Zum Inhalt springen

Edita Malovčić

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Edita Malovčić Österreichischer Filmpreis 2017 2.jpg
Edita Malovčić alias Madita (2017)

Edita Malovčić (* 21. Jänner 1978 in Wien<ref name=PRI>Edita Malovčić. In: prisma. Abgerufen am 5. Juli 2021.</ref><ref>nach ihrer eigenen Aussage in der Fernsehdokumentation "Mein Penzing" (ORF 2, 9. August 2015) kam sie (ebenso wie ihre beiden Geschwister) im Wiener Hanusch-Krankenhaus zur Welt; nach anderen (demnach unzutreffenden) Angaben ist sie in Serbien geboren</ref><ref name="orf3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Edita Malovcic, der neue „Tatort“-Star an der Seite von Til Schweiger. (Memento vom 8. September 2013 im Internet Archive) (Bericht über das Büchermagazin erLesen vom 19. März 2013 auf ORF III) veröffentlicht auf tv.orf.at. Abgerufen am 1. November 2013</ref><ref>Madita zu Gast bei Willkommen Österreich, am 24. April 2008, einzusehen auf <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />willkommen-oesterreich.tv (Memento vom 4. November 2013 im Internet Archive) (Video von Sendung 39, 3. Teil, 00:45). Malovčić spricht von Österreich/Wien als ihrer „Wahlheimat“. Abgerufen am 1. November 2013</ref>; Künstlername Madita) ist eine österreichische Schauspielerin und Singer-Songwriterin.

Leben

Malovčić wurde in Wien geboren<ref name=PRI/> und wuchs im 14. Wiener Gemeindebezirk (Penzing)<ref name="sta">Stephan Hilpold: Der Hauch der Nacht: Rollenwechsel für Edita Malovčić. In: Der Standard. 5. September 2013, abgerufen am 22. Oktober 2013.</ref> bei ihrer Mutter auf, die als gebürtige Bosnierin im Zuge der ersten Gastarbeiterwelle in den 1960er-Jahren mit ihren Eltern ausgewandert war.<ref>Barbara Reiter: Edita Malovcic: Til Schweigers Tatort-Kollegin. In: Kurier. 23. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2013; abgerufen am 22. Oktober 2013.</ref> Ihr Vater Kemal Malovčić, ein bekannter bosnischer Turbo-Folk-Sänger, verließ die Mutter, als Edita eineinhalb Jahre alt war.<ref name="sta" /> Sie begann ein Studium in Musikwissenschaften<ref>Kurzprofile der wichtigsten Darstellerinnen und Darsteller von «Nordrand». EDITA MALOVCIC als Tamara. In: Homepage der Fama Film AG. Abgerufen am 22. Oktober 2013.</ref> und Sonder- und Heilpädagogik, schloss es jedoch nicht ab.<ref>Madita zu Gast bei Willkommen Österreich, am 24. April 2008, einzusehen auf <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />willkommen-oesterreich.tv (Memento vom 4. November 2013 im Internet Archive) (Video von Sendung 39, 3. Teil, 04:45). Abgerufen am 1. November 2013</ref> Daneben nahm sie privaten Schauspielunterricht.

Wirken

1999 wurde sie von Barbara Albert für ihren Film Nordrand engagiert, wo sie neben Nina Proll die Hauptrolle spielte. Es folgten weitere Rollen in den Filmen Berlin is in Germany (2001), Kaltfront (2003), Zelary (2003), Vier Minuten (2006), Zweiohrküken (2009) und Der Knochenmann (2009). Sie spielte auch in Fernsehserien wie z. B. Tatort, Kommissar Rex, SOKO Kitzbühel, Medicopter 117 – letztere in einer durchgehenden Nebenrolle über drei Staffeln.

Datei:Madita und Axel Wolph Ein Abend für Licht ins Dunkel 2015 01.jpg
Madita (2015)

Als Sängerin trat sie erstmals auf der 2002 erschienenen CD Gran Riserva von DZihan & Kamien in Erscheinung, wo sie den Gesang zu den Tracks Drophere und Thrill beisteuerte. Unter dem Künstlernamen Madita veröffentlichte sie 2005 bei Couch Records ihr selbstbetiteltes Debüt-Album, produziert von Vlado DZihan. Ihr Stil ist eine Mischung aus Funk, Jazz und Electronica. Das Album wurde 2005 über den Online-Musikdienst iTunes Store veröffentlicht und erreichte im Januar Platz 3 der US-amerikanischen iTunes Electronic-Album-Download-Charts. Das führte dazu, dass Madita auch in anderen iTunes-Ländern eine Platzierung unter den besten Zehn erreichte. In den World-Music-Album-Downloadcharts bei iTunes UK erreichte das Album Platz 1.<ref>„Madita“ und „Coup De Bam“ an der Spitze der iTunes Download-Charts. Pressetext Austria, 9. Februar 2006, abgerufen am 10. November 2007.</ref> Auf dem 2006 erschienenen Album Coup DeBam von Coup DeBam steuerte sie das Lied Too Soon bei. 2008 brachte sie ihr zweites Studioalbum Too mit der Single Because heraus. 2010 präsentierte sie im Wiener WUK ihr drittes Album mit dem Titel Pacemaker.

Seit 2013 ist Malovčić im Hamburger Tatort mit Til Schweiger in der Rolle der Staatsanwältin Hanna Lennertz zu sehen.<ref>Til Schweiger in „DAS!“: Edita Malovcic wird die Staatsanwältin im neuen NDR „Tatort“. daserste.de</ref> 2020 trat sie mit ihrem Tanzpartner Florian Vana in der 13. Staffel von Dancing Stars an und belegte den 7. Platz. 2021 nahm sie als Donaunymphe an der Fernsehshow The Masked Singer Austria teil und erreichte den zweiten Platz.

Für Quo Vadis, Aida? wurde sie im Rahmen der Verleihung des Österreichischen Filmpreises 2021 in der Kategorie Beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet.<ref name="diepresse6005643">"The Trouble With Being Born" räumt beim Österreichischen Filmpreis ab. In: Die Presse/APA. 8. Juli 2021, abgerufen am 8. Juli 2021.</ref>

Filmografie

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Diskografie

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Alben

  • 2005: Madita<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Besprechung (Memento vom 13. Juni 2011 im Internet Archive) auf jazzdimensions.de</ref>
  • 2008: Too
  • 2010: Pacemaker
  • 2012: Deluxe Edition / Flavours

Singles

  • 2005: Ceylon
  • 2008: Because
  • 2008: Better Brother
  • 2010: ET

weitere Veröffentlichungen

  • 2002: Gesang bei Gran Riserva von D’Zihan & Kamien, Couch Records
  • 2006: Gesang bei Too soon auf dem Album Coup DeBam von „Coup DeBam“, Couch Records
  • 2008: Gesang bei Asteroidz DBN feat. Madita
  • 2011: Gesang bei Gimme Gimme DBN
  • 2015: My Lights Axel Wolph feat. Madita (Licht ins Dunkel)

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Madita – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein