AB-AS-blau.svg provisorischer Anschluss
Vorlage:AB/Wartung/Leer Weiterbau geplant:
Datei:AB-Brücke2.svg Grünbrücke
Datei:AB-Brücke2.svg Gründurchlass
Datei:AB-AS-blau.svg (115)  Lommersdorf
Datei:AB-Brücke2.svg (270 m)  Grünunterführung
Datei:AB-Brücke2.svg (80 m)  Grünunterführung
Datei:AB-Brücke.svg (120 m)  Talbrücke Aulbachtal
Datei:AB-Tunnel.svg (580 m)  Tunnel Ahrdorfer Wald
Datei:AB-Brücke.svg (510 m)  Talbrücke Ahrhang
Datei:AB-Brücke.svg (840 m)  Ahrtalbrücke
Land Rheinland-Pfalz
Datei:AB-AS-blau.svg (116)  Adenau
Datei:AB-Brücke2.svg Gründurchlass
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Nürburgring
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Nohner Bach Nord
Datei:AB-Brücke.svg (100 m)  Talbrücke
Datei:AB-Brücke2.svg Grünbrücke
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Hollerseifen
Datei:AB-Brücke2.svg Grünbrücke
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Nohner Bach Süd
Datei:AB-Brücke2.svg Gründurchlass
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Heyroth
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Haiental
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Bongard
Datei:AB-Brücke.svg Talbrücke Grünbach
Datei:Zeichen 314.svg Datei:Zeichen 365-58 - Toilette (600x600), StVO 2017.svg Parkplatz (mit WC)
Datei:Zeichen 330.1 - Autobahn, StVO 2013.svg Autobahnbeginn
Datei:AB-AS-blau.svg (117)  Kelberg 410
Datei:AB-Brücke.svg (121 m)  Talbrücke Königsuhr
Datei:AB-AS-blau.svg (118)  Gerolstein 410n
Datei:AB-Brücke.svg (129 m)  Talbrücke Jeichensuhr
Datei:AB-Brücke.svg (578 m)  Liesertalbrücke
Datei:AB-Brücke.svg (234 m)  Talbrücke Maubach
Datei:AB-Brücke.svg (167 m)  Talbrücke Hörscheid
Datei:AB-AS-blau.svg (119)  Daun 257
Datei:AB-Brücke.svg (90 m)  Straßenbrücke
Datei:AB-Kreuz-blau.svg (120)  Autobahndreieck Vulkaneifel 48 E 44
  • In Bau
  • In Planung
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Vorlage:AB/Wartung/Leer

    Als Eifelautobahn bezeichnet man im Straßenbau den Abschnitt der Bundesautobahn 1 zwischen dem Kreuz Köln-West und dem Dreieck Vulkaneifel. Zwischen den Anschlussstellen Blankenheim (Nordrhein-Westfalen) und Kelberg (Rheinland-Pfalz) besteht noch eine Lücke von etwa 24 km (Luftlinie). Dadurch fließt ein Großteil des Verkehrs über die Bundesstraße 51.

    Belege für die erstmalige Benutzung des heute in Fachkreisen üblichen Begriffes für die A1 im Bereich der Eifel sind nicht bekannt. Im allgemeinen Sprachgebrauch war die Bezeichnung Eifelautobahn neben der A1 insbesondere auch für die früher fertiggestellte Bundesautobahn 48 verbreitet, teilweise ebenso für die Eifelabschnitte der A60 und A61 sowie für die A553.

    Entstehung

    Die Eifelautobahn entstand ab 1970, zunächst mit dem Bau der A 61, die zwischen dem Autobahndreieck Erfttal und dem Autobahnkreuz Bliesheim gemeinsam mit der A 1 verläuft. Bis 1982 wurde der nördliche Teil der Eifelautobahn bis Blankenheim fertiggestellt. Erst 15 Jahre später wurde der südlichste Teil zwischen dem Autobahndreieck Vulkaneifel und Daun eröffnet. Die bestehende Lücke, für die 2003 ein Vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplan festgestellt worden war, wird seitdem von Süden her geschlossen. Die Eifelautobahn entstand in den nachfolgenden Abschnitten: <ref>Verkehrsfreigaben bei autobahn online</ref> <ref>Entwicklung des deutschen Autobahnnetzes</ref> <ref>A 1 bei Autobahnatlas Online</ref>

    Jahr¹ Abschnitt Länge
    1970 Datei:AB-Kreuz-blau.svg Erfttal – Datei:AB-Kreuz-blau.svg Bliesheim (als Teil der A 61) 5,7 km
    1971 Datei:AB-Kreuz-blau.svg Köln-West – Datei:AB-AS-blau.svg Frechen 0,9 km
    1972 Datei:AB-AS-blau.svg Frechen – Datei:AB-Kreuz-blau.svg Erfttal 13,1 km
    1977 Datei:AB-Kreuz-blau.svg Bliesheim – Datei:AB-AS-blau.svg Euskirchen-Wißkirchen 15,9 km
    1981 Datei:AB-AS-blau.svg Euskirchen-Wißkirchen – Datei:AB-AS-blau.svg Bad Münstereifel/Mechernich 8,6 km
    1982 Datei:AB-AS-blau.svg Bad Münstereifel/Mechernich – Datei:AB-AS-blau.svg Blankenheim 13,2 km
    1997 Datei:AB-AS-blau.svg Daun – Datei:AB-Kreuz-blau.svg Vulkaneifel 2,8 km
    2005 Datei:AB-AS-blau.svg Rengen (provisorische AS, inzwischen rückgebaut) – Datei:AB-AS-blau.svg Daun 2,5 km
    2010/11 Datei:AB-AS-blau.svg Gerolstein – Datei:AB-AS-blau.svg Daun 6,1 km
    2012 Datei:AB-AS-blau.svg Kelberg – Datei:AB-AS-blau.svg Gerolstein 2,4 km

    ¹ Jahr der Verkehrsfreigabe

    Verlauf als Europastraße

    Zwischen den Autobahnkreuzen Köln-West und Bliesheim verläuft die Eifelautobahn auch als E 31 und vom Kreuz Bliesheim bis zum Autobahnende bei Blankenheim als E 29.

    Lückenschluss

    Datei:1031572 A1 AS-Blankenheim.jpg
    Autobahnende bei Blankenheim, Sept. 2007

    Zukünftige Vorhaben

    Die bestehende Lücke zwischen den derzeitigen Autobahnenden bei Blankenheim und Kelberg, unweit des Dreiecks Vulkaneifel, befindet sich großteils noch in der Planung. Der Lückenschluss wird rund 500 Millionen Euro kosten.<ref>A-1-Lückenschluss: Überprüfung wegen neuem Hochwasserschutz soll Mitte 2022 abgeschlossen sein In: Trierischer Volksfreund, erschienen am 26. April 2022, abgerufen am 17. März 2023.</ref> Es wurde zunächst angestrebt, bis 2010 eine Baugenehmigung für die drei verbleibenden Streckenabschnitte zu erhalten und die Lücke bis 2015 vollständig zu schließen.<ref name="MWVLW">Pressemeldung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz vom 23. August 2005.</ref>

    Da die Planfeststellungsbeschlüsse seit 2005 jedoch mehrfach geändert werden mussten, war dieser Termin nicht mehr zu halten. Die fehlenden Teilstücke wurden 2016 im Bundesverkehrswegeplan 2030 unter der obersten Stufe Vordringlicher Bedarf mit Planungsrecht ausgewiesen. Im Jahr 2018 wurde eine Trassenänderung im mittleren Abschnitt zwischen Lommersdorf und Adenau beschlossen, um den Naturschutz zu erhöhen. Derzeit hofft man, den Lückenschluss bis spätestens 2034 vollendet zu haben.<ref>A1 soll für das Haselhuhn einen Schlenker machen Kölner Stadt-Anzeiger vom 22. Juni 2018</ref>

    Von der noch etwa 25 km langen Lücke liegen rund 15 km in der Bauverantwortung von Nordrhein-Westfalen, die restlichen 10 km sollen von Rheinland-Pfalz realisiert werden. Der nördliche Abschnitt zwischen Blankenheim und Lommersdorf befindet sich bereits seit Mai 2012 im Planfeststellungsverfahren, für die Strecke bis Adenau wird seit 2018 aufgrund der Trassenänderung an einer neuen Entwurfsplanung gearbeitet.<ref>Lückenschluss der A1 in der Eifel geht voran. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Blockaden sind gelöst.“ | Straßen.NRW. Abgerufen am 29. Juli 2018.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Homepage des Landesbetriebs Straßenbau NRW (Memento vom 14. April 2011 im Internet Archive)</ref>

    Insbesondere in Rheinland-Pfalz gab es zwischen den Koalitionspartnern der Landesregierung zeitweise Unstimmigkeiten hinsichtlich des Weiterbaus, im März 2013 wurde der südliche Abschnitt von Adenau bis Kelberg jedoch für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet. Im August 2014 genehmigte das Bundesverkehrsministerium den Vorentwurf.<ref>Weiterbau der A1 rückt näher Kölner Stadt-Anzeiger vom 15. August 2014</ref> Um Baurecht zu schaffen, wurden die Planfeststellungsunterlagen im Sommer 2018 offengelegt.<ref>A1 Lückenschluss: Aktuelles. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Juli 2018; abgerufen am 29. Juli 2018.</ref>

    Während viele Anwohner und Wirtschaftsvertreter den Lückenschluss begrüßen, kündigten Naturschutzverbände gerichtlichen Widerstand an.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.rundschau-online.deA1-Ausbau (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Kölnische Rundschau vom 21. März 2013</ref> Die Planungen geraten seit Jahren auch aufgrund des Umweltrechts immer wieder ins Stocken, insbesondere durch die FFH- und Vogelschutz-Richtlinie.<ref name="MWVLW" /> Anfang 2021 ging die Zuständigkeit für das deutsche Autobahnnetz auf die Autobahn GmbH des Bundes über, die auch den Lückenschluss bearbeitet.<ref>https://www.autobahn.de/planen-bauen/projekt/a-1-lueckenschluss-zwischen-adenau-und-kehlberg</ref>

    Nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums vom September 2021 musste vor dem Hintergrund der Hochwässer Mitte Juli 2021 das bisherige Entwässerungskonzept mit den zuständigen Wasserbehörden überprüft werden; deshalb konnte nicht das für diesen Zeitraum vorgesehene Baurecht für den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau erreicht werden.<ref>Flutkatastrophe erfordert Prüfung der Entwässerungsplanung für A1-Ausbau zwischen Kelberg und Adenau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2021; abgerufen am 13. Oktober 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mwvlw.rlp.de</ref> Die sogenannte „Deckblattplanung“, die eine größere Dimensionierung der Regenrückhaltebecken sowie den Einsatz von Retentionsbodenfilterbecken zur Folge hatte, wurde 2022 abgeschlossen. Der mehr als 700-seitige Planfeststellungsbeschluss für den betreffenden Abschnitt wurde im Juli 2023 erlassen.<ref>Lückenschluss der A1 in der Eifel nimmt nächste Hürde. swr.de, 27. Juni 2023, abgerufen am 10. September 2024.</ref> Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland erhob „schwerwiegende rechtliche sowie Natur- und Klimaschutz-Bedenken“ gegen die Planfeststellung und reichte Klage beim Bundesverwaltungsgericht ein. Diese Klage wurde durch Urteil vom 18. November 2025 abgewiesen.<ref>Umstrittener Abschnitt der A1 in der Eifel darf gebaut werden, auf stern.de, vom 18. November 2025, abgerufen am 18. November 2025</ref><ref>Pressemitteilung des BVerwg, vom 18. November 2025</ref> Am 2. Dezember gab Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der sich als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Bitburg für den Lückenschluss ausspricht, den Bau des 10,5 Kilometer langen Abschnitts zwischen Kelberg und Adenau frei, der etwa 317 Millionen Euro kosten soll.<ref>Schnieder gibt Bau frei: A1-Lückenschluss in der Eifel kommt. In: swr.de. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

    Abgeschlossene Maßnahmen

    Datei:Brücke Bundesautobahn 1 bei Daun, im Bau.jpeg
    Liesertalbrücke in Bau (Juli 2006)

    Ein Teilstück des dritten Bauabschnitts zwischen Daun und Rengen wurde am 6. Dezember 2005 freigegeben. Ab dem 23. August 2005 befand sich der ca. 3,5 km lange Abschnitt von Rengen bis Gerolstein mit Anschluss an die teilweise ebenfalls noch fertigzustellende B 410n in Bau. Dieser Abschnitt wurde am 1. Oktober 2010 ohne Eröffnungsfeier für den Verkehr freigegeben, wegen des Rückbaus der damit aufgegebenen Behelfsausfahrt Rengen im Bereich der Liesertalbrücke zunächst nur zweistreifig. Die Kosten wurden auf rund 50 Millionen Euro geschätzt, wovon ca. 18,5 Mio. auf die 578 m lange Liesertalbrücke und ca. 3,5 Mio. auf die Talbrücke Jeichensuhr entfielen.<ref name="MWVLW" /> Für den Ausbau mussten rund eine Million Kubikmeter Erde bewegt und 63 000 Quadratmeter Fahrbahnfläche gebaut werden.<ref>Pressemeldung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz vom 6. Oktober 2004.</ref>

    Baubeginn des letzten Teilstücks des dritten Bauabschnitts bis Kelberg war am 25. Februar 2008 an der Talbrücke Königsuhr. Die 120 m lange Talbrücke zwischen den Anschlussstellen Gerolstein und Kelberg sollte voraussichtlich 4,5 Millionen Euro kosten, die Aufwendungen für den gesamten, ca. 2,6 km langen Abschnitt sollten insgesamt rund 35 Millionen Euro betragen. Die offizielle Verkehrsfreigabe für diesen Abschnitt erfolgte am 31. Mai 2012.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.isim.rlp.dePressemitteilung des Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot vom 31. Mai 2012</ref>

    Autobahndreieck Nettersheim

    Anfang der 1970er Jahre gab es die Planung einer zweiten Eifelautobahn A 545, die bis zur Neubenennung der deutschen Autobahnen 1974 die Bezeichnung A 111 trug. Sie sollte von der A 544 (damals A 75) in Aachen durch die Nordeifel bis zur A 1 (damals A 110) bis an der heutigen Anschlussstelle Nettersheim, deren Bauweise bereits für den Ausbau als Autobahndreieck geeignet ist führen.<ref>Netzplan 1972</ref> Die Planung wurde mit dem Bundesverkehrswegeplan 1980, bei dem hauptsächlich aus Kostengründen insgesamt 7.000 km geplante Autobahnen gestrichen wurden, ebenfalls verworfen. Außer der Bauform der Anschlussstelle Nettersheim wurden keine Vorleistungen für das Autobahnprojekt erbracht.

    Landschaften/Regionen

    Auf ihrem Verlauf durch das nordwestliche Mittelgebirge des Rheinischen Schiefergebirges durchquert die Eifelautobahn die Landschaften Ville, Jülich-Zülpicher Börde, Kalkeifel und Vulkaneifel.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    <references />