Zum Inhalt springen

Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:20140601 Funkturm im ehemaligen Standortübungsplatz Landshut.jpg
Blick über das Naturschutzgebiet. Im Hintergrund ist der Funkturm zu sehen, 2014
Datei:20140615 Ochsenau Himmelsweiher.jpg
Himmelsweiher, eines der kleinen Amphibien-Laichgewässer im NSG
Datei:20140601 Biotoppflegemaßnahme im ehemaligen Standortübungsplatz Landshut.jpg
Biotoppflegemaßnahme im ehemaligen Standortübungsplatz Landshut
Datei:20120815 Junge Ringelnatter in einem Wasserloch.jpg
Junge Ringelnatter in einem Wasserloch im Naturschutzgebiet

Der Ehemalige Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite ist ein Naturschutzgebiet im Osten der Stadt Landshut.

Lage

Das Naturschutzgebiet liegt im Osten der Stadt Landshut am rechten Rand des Isartales zwischen Schönbrunn und Stallwang. Es hat eine Größe von etwa 278,5 ha und besteht seit 2001.<ref>niederbayern.bayern.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verordnung über das Naturschutzgebiet „Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite“ (Memento vom 5. Februar 2016 im Internet Archive; PDF; 48 KB)</ref>

Fauna und Flora

Das ehemalige Übungsgelände der Bundeswehr besteht in großen Teilen des Tertiären Hügellandes und im Isartal, der Ochsenau, aus magerem Weiderasen mit einigen Kleingewässern. Die Hangleite der Isar wird von naturnahen Wäldern geprägt, darunter insbesondere Bergahorn-Eschenwald und Buchenwälder und einem Orchideen-Buchenwald. Es finden sich hier etwa 25 Pflanzenarten der Roten Liste Bayern, dazu zählt der größte Bestand des Erdbeer-Klees in Niederbayern. Die Region ist Lebensraum für Amphibien, Vögel, Tagfalter, Heuschrecken, Wildbienen und Käfer.<ref>niederbayern.bayern.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Naturschutzgebiete (NSG) im Regierungsbezirk Niederbayern (Memento vom 5. Februar 2016 im Internet Archive)</ref> Besonders erwähnenswert ist dabei das Vorkommen der Gelbbauchunke, des Kammmolches und des Deutschen Sandlaufkäfers. Als Biotoppflegemaßnahme werden durch schwere Radlader die ehemaligen Panzerspuren nachgezogen. Dadurch entstehen Pfützen und Wasserlöcher die das vielfältige Artenspektrum im Naturschutzgebiet erhalten sollen.

Eigentumsverhältnisse

Die Fläche des Naturschutzgebietes gehört drei verschiedenen Eigentümern:

Nutzung

Das Naturschutzgebiet dient dem Naturerleben und der Erholung. Es ist Teil des Wanderkonzeptes der Stadt Landshut.<ref>landshut.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wanderbares Landshut (Memento vom 5. Februar 2016 im Internet Archive)</ref> Die Offenlandbereiche werden von einem Schäfer genutzt.<ref>Vilstal Schäfer: Der Vilstalschäfer. Online auf www.vilstalschefer.de. Abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> Seit dem Jahr 2008 gibt es für das Naturschutzgebiet eine hauptamtliche Gebietsbetreuung.<ref>Bayerischer Naturschutzfonds: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Projekte - Gebietsbetreuer (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.naturschutzfonds.bayern.de. Online auf www.naturschutzfonds.de. Abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> Träger ist die Stadt Landshut und gefördert wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds. Der Gebietsbetreuer bietet monatlich Führungen im Naturschutzgebiet zu verschiedenen Themen an.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 33′ 28,7″ N, 12° 12′ 56,8″ O

 {{#coordinates:48,557978|12,215767|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}