Eberhard Riedel (Skirennläufer)
| Eberhard Riedel Vorlage:SportPicto | |
Datei:Eberhard Riedel, Skirennläufer Oberwiesenthal (2005).jpg
Eberhard Riedel in Oberwiesenthal, 2005 | |
| Nation | Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik |
| Geburtstag | 14. Februar 1938<ref name="Tagesspiegel2025">Richard Friebe: Der Marco Odermatt der DDR – Die unglaubliche Geschichte eines fast vergessenen Ski-Alpin-Stars. In: Tagesspiegel. 13. Februar 2025, abgerufen am 13. September 2025.</ref> |
| Geburtsort | Lauter, Deutsches Reich |
| Größe | 172 cm |
| Gewicht | 69 kg |
| Sterbedatum | 5. April 2026 |
| Sterbeort | Zwickau, Deutschland |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Abfahrt, Riesenslalom Slalom, Alpine Kombination |
| Verein | SC Traktor Oberwiesenthal |
| Karriereende | 1968 |
| letzte Änderung: 09. April 2026 | |
Eberhard „Ebs“ Riedel (* 14. Februar 1938 in Lauter, Amtshauptmannschaft Schwarzenberg; † 5. April 2026 in Zwickau) war ein deutscher Skirennläufer<ref name="Olympedia"/> und DDR-Volkskammerabgeordneter (1963 bis 1967).<ref name="zeit2021"/><ref name="MDR 2011 Porträt Eberhard Riedel"/> Er war der einzige alpine Skifahrer von Weltklasse aus der DDR.<ref name="Olympedia"/>
Leben und Wirken
In seinem erzgebirgischen Heimatdorf Lauter begann Riedel mit dem Wintersport. 1947 gelang ihm der Sieg bei einem Skispringen auf der örtlichen Grieseschanze. Er wechselte zum SC Traktor Oberwiesenthal, wo er von Joachim Loos trainiert wurde, und widmete sich fortan dem alpinen Skisport. Zwischen 1952 und 1956 wurde er mehrfach Sachsenmeister im Kinder- und Jugendbereich. 1957 wurde er in die alpine Nationalmannschaft der DDR berufen.
Eberhard Riedel nahm an drei Olympischen Winterspielen teil. Er war in den Jahren 1960 und 1964 Teil der gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft.<ref name="Wintersport in der DDR">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wintersport in der [ehemaligen] DDR – die Anfangsjahre.] In: Sporthistorisches Journal SH 2009. IMOS – Institut für angewandte Trainingswissenschaften, , S. 57, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 1960 im Squaw Valley wurde er in der Abfahrt 16., 1964 in Innsbruck im Riesenslalom 15. und im Slalom 18.<ref name="Olympedia"/> Bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble startete er mit der ersten DDR-Mannschaft in allen drei alpinen Disziplinen.<ref name="Wintersport in der DDR"/> In der Abfahrt schied er nach einem Sturz aus, im Riesenslalom belegte er Rang 41.<ref name="Olympedia"/> Seine beste Platzierung war der 13. Platz im Slalom, der zugleich sein bestes olympisches Ergebnis darstellt.<ref name=fis>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Athlete Biography: Eberhard Riedel.] International Ski Federation (FIS), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Riedel selbst bezeichnete seinen Sturz im Riesenslalom von Grenoble als die „größte Niederlage meines Lebens“, auch wenn er im Slalom noch den 13. Platz erreichte.<ref name="MDR 2011 Porträt Eberhard Riedel"/> Riedel war auch bei den Alpinen Weltmeisterschaften 1958 in Bad Gastein und 1966 in Portillo (Chile) dabei. Im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley kam es zu einem Konflikt zwischen west- und ostdeutschen Athleten um den Ausscheidungsmodus für die gemeinsame deutsche Mannschaft, in dessen Folge Riedel nicht in Slalom und Riesenslalom starten durfte.<ref>Bild, Olympia-Sonderdienst, „Erster deutscher Krach in Squaw Valley“, 17. Februar 1960.</ref> Der Streit ging so weit, dass der Pressesprecher des Deutschen Skiverbandes (DSV) sich wegen antikommunistischer Äußerungen offiziell entschuldigen musste.<ref name="Olympedia"/> Eine Teilnahme an den Alpinen Skiweltmeisterschaften 1962 in Chamonix war ihm aus politischen Gründen verwehrt, da Frankreich als NATO-Mitglied den DDR-Sportlern kein Einreisevisum erteilte.<ref>Badener Tagblatt, „Ja oder Nein zu den sportlichen Beziehungen zu den Oststaaten?“, Baden, 6. Dezember 1961.</ref>
Riedel erlernte den Beruf eines Forstarbeiters,<ref name="Olympedia"/> in dem er ab 1962 arbeitete. Von 1955 bis 1962 war er Angehöriger der Nationalen Volksarmee. Am 20. Oktober 1963 wurde Riedel als Vertreter der FDJ, deren Mitglied er seit 1952 war, in die Volkskammer der DDR gewählt und gehörte dieser für eine Legislaturperiode bis 1967 an. 1964 erteilte Riedel dem damaligen Staatsratsratsvorsitzenden Walter Ulbricht am Fichtelberg privaten Skiunterricht und brachte ihm die Grundlagen der Schwungtechnik bei.<ref name="Tagesspiegel2025" /><ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/><ref name="Spiegel2019">„Wir präparierten die Ski mit Bohnerwachs“ – Eberhard Riedel über seinen historischen Sieg im Riesenslalom. In: Der Spiegel. 16. März 2019, abgerufen am 13. September 2025.</ref> Im gleichen Jahr begann er ein Fernstudium der Sportwissenschaften an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig.<ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/> Seine Diplomarbeit schrieb er über Schanzenanläufe.<ref>Thomas Schmidt: „Riedels letzte Bastion“. In: Freie Presse, 11. März 2017.</ref><ref name= "Zeitreise im Erzgebirge">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Zeitreise im Erzgebirge: Als die DDR im Riesenslalom die Skiwelt aufmischte, 28. Oktober 2025Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Nach erfolgreichem Abschluss war er als Sportwissenschaftler sowie als Fußball-, Ski- und Skisprungtrainer tätig, unter anderem betreute er auch kurzzeitig Jens Weißflog.<ref name="Olympedia">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eberhard Riedel.] In: Olympedia. Olympedia Foundation, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zuvor hatte er 1969 seine aktive Skiläuferkarriere beendet, nachdem die DDR die Förderung des alpinen Skisports gestrichen hatte.<ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/><ref>Es war einmal – das Sportmuseum. In: Superillu. Band 11/2014, 6. März 2014, ISSN 1433-9900, S. 25.</ref> Infolge des Leistungsbeschlusses des DTSB musste Riedel seinen Reisepass abgeben, damit er das Land nicht verlasse, wie er später sagte, und begann anschließend eine Trainertätigkeit beim Oberligisten Wismut Aue.<ref name="MDR 2011 Porträt Eberhard Riedel"/> Zusammen mit seiner Frau Hannelore, die ebenfalls erfolgreich Ski fuhr, lebte er in Oberwiesenthal. Sie hatten zwei Söhne, darunter den Unternehmer Peter Riedel.<ref>SuperIllu, Nr. 28/2015, S. 32.</ref> Gemeinsam mit ihm veröffentlichte er 2013 das autobiografische Buch Spuren des Erfolgs, das sowohl sportliche Höhepunkte als auch politische Rahmenbedingungen seiner Karriere beschreibt.<ref name="Spuren">Eberhard Riedel, Peter Riedel: Spuren des Erfolgs: Vom Skifahren zum Skisprung, vom Erzgebirge in die Welt. EGOTH-Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3902480798.</ref> Laut einem Bericht der Freien Presse aus dem Jahr 2025 erfreute sich Riedel im Alter von 87 Jahren guter Gesundheit und stand gelegentlich noch selbst auf den Skiern.<ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/> Er verstarb am 5. April 2026.<ref>Bester Skirennläufer der DDR: Eberhard Riedel gestorben. In: kicker.de. 7. April 2026, abgerufen am 7. April 2026.</ref>
Erfolge
Riedel war zehnfacher DDR-Meister im Alpinen Skisport.<ref name="Olympedia"/> Zwischen 1957 und 1968 gewann er viermal den Riesenslalom, und je zweimal Slalom, Abfahrt und Kombination. An internationalen Rennen gewann er u. a. den Riesenslalom und die Kombination beim „XIV. Czech-Marusarzówna-Memorial“ 1959 in Zakopane. Ein Achtungserfolg war auch sein sechster Platz in der Lauberhorn-Abfahrt am 9. Januar 1960<ref name="zeit2021"/>, als er zwischenzeitlich (mit Start-Nr. 24 ins Rennen gegangen) die bis dahin beste Laufzeit aufgestellt hatte.<ref>«Nebel und Schnee verfälschten das Abfahrtsrennen», «Sport Zürich», Nr. 4 vom 11. Januar 1960, Seiten 1 und 2.</ref> Für seinen Sieg beim Riesenslalom der 7. Internationalen Adelbodner Skitage 1961 wurde er 2004 in den „Place of Fame“ in Adelboden aufgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Adelboden Weltcup – Place of Fame ( vom 14. März 2014 im Internet Archive)</ref> Dieser Erfolg ist insofern bemerkenswert, als er in der Frühzeit eines heutigen Weltcup-Klassikers zustande kam, und weil es erst am 11. Januar 2014 Felix Neureuther als weiterem deutschem Skirennläufer gelungen ist, sich in die Riesentorlauf-Siegerliste von Adelboden einzutragen.<ref>Neureuther triumphiert im Weltcup-Riesenslalom in Adelboden. auf: Spiegel online. 11. Januar 2014.</ref> Eberhard Riedel war mit 2:31,01 Minuten 1,3 Sekunden schneller als Willi Forrer (SUI).<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Freie Presse, 13. Januar 2014. Abgerufen im 2. September 2025Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Riedel war damit der erste Athlet aus der DDR, der dort in dieser Disziplin triumphierte, nachdem zuvor bereits Fritz Wagnerberger (1959) und Ludwig Leitner (1960) als Westdeutsche erfolgreich gewesen waren. Obwohl Riedel in seiner Jugend nur auf den Hängen des Fichtelbergs trainieren konnte, dem mit 1214 Metern höchsten Berg der DDR,<ref name="zeit2021">Thomas Purschke: Walter Ulbrichts Skilehrer. In: Die Zeit. 9. Januar 2021, abgerufen am 13. September 2025.</ref> gewann er 1961 den Riesenslalomklassiker in Adelboden.<ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/><ref name="zeit2021"/><ref name="SRF2013"/> Die internationale Presse sprach damals von einer ‚Schussfahrt zur Weltspitze‘, und Riedel wurde als das ‚Wunder vom Fichtelberg‘ bekannt.<ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/><ref name="MDR 2011 Porträt Eberhard Riedel">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Porträt Eberhard Riedel – Ski Alpin am Fichtelberg.] In: MDR. Mitteldeutscher Rundfunk, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Politische Restriktionen in der DDR und der Bau der Berliner Mauer verhinderten jedoch eine weitergehende internationale Karriere.<ref name="SRF2013">Berner Oberländer Skiwoche – Sieg eines DDR-Skifahrers in Adelboden. In: SRF. 11. Januar 2013, abgerufen am 13. September 2025.</ref> Bei den XIII. Deutschen Meisterschaften 1963 in Oberwiesenthal setzte sich Riedel gegen Ernst Scherzer und Peter Lützendorf durch, gewann sowohl den Riesenslalom als auch die Abfahrt und wurde damit Doppelmeister.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Spannend wie nie zuvor! XIII. Deutsche Meisterschaften in den alpinen Disziplinen, Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB), S. 1–3Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Zwei Jahre später gewann er den Riesenslalom beim „Zillertaler Granaten“ in Mayrhofen und den Riesenslalom in Maribor 1965. Beim Training zur Hahnenkamm-Abfahrt 1966 in Kitzbühel fuhr Riedel gemeinsam mit dem US-Amerikaner Billy Kidd Bestzeit und unterbot dabei den Streckenrekord.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Sensation bei der Nonstop-Abfahrt – Kidd und Riedel die Schnellsten, 22. Januar 1966, S. SportVorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Im Jahr 1967 folgten Siege beim Riesenslalom und der Kombination in Saalbach-Hinterglemm/Zell am See sowie Platz 1 im Riesenslalom und der Kombination beim Vitranc-Pokal in Kranjska Gora.<ref>Thomas Schmidt: Riedels letzte Bastion. In: Freie Presse, 11. März 2017, S. Sport.</ref><ref name= "Zeitreise im Erzgebirge"/> Der Wettbewerb Vitranc-Pokal gehört seit 1968 zum Kalender des FIS-Alpine-Ski-Weltcups.<ref>Vitranc Cup – Geschichte & World Cup seit 1968. In: kranjska-gora.si. Abgerufen am 13. September 2025.</ref> Bis heute ist er der einzige deutsche Skirennläufer, der dort einen Riesenslalom für sich entscheiden konnte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig FIS Results Database – Alpine Skiing.] In: fis-ski.com. International Ski Federation, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble kam im alpinen Skisport der DDR das Aus, weil die Medaillenchancen gering waren und die professionelle Sportart nicht mehr in das sozialistische Bild passte. Mit dieser Entscheidung wurde der Alpine Ski-Sport nicht mehr gefördert. Es gab keine internationalen Starts mehr, auch nicht für Riedel. Ihre Reisepässe mussten die DDR-Alpinen abgeben.<ref>Das Wunder vom Fichtelberg, Berliner Zeitung vom 9./10. Februar 2019, S. 24</ref>
Ehrungen
- Aufnahme in den ‚Place of Fame‘ in Adelboden (2005)<ref name="MDR 2011 Porträt Eberhard Riedel"/>
- Ehrenbürger von Oberwiesenthal (2023)
- Ehrenbürger von Lauter-Bernsbach (2024)
Literatur
- Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2: Maassen – Zylla. K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 716.
- Günter Weigel: Kleine Chronik großer Sportler – Erzgebirger auf die wir stolz sind. Auer Beschäftigungsinitiative (Hrsg.). Rockstroh, Aue 2004, OCLC 315899314.
- Eberhard und Peter Riedel: Spuren des Erfolgs. egoth Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-902480-79-8<ref name="Spuren"/>.
Weblinks
- Eberhard Riedel in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Vorlage:Olympedia
- Eberhard Riedel, in: Neues Deutschland, Jahrgang 18, Ausgabe Nr. 35 vom Montag, dem 4. Februar 1963, Seite 3.
- Riedels Ski-Tradition: Eberhard Riedel. In: riedel-net.de. 14. Februar 2026.
- Thomas Purschke: Eberhard Riedel: Walter Ulbrichts Skilehrer. In: Zeit Online. 9. Januar 2021.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Riedel, Eberhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Riedel, Ebs (Spitzname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Skirennläufer und MdV (FDJ) |
| GEBURTSDATUM | 14. Februar 1938 |
| GEBURTSORT | Lauter, Amtshauptmannschaft Schwarzenberg, Sachsen, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 5. April 2026 |
| STERBEORT | Zwickau, Deutschland |
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- Alpiner Skirennläufer (DDR)
- Olympiateilnehmer (DDR)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1960
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1964
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1968
- Teilnehmer einer Alpinen Skiweltmeisterschaft
- DDR-Meister (Ski Alpin)
- Abgeordneter der Volkskammer
- Sportler (Oberwiesenthal)
- Ehrenbürger von Oberwiesenthal
- Person (Lauter-Bernsbach)
- DDR-Bürger
- Deutscher
- Geboren 1938
- Gestorben 2026
- Mann