Zum Inhalt springen

EQ. Emotionale Intelligenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

EQ. Emotionale Intelligenz (engl. Originaltitel: Emotional Intelligence: Why It Can Matter More Than IQ) ist ein 1995 in den Vereinigten Staaten erschienenes Buch des klinischen Psychologen und Wissenschaftsjournalisten Daniel Goleman. Goleman hat in diesem Buch einem breiten Publikum das Konzept der emotionalen Intelligenz vorgestellt. Die Persönlichkeitspsychologen John D. Mayer und Peter Salovey haben dieses theoretische Konstrukt in den 1990er Jahren entwickelt, um auf die Schlüsselrolle hinzuweisen, die Kompetenz im Umgang mit Gefühlen beim Erreichen beruflicher Ziele und für das persönliche Lebensglück spielt.

Inhalt

Das emotionale Gehirn

Datei:Amygdala small.gif
Gefühle werden von der Amygdala (rot) generiert. In Alarmsituationen übernimmt sie oft die Kontrolle über andere Teile des Gehirns.

Das menschliche Verhalten wird sowohl vom Verstand als auch von Gefühlen angetrieben; beide sind eng verknüpft. Gefühle sind ein Produkt der Evolution; da diese sich langsam vollzieht und mit einem beschleunigten gesellschaftlichen Wandel nicht Schritt hält, erscheinen Gefühle archaisch; das emotionale Repertoire, auf das Menschen bei der Bewältigung von Problemen noch heute zurückgreifen, ist auf die Anforderungen des Pleistozän zugeschnitten.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 3‒5</ref> Gefühle sind quintessenzielle Handlungsimpulse: Wut führt zu Angriff, Angst zur Flucht, Glück begeistert zum Tun, Überraschung führt zu Erkunden, Abscheu zum Ausspucken und Traurigkeit zu Anpassung an den Verlust und zu Neuorientierung.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 6f</ref> Neurologisch werden die Gefühle vom limbischen System repräsentiert, der Verstand vom ‒ entwicklungsgeschichtlich sehr viel jüngeren ‒ Neocortex. Die Beziehungen zwischen beiden Systemen sind hochkomplex; so entstand die Mutterliebe z. B. erst mit dem Neocortex. Auch die heutige Subtilität und Komplexität von Gefühlen (z. B. Gefühle über Gefühle) hat sich erst mit dem Neocortex entfaltet.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 10‒12</ref>

Entwicklungsgeschichtlich waren blitzschnell wirkende Gefühle für den Menschen eine sinnvolle Verhaltensmaßgabe (z. B. Angst/Flucht).<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 21</ref> Wie Joseph LeDoux beschrieben hat, sind die Gefühle innerhalb des limbischen Systems insbesondere in der Amygdala repräsentiert, die als emotionaler Wächter fungiert und in bestimmten als Alarm empfundenen Situationen die Kontrolle über das Gehirn an sich reißt, bevor der Verstand einsetzen kann; LeDoux spricht von „präkognitiver Emotion“, die zum Handeln führt, bevor die Situation komplett überblickt wird.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 14‒18, 24; Joseph LeDoux: Emotional Memory Systems in the Brain, in: Behavioral Brain Research, Band 58, Heft 1‒2, 20. Dezember 1993, S. 69 79; Joseph LeDoux: Emotion, Memory and the Brain, Scientific American, Juni 1994; Joseph LeDoux: Emotion and the Limbic System Concept, in: Concepts in Neuroscience, Band 2, 1992, S. 169 199</ref> Die Amygdala arbeitet allerdings, wie Goleman es formuliert, „schlampig“ und vereinnahmt das Gehirn oft auch dann, wenn die tatsächliche Situation dem als alarmierend erinnerten Szenario nur vage ähnelt, was dazu führen kann, dass das emotional motivierte Verhalten der Situation nicht angemessen ist.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 21‒24</ref>

Zu einer Kontrollübernahme der Amygdala kommt es freilich nur in emotionalen Notfällen. Im Normalfall wird ihre Funktion vom präfrontalen Cortex entweder schnell nachgebessert, oder der präfrontale Cortex arbeitet mit der Amygdala von vornherein zusammen, was ein hohes Maß an Verschaltung voraussetzt, sodass die neokortikale Antwort weitaus langsamer ist als der „Alleingang“ der Amygdala.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 24f</ref> Der präfrontale Cortex spielt eine Schlüsselrolle in der Feinregulierung der Gefühle und ist, weil dem Fühlen hier Denken vorausgeht, auch die Voraussetzung für eine erhöhte Komplexität des Fühlens.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 25f</ref>

Wie António Damásio aufgewiesen hat, sind eine fruchtbare Zusammenarbeit des präfrontalen Cortex mit der Amygdala und damit der Zugang zu emotionalem Lernen unverzichtbare Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit des Verstandes.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 27f; António R. Damásio: Descartes' Irrtum - Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn, München: List, 1994. ISBN 3-471-77342-8</ref>

Die Natur der emotionalen Intelligenz

Intelligenz im traditionellen Sinne ist kein zuverlässiger Prädiktor für Erfolg (Fortkommen, Prestige, Glück) im Berufs- und Privatleben;<ref>George E. Vaillant: Adaptation to Life, Boston: Little, Brown, 1977; J. K. Felsman, G. E. Vaillant: Resilient Children as Adults: A 40-Year Study, in: E. J. Anderson, B. J. Cohler (Hrsg.): The Invulnerable Child, New York: Guilford Press, 1987; Emotional Intelligence (1995), S. 34</ref> sie eignet sich bestenfalls als Prädiktor für Erfolg in der Schule oder als Hochschullehrer.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 42</ref> Howard Gardner hat 1983 darum angeregt, das traditionelle Intelligenzkonzept zu erweitern und nicht nur sprachliche und mathematische Kompetenzen, sondern darüber hinaus eine ganze Bandbreite weiterer „Intelligenzen“ zu berücksichtigen (Theorie der multiplen Intelligenzen).<ref>Howard Gardner: Frames of Mind: The theory of multiple Intelligences, New York, 1983; Emotional Intelligence (1995), S. 38 40</ref> Gardners Konstrukte einer „interpersonalen“ und einer „intrapsychischen“ Intelligenz werden mit einem nicht empirisch-wissenschaftlichen Terminus oft auch als „Charakter“ bezeichnet.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 36</ref> Auf ihrer Grundlage haben John D. Mayer und Peter Salovey 1990 eine grundlegende Definition für emotionale Intelligenz formuliert. Diese umfasst fünf Einzelkompetenzen:<ref>John D. Mayer, Peter Salovey: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20120118021528

      | {{#ifeq: 20120118021528 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Emotional intelligence | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Emotional intelligence}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20120118021528}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Emotional intelligence | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Emotional intelligence}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20120118021528}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Emotional intelligence | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Emotional intelligence}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Emotional intelligence | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Emotional intelligence}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Emotional intelligence | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Emotional intelligence}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Emotional intelligence | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Emotional intelligence}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20120118021528|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Emotional intelligence
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Emotional intelligence}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.unh.edu/emotional_intelligence/EIAssets/EmotionalIntelligenceProper/EI1990%20Emotional%20Intelligence.pdf }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }} (PDF; 350 kB), in: Imagination, Cognition, and Personality, Band 9, 1990, S. 185–211; Emotional Intelligence (1995), S. 38, 43f</ref>
  • emotionale Selbstwahrnehmung
  • emotionale Selbstregulation
  • Fähigkeit zu Selbstmotivation und Belohnungsaufschub
  • Empathie
  • soziale Kompetenz

Emotionale Selbstwahrnehmung

Menschen unterliegen persönlichen Wahrnehmungs- und Verhaltensgewohnheiten und nehmen Gefühle mit unterschiedlich großer Aufmerksamkeit wahr, wobei Frauen ihren Gefühlen tendenziell größere Beachtung schenken als Männer.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 48 50</ref> In seltenen Fällen fehlt das Vermögen, Gefühle bewusst wahrzunehmen und zu bezeichnen, vollständig (Alexithymie).<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 50f</ref> Nach John D. Mayer umfasst emotionale Selbstwahrnehmung nicht nur die Wahrnehmung eines Gefühls, sondern auch die bewusste Wahrnehmung eventueller Gedanken und Urteile über das Gefühl.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 47</ref>

Emotionale Selbstwahrnehmung ist eine fundamentale Voraussetzung der emotionalen Selbstregulation und der Impulskontrolle.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 46f</ref> Damásio hat bemerkt, dass sie dem Menschen als „Bauchgefühl“ auch unerlässlich ist, wenn er Entscheidungen zu fällen hat; reine Rationalität hilft hier oft nicht weiter.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 53; António R. Damásio: Descartes' Irrtum - Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn, München: List, 1994. ISBN 3-471-77342-8</ref>

Emotionale Selbstregulation

Wie u. a. John Bowlby und Donald Winnicott hervorgehoben haben, ist die Fähigkeit, sich bei unlustvollen Gefühlen Linderung zu verschaffen, eine der grundlegendsten Lebensfähigkeiten überhaupt. Zwar kann der Mensch nicht steuern, welche Gefühle ihn ereilen, er kann aber beeinflussen, wie lange sie anhalten und ob sie eskalieren („Emotionsregulation“, allgemeiner: „Selbstregulation“).<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 57</ref> Ein effizientes Präventivmittel gegen die Eskalation von Wut z. B. ist das frühzeitige Reframing des auslösenden Reizes; einen bereits begonnenen Wutanfall kann der Tobende abkürzen und beenden, indem er sich von weiteren potenziellen Wutreizen abschottet.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 58‒63; Diane Tice, Roy Baumeister: Controlling Anger: Self-induced emotion change and self-justification, in: Daniel Wegner, James Pennebaker (Hrsg.): Handbook of Mental Control, Band 5, Englewood Cliffs, New Jersey: Prentice-Hall, 1993; Dolf Zillmann: Mental Control of Angry Aggression, in: Daniel Wegner, James Pennebaker (Hrsg.): Handbook of Mental Control, Band 5, Englewood Cliffs, New Jersey: Prentice-Hall, 1993; Redford Williams, Virginia Williams: Anger Kills, New York: Times Books, 1993</ref> Auch Sorgen ‒ eigentlich ein eufunktionales Gefühl, mit dem der Mensch sich auf mögliche Notsituationen vorbereitet ‒ können sich chronifizieren. Wie man sich wirkungsvoll dagegen hilft, haben u. a. Lizabeth Roemer und Thomas Borkovec beschrieben.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 65‒69; Lizabeth Roemer, Thomas Borkovec: Worry: Unwanted Cognitive Activity That Controls Unwanted Somatic Experience, in: Daniel Wegner, James Pennebaker (Hrsg.): Handbook of Mental Control, Band 5, Englewood Cliffs, New Jersey: Prentice-Hall, 1993</ref> Ähnliches gilt für Traurigkeit und Melancholie. Letztere ist eskalierte Traurigkeit, die durch Ablenkung oder durch Reframing unter Kontrolle gebracht werden kann.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 70‒75; Susan Nolen-Hoeksma: Sex Differences in Control of Depression, in: Daniel Wegner, James Pennebaker (Hrsg.): Handbook of Mental Control, Band 5, Englewood Cliffs, New Jersey: Prentice-Hall, 1993.</ref>

Selbstmotivation und Belohnungsaufschub

Emotionale Intelligenz ist eine erlernbare Meta-Befähigung, die bestimmt, wie effizient andere Fähigkeiten (z. B. roher Intellekt) genutzt werden können.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 34, 36</ref> Wut, Angst, Sorgen und Traurigkeit beeinträchtigen, wenn sie eskalieren, die Verstandesleistung.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 78f, 83f</ref> Gefühle sind den Leistungen und Erfolgen eines Menschen jedoch nicht grundsätzlich abträglich. Im Gegenteil: Enthusiasmus, Eifer und Ausdauer machen Erfolge z. B. auf akademischem, intellektuellem, künstlerischem oder sportlichem Gebiet überhaupt erst möglich; selbst ein gesundes Maß an Sorge kann zur Selbstmotivation beitragen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 79f</ref> Besonders machtvolle Determinanten für intrinsisch motiviertes, selbstvergessenes Tun („Flow“) und für persönlichen Erfolg sind die Fähigkeit, Impulse zu kontrollieren und auf Belohnung zu warten, sowie Hoffnung und Optimismus bzw. diejenige Form von Selbstvertrauen, die Albert Bandura als Self-efficacy bezeichnet hat.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 81‒95</ref> All diese Fähigkeiten sind erlernbar.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 89</ref>

Empathie

Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle anderer wahrzunehmen; diese werden zum größten Teil nonverbal kommuniziert.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 96f</ref> Empathie basiert auf Selbstwahrnehmung; je offener Menschen für ihre eigenen Gefühle sind, umso eher sind sie in der Lage, die Gefühle anderer korrekt zu „lesen“.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 96; John D. Mayer, Melissa Kirkpatrick: Hot Information-Processing Becomes More Accurate With Open Emotional Experience, University of New Hampshire, unveröffentlichtes Manuskript, Oktober 1994; Randy Larsen u. a.: Cognitive Operations Associated With Individual Differences in Affect Intensity, Journal of Personality and Social Psychology, Band 53, 1987</ref> Eine starke Determinante dafür, wie viel Empathie ein Mensch entfaltet, ist das Maß an Rapport (Attunement), das er in der frühen Kindheit erfahren hat.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 100‒102</ref> Bereits Säuglinge verhalten sich empathisch.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 98</ref> Empathie setzt voraus, dass man ruhig ist und nicht von Gefühlen überschwemmt wird.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 104</ref> Wie u. a. Robert Rosenthal nachgewiesen hat, sind empathische Menschen emotional ausgeglichen, kontaktfreudig, beliebt und kompetent im Umgang mit dem anderen Geschlecht.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 104; Robert Rosenthal et al.: Sensitivity to Nonverbal Communication: The PONS Test, The Johns Hopkins University Press, 1979, ISBN 0-8018-2159-2</ref> Empathie steht in keinem direkten Zusammenhang zur Intelligenz eines Menschen, kann sich auf den akademischen Erfolg aber indirekt auswirken, weil empathische Schüler z. B. bei Lehrern besonders beliebt sind.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 97</ref> Wie der amerikanische Psychologe Martin Hoffman argumentiert hat, bildet Empathie den Ausgangspunkt von Altruismus und Moral.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. xii, 105; Martin Hoffman: Empathy, Social Cognition, and Moral Action, in: W. Kurtines, J. Gerwitz (Hrsg.): Moral Behavior and Development: Advances in Theory, Research, and Applications, New York: John Wiley and Sons, 1984</ref>

Soziale Kompetenz

Datei:Very happy Tibetan Buddhist Monk.jpg
Soziale Kompetenz basiert auf der Fähigkeit, andere mit Gefühlen von Wohlbefinden, Zuversicht und Begeisterung anzustecken.

Mit wie viel Glück und Erfolg ein Mensch zwischenmenschliche Beziehungen führt, wie effektiv er mit anderen interagiert und ob er gemocht und akzeptiert wird, hängt maßgeblich davon ab, wie gut er Gefühle handhabt. Das Fundament sozialer Kompetenz ist die Fähigkeit, mit den Gefühlen anderer Menschen umzugehen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 112, 121, 124</ref> Voraussetzungen für diese Fähigkeit sind Selbstkontrolle, Empathie und die Fähigkeit, in der richtigen Situation die richtigen Gefühle auf die richtige Art und Weise auszudrücken, wobei in vielen Fällen die jeweilige Kultur entscheidet, was „richtig“ ist.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 112‒114</ref> Gefühle spielen im sozialen Umgang deshalb eine so zentrale Rolle, weil sie hochgradig ansteckend sind. Als liebenswert und charmant wird ein Mensch empfunden, der leicht mit anderen Menschen in Attunement gelangt und sie mit dem Gefühl von Wohlbefinden ansteckt.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 114‒117</ref> Howard Gardner und Thomas Hatch haben „interpersonale Intelligenz“ als die Summe folgender Einzelkompetenzen definiert:<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 118; Howard Gardner, Thomas Hatch: Multiple intelligences to to school: Educational implications of the theory of multiple intelligences, Educational Researcher, Band 18, Heft 8, 1989, S. 4‒9</ref>

  • Gruppen organisieren, entscheiden und durchsetzen, was in der Gruppe gemacht wird;
    Leadership ist u. a. die Fähigkeit, die eigene Stimmung (von Machbarkeit und Enthusiasmus) zuverlässig auf andere zu übertragen<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 117</ref>
  • Lösungen verhandeln, vermitteln, Konflikte verhüten oder lösen
  • persönliche Verbindungen herstellen
  • die Gefühle, Motiven und Sorgen anderer wahrnehmen und verstehen (soziale Analyse)

Menschen, die nonverbale Signale nicht kompetent lesen und die ihre eigenen Gefühle so ausdrücken, dass andere sie nicht gut lesen können, haben oft zwischenmenschliche Probleme; man fühlt sich mit ihnen nicht behaglich.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 117; Marshall Duke und Stephen Nowicki haben für dieses Handicap den Ausdruck dyssemia geprägt (Marshall Duke, Stephen Nowicki: Helping The Child Who Doesn't Fit In, Atlanta: Peachtree Publisher, 1992; vgl. en:Dyssemia); vgl. auch Byron Rourke: Nonverbal Learning Disabilities, New York: Guilford Press, 1989</ref> So neigen Außenseiter, die sich schwer tun, in einer bestehenden sozialen Gruppe Aufnahme und Akzeptanz zu finden, oft dazu, viel Aufmerksamkeit zu beanspruchen, ohne zuvor die emotionale Agenda dieser Gruppe erkundet und sich angeeignet zu haben.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 123</ref> Als weitere Problemgruppe benennt Goleman „soziale Chamäleons“, die die Gefühle anderer Menschen zwar geschickt zu managen verstehen (Schauspieler, Juristen, Verkäufer, Diplomaten, Politiker), diese Fähigkeit häufig aber nicht in Balance mit den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen zu halten vermögen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 119f; Mark Snyder: Impression Management: The Self in Social Interaction, in: L. S. Wrightsman, K. Deaux (Hrsg.): Social Psychologie in the ‘80s, Monterey: Brooks/Cole, 1981</ref>

Emotionale Intelligenz in der Praxis

Partnerschaft und Ehe

In modernen Gesellschaften, in denen Ehen nicht durch äußeren Druck zusammengehalten werden, wird die emotionale Intelligenz der Partner zur Hauptdeterminante des Gelingens und der Stabilität des Zusammenlebens.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 129f</ref> Partnerschaften scheitern, wenn es an emotionaler Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle, Empathie und der Fähigkeit, sich selbst und den anderen zu beruhigen, mangelt.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 140</ref>

Da Jungen und Mädchen unterschiedliche emotionale Sozialisationen erleben, zeigen sie später auch als Ehemänner und -frauen charakteristisch ungleiche Verhaltenstendenzen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 130‒132; Leslie Brody, Judith Hall: Gender and Emotion, in: Michael Lewis, Jeannette Haviland (Hrsg.): Handbook of Emotions, New York: Guilford Press, 1993; Deborah Tannen: You Just Don’t Understand: Women and Men in Conversation, Ballentine Books, 1990, ISBN 0-345-37205-0</ref> Ein klassisches Szenario trennungsgefährdeter Partnerschaften bildet die Frau, die vom Mann mehr Kommunikation und Engagement fordert, und der Mann, der sich vor diesen Forderungen zurückzieht.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 130</ref> Alarmzeichen sind Angriffe gegen die Person (anstatt gegen ein Verhalten), Verachtung, Hinhaltetaktiken und Mauern.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 134‒136, 140‒142</ref>

In schlechten, von einer Trennung bedrohten Beziehungen haben die Partner hartnäckig chronifizierte Erwartungen an den schlechten Charakter des Partners. Diese werden auch dann nicht mehr korrigiert, wenn der Partner sich tatsächlich freundlich und kooperativ verhält, sodass er sich in einer ständigen No-Win-Situation befindet.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 137, 144f</ref> Sein Verhalten wird überwachsam pausenlos beobachtet, wobei – dem Prinzip des Confirmation Bias folgend – alles im Sinne der pessimistischen Grunderwartung interpretiert wird und dann Gefühlsüberschwemmungen auslöst, für die immer geringere und subtilere Schlüsselreize genügen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 137‒140; John Gottman: What Predicts Divorce: The Relationship Between Marial Processes and Marital Outcomes, Hillsdale, New Jersey: Lawrence Erlbaum Associates, 1993</ref>

Der Königsweg zur Reduktion solcher Spannungen und Konflikte führt über das bewusste Gegensteuern drohender Gefühlsüberschwemmungen, über Empathie und Reframing. Menschen wollen vor allem angehört und verstanden werden, selbst wenn man ihre Perspektive nicht teilt. Die Wut, mit der ein Standpunkt vorgetragen wird, sollte nicht als persönlicher Angriff, sondern als Ausdruck davon gedeutet werden, wie wichtig dem anderen diese Sache ist. Auch die Übernahme von Verantwortung für gemachte Fehler hilft.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 143‒146</ref>

Berufsleben

In der Berufswelt hat unzureichende emotionale Intelligenz Konsequenzen wie verminderte Produktivität, versäumte Fristen, Fehler, Pannen und das Abwandern unzufriedener, aber eigentlich unverzichtbarer Mitarbeiter. Dass interpersonale Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg günstiger sind als ein rücksichtsloses Durchmanagen, hat sich seit den 1980er Jahren in vielen Firmen als Common sense durchgesetzt.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 159‒163</ref>

Drei Aufgabenfelder stellen nach Golemans Einschätzung für die Personalführung moderner Unternehmen besondere Herausforderungen dar: soziale Harmonie als Voraussetzung effizienter Teamarbeit,<ref name="Emotional Intelligence 1995">Emotional Intelligence (1995), S. 155‒159</ref> die Toleranz der Mitarbeiter gegenüber Minderheiten (Kunden, Kollegen, Geschäftspartner)<ref name="Emotional Intelligence 1995"/> und ‒ ganz zentral ‒ der Umgang mit Kritik. Da der Erfolg eines Unternehmens empfindlich von den Leistungen der Mitarbeiter abhängt, ist die Rückmeldung der Personalführung an die Mitarbeiter für das Unternehmen eine Überlebensfrage.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 150f</ref> Während effiziente, empathische Kritik Perspektiven und Spielraum für Verbesserungen aufweist, artikulieren emotional inkompetente Manager und Vorgesetzte Kritik als Abwertung der Persönlichkeit des Kritisierten. Häufig erfolgt die Kritik viel zu spät, nämlich wenn Schaden nicht mehr repariert werden kann und der Vorgesetzte aus Frustration „überkocht“. Umgekehrt können viele Mitarbeiter mit Kritik nicht gut umgehen; sie lassen sich von Gefühlen überschwemmen und wissen Kritik nicht zu absorbieren, d. h. zu nutzen, sondern fühlen sich ungerecht behandelt und demoralisiert, werden defensiv, mauern und weichen aus der Verantwortlichkeit zurück.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 151‒154; Harry Levinson: Feedback to Subordinates, Addendum to the Levinson Letter, Levinson Institute, Waltham, Massachusetts, 1992</ref>

Gefühle und Gesundheit

Datei:Their First Quarrel, Gibson.jpg
Der Psychologe Arthur Stone (Stony Brook University) hat beobachtet, dass bei Verheirateten oft genau 3–4 Tage nach einem Ehestreit eine Erkältung zum Ausbruch kommt.

Goleman beschäftigt sich auch mit den gesundheitlichen Konsequenzen des Umgangs mit Gefühlen, wobei zwei Fragen im Mittelpunkt stehen:

  • Menschen handhaben ihre Gefühle mehr oder weniger gut. Welche Folgen hat dies für ihre Gesundheit?
  • Inwiefern sind diese Zusammenhänge für die medizinischen Dienstleister (Ärzte usw.) von Belang?

Es gibt eine an die Positive Psychologie angelehnte populäre Rhetorik, nach der eine „positive Einstellung“ angeblich alle Krankheiten zu heilen vermag.<ref>Vgl. z. B. Ken Bossone: Why Positive Thinkers Have the Power: How to Use the Powerful Three-Word Motto to Achieve Greater Peace of Mind, 2008</ref> Goleman hält solche Pauschalisierungen für schädlich, weil sie dem Kranken das Gefühl geben, seine Krankheit selbst verschuldet zu haben.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 165f</ref>

Dass zwischen den Gefühlen und der Gesundheit komplexe, aber starke Zusammenhänge bestehen, konnte in zahlreichen medizinischen Studien jedoch nachgewiesen werden.<ref>Howard Friedman, S. Boothby-Kewley: The Disease-Prone Personality: A Meta-Analytic View, American Psychologist, Band 42, 1987</ref> Besonderes Verdienst kommt dabei der Psychoneuroimmunologie zu, die viele Einsichten in das Zusammenspiel zwischen den Gefühlen und dem Immunsystem geliefert hat.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 167; Steven B. Maier u. a.: Psychoneuroimmunology, American Psychologist, Dezember 1994; David Felten u. a.: Noradrenergic Sympathetic Innervation of Lymphoid Tissue, Journal of Immunology, Band 135, 1985</ref> Obwohl noch nicht restlos geklärt ist, wie stark und auf welchem Wege Stress und andere negative Gefühle das Immunsystem beeinträchtigen, steht dieser Zusammenhang an sich heute außer Zweifel.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 168, 172; Bruce S. Rabin u. a.: Bidirectional Interaction Between the Central Nervous System and the Immune System, Critical Reviews in Immunology, Band 9, Heft 4, 1989, S. 279‒312; Bruce McEwen, Eliot Stellar: Stress and the Individual: Mechanisms Leading to Disease, In: Archives of Internal Medicine, Band 153, 27. September 1993</ref> Unbewältigter Stress und Depressionen steigern ‒ vermutlich indirekt ‒ die Anfälligkeit für eine Vielzahl von Infektionskrankheiten wie z. B. Erkältungen<ref>Sheldon Cohen u. a.: Psychological Stress and Susceptibility to the Common Cold, In: New England Journal of Medicine, Band 325, 1991; Arthur Stone u. a.: Secretory IgA as a Measure of Immunocompetence, Journal of Human Stress, Band 13, 1987; R. D. Clover u. a.: Family Functioning and Stress as Predictors of Influenza B Infection, Journal of Family Practice, Band 28, Mai 1989</ref> und Herpes<ref>Emotional Intelligence (1995), S. Ronald Glaser, Janice Kiecolt-Glaser: Psychological Influences of Immunity, American Psychologist, Band 43, 1988; H. E. Schmidt u. a.: Stress as a Precipitating Factor in Subjects With Recurrent Herpes Labialis, Journal of Family Practice, Band 20, 1985</ref>, und können eventuell sogar die Fähigkeit des Körpers mindern, sich gegen die Metastasierung von Tumoren zu wehren.<ref>Joseph C. Courtney u. a.: Stressful Life Events and the Risk of Colorectal Cancer, Epidemiology, Band 4, Heft 5, September 1993; Seymour Reichlin: Neuroendocrine-Immune Interactions, New England Journal of Medicine, 21. Oktober 1993</ref> Schlecht gehandhabte, chronische Wut, Stress, Depressionen und gewohnheitsmäßiger Pessimismus sind Prädiktoren für Infarkte<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 169‒177; Gail Ironson u. a.: Effects on Anger on Left Ventricular Ejection Fraction in Coronary Artery Disease, The American Journal of Cardiology, Band 70, 1992; Redford Williams: The Trusting Heart, New York: Times Books/Random House, 1989; Lyndra H. Powell: Emotional Arousal as a Predictor of Long-Term Mortality and Morbidity in Post M. I. Men, Circulation, Band 82, Heft 4, Supplement III, Oktober 1990; Murray A. Mittleman: Triggering of Myocardial Infarction Onset by Episodes of Anger, In: Circulation, Band 89, Heft 2, 1994; Stephen Manuck, Frederick N. Garland: Coronary-Prone Behavior Pattern, Task Incentive, and Cardiovascular Response, In: Psychophysiology, Band 16, Heft 2, März 1979, S. 136‒142</ref> und andere Herzerkrankungen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 176; Robert Anda u. a.: Depressed Affect, Hopelessness, and the isk of Ischemic Heart Disease in a Cohort of U.S. Adults, Epidemiology, Juli 1993</ref> Infarktpatienten<ref>Nancy Frasure-Smith u. a.: Depression Following Myocardial Infarction, Journal of the American Medical Association, 20. Oktober 1993; Chris Peterson u. a.: Learned Helplessness: A Theory for the Age of Personal Control, New York: Oxford University Press, 1993</ref>, Dialysepatienten<ref>Howard Burton u. a.: The Relationship of Depression to Survival in Chronic Renal Failure, Psychosomatic Medicine, März 1986</ref>, Querschnittgelähmte<ref>Timothy Elliott u. a.: Negotiating Reality After Physical Loss: Hope, Depression, and Disability, Journal of Personality and Social Psychology, Band 61, Heft 4, 1991</ref> und alte Menschen mit Schenkelhalsfraktur<ref>James Strain: Cost Offset From a Psychiatric Consultation-Liaison Intervention With Elderly Hip Fracture Patients, American Journal of Psychiatry, Band 148, 1991</ref> haben bessere Überlebens- bzw. Rehabilitationsaussichten, wenn sie eine Depression vermeiden oder austherapieren können. Auch harmonische zwischenmenschliche Beziehungen, in denen man emotional aufgefangen wird, sind als krankheitspräventive bzw. heilungsfördernde Faktoren beschrieben worden.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 178f; James House u. a.: Social Relationships and Health, Science, 29. Juli 1988; Carol Smith u. a.: Meta-Analysis of the Association Between Social Support and Health Outcomes, Journal of Behavioral Medicine, 1994; Lisa Berkman u. a.: Emotional Support and Survival After Myocardial Infarction: A Prospective Population Based Study of the Elderly, Annals of Internal Medicine, 15. Dezember 1992; Annika Rosengren u. a.: Stressful Life Events, Social Support, and Mortality in Men Born in 1933, British Medical Journal, 19. Oktober 1993; Janice Kiecolt-Glaser u. a.: Marital Quality, Marital Disruption, and Immune Function, Psychosomatic Medicine, Band 49, 1987; New Light on How Stress Erodes Health, New York Times, 15. Dezember 1992</ref>

Goleman fordert von Gesundheitsdienstleistern darüber hinaus mehr Empathie, wobei er nicht nur eine humane Medizin im Sinn hat, sondern auch auf die massive medizinische Relevanz hinweist, welche die emotionale Befindlichkeit des Patienten besitzt.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 165, 182‒185; All Too Often, The Doctor Isn't Listening, Studies Show</ref>

Fenster der Gelegenheit

Elternhauserziehung

Der Erwerb emotionaler Intelligenz beginnt früh in der Kindheit, wobei emotional intelligente Eltern, die z. B. auch als Paar gut funktionieren, gewöhnlich ebensolche Kinder aufziehen, während weniger privilegierte Kinder zu einer Vielzahl von Problemen tendieren.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 190; Carole Hooven, Lynn Katz, John Gottman: The Family as a Meta-emotion Culture, Cognition and Emotion, Frühjahr 1994</ref>

Eltern, die mit ihren eigenen Gefühlen kompetent umgehen, sind in der Lage, ihr Kind zu lehren, mit seinen eigenen und den Gefühlen anderer Menschen kompetent umzugehen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 191; Carole Hooven, Lynn Katz, John Gottman: The Family as a Meta-emotion Culture, Cognition and Emotion, Frühjahr 1994</ref> Sie begegnen den Gefühlen des Kindes mit Respekt, weisen das Kind, wenn sein Verhalten unangemessen ist, aber in alternative, bessere Formen des Gefühlsausdrucks ein.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 191</ref> Charakteristisch für solcherart erzogene Kinder ist, dass sie sich selbst gut beruhigen können, ausgeglichen sind, wenig Spannungen mit ihren Eltern haben, ihnen viel Wärme zeigen und von anderen Menschen generell gemocht werden.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 192</ref> Überdies bringen sie alle Voraussetzungen mit, die man braucht, um gut zu lernen: Selbstwirksamkeitserwartung, Neugier, Zielstrebigkeit, Selbstkontrolle, Fähigkeit, mit anderen Menschen in Beziehung zu treten, Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 192f; T. Berry Brazelton: Head Start: The Emotional Foundations of School Readiness, Arlington, Virginia: National Center for Clinical Infant Programs, 1992</ref>

Zu den schädlichsten Erfahrungen, die ein Kind machen kann, zählt die emotionale Vernachlässigung, durch die das Grundvertrauen in Frage gestellt wird und durch die eine lebenslang pessimistische Grundhaltung erzeugt werden kann.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 193‒195</ref> Wie die Psychologin Martha Erickson (University of Minnesota) nachgewiesen hat, erzeugt emotionale Vernachlässigung für das Kind noch gravierendere Langzeitfolgen als z. B. Misshandlung.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 195; Martha Farrell Erickson u. a.: The Relationship Between Quality of Attachment and Behavior Problems in Preschool in a High-Risk Sample, in: I. Bretherton, E. Waters (Hrsg.): Monographs of the Society of Research in Child Development, Band 50, Folge 209, 1985</ref> Letztere ‒ oft eine tragische Familientradition<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 199; Cathy Spatz Widom: Child Abuse, Neglect and Adult Behavior, American Journal of Orthopsychiatry, Juli 1989</ref> ‒ blockiert jedoch ebenfalls das Erlernen von Empathie und vermindert damit drastisch die schulischen und persönlichen Zukunftsaussichten des Kindes.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 196‒198; Mary Main, Carol George: Responses of Abused and Disadvantaged Toddlers to Distress in Agemates: A Study in the Day-Care Setting, Developmental Psychology, Band 21, Heft 3, 1985; Bonnie Klimes-Dougan, Janet Kister: Physically Abused Preschoolers’ Responses to Peer’s Distress, Developmental Psychology, Band 26, 1990; L. R. Huesman, Leonard Eron, Patty Warnicke-Yarmel: Intellectual Function and Aggression, The Journal of Personality and Social Psychology, Januar 1987; Robert Emery: Family Violence, American Psychologist, Februar 1989</ref>

Trauma und Traumabewältigung

Von Nutzen ist das Konzept der emotionalen Intelligenz auch für das Verständnis und die Therapie psychischer Traumata. Traumata lassen sich sowohl auf neurophysiologischer als auch auf emotionaler Ebene beschreiben. Massive Veränderungen des limbischen Systems und der Verbindungen dieses Systems zur Hypophyse und zur Steuerung der körpereigenen Opioide (Endorphine)<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 205f; Dennis Charney u. a.: Psychobiologic Mechanisms of Posttraumatic Stress Disorder, Archives of General Psychiatry, Band 50, April 1993</ref> bringen hier bestimmte emotionale Symptome hervor, unter denen eine Hypervigilanz bzw. exzessive Schreckbarkeit sowie eine Gefühlstaubheit (besonders für Freude) besonders charakteristisch sind.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 202f</ref> Psychologisch handelt es sich um die Chronifizierung einer Furchtreaktion, die auch nach Beendigung des traumatisierenden Erlebnisses durch Bagatellreize stereotyp immer wieder ausgelöst wird,<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 203; Joseph E. Ledoux: Indelibility of Subcortical Emotional Memories, Journal of Cognitive Neuroscience, Band 1, 1989, S. 238‒243</ref> wobei sich besonders solche Extremerfahrungen als traumatisch qualifizieren, in denen der Betroffene nichts zur Kontrolle der Situation beitragen kann und vom Eindruck der eigenen Hilflosigkeit überwältigt wird.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 204</ref> Goleman macht hier einen bedeutsamen Unterschied in der Bewertung des traumatisierenden Potentials von Naturkatastrophen und Gewalttaten. Letztere seien schädlicher als Naturkatastrophen (…), weil die Opfer der Gewalt das Gefühl haben, intentional als Zielscheibe der Böswilligkeit ausgewählt worden zu sein. Dadurch werden Annahmen über die Vertrauenswürdigkeit von Menschen und die Sicherheit der interpersonalen Welt zerstört (…) mit einem Schlag wird die soziale Welt zu einem gefährlichen Ort, an dem Menschen zu potentiellen Bedrohungen der eigenen Sicherheit werden<ref>Vgl. Goleman, deutsche Ausgabe: EQ, Emotionale Intelligenz, Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 2. Auflage. (1. Mai 1997), S. 254.</ref>.

Im Unterschied zu gewöhnlicher Furcht, die durch Konditionierung erlernt wird und sich über die Zeit von allein wieder verliert, ist bei der Traumabewältigung meist ein umfangreicher, therapeutisch begleiteter Lernprozess notwendig, dessen Ziel vor allem darin besteht, dass Bagatellreize nicht mehr mit Panikattacken beantwortet werden.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 204‒214; Lenore Terr: To Scared to Cry, New York: Harper Collins, 1990; Judith Lewis Herman: Trauma and Recovery, New York: Basic Books, 1992; Mardi Horowitz: Stress Response Syndromes, Northvale, New Jersey: Jason Aronson, 1986</ref>

Plastizität des persönlichen Temperaments

Datei:Shy Chinese girl.jpg
Ein schüchternes Kind. Im Lichte des Konzepts der emotionalen Intelligenz ist Temperament kein unveränderliches Schicksal.

Das Temperament eines Menschen, so der aktuelle Forschungsstand, ist bereits bei seiner Geburt angelegt und nachweisbar. Schon Neugeborene zeigen individuelle Neigungen zu Heiterkeit oder Schwermut, zu Beherztheit oder Schüchternheit.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 215‒220; Jerome Kagan: Galen’s Prophecy: Temperament in Human Nature, Westview Press, 1997, ISBN 0-8133-3355-5; Iris R. Bell u. a.: Failure of Heart Rate Habituation During Cognitive and Olfactory Laboratory Stressors in Young Adults With Childhood Shyness, Annals of Behavior Medicine, Band 16, 1994</ref> Es gibt z. B. furchtanfällige Säuglinge, deren Amygdala schon zum Zeitpunkt der Geburt übererregbar war, sodass minimale Reize genügen, um Gefühle von Unlust oder Furcht hervorzubringen. Später werden aus solchen Kindern oft ängstliche und schüchterne Erwachsene. Wie der Psychologe Jerome Kagan in einer Langzeitstudie nachgewiesen hat, kann ein solches Temperament des Kindes durch Erziehungseinflüsse jedoch massiv beeinflusst und verändert werden, wobei kompetente Eltern ihr Kind unlustvollen Reizen mit sanftem Druck immer wieder aussetzen, bis dieses lernt, seine Gefühle zu regulieren und derartige Reize nicht mehr zu fürchten.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 221‒223; Jerome Kagan: Galen’s Prophecy: Temperament in Human Nature, Westview Press, 1997, ISBN 0-8133-3355-5</ref>

Emotionale Bildung

Goleman hält die gesellschaftliche Tragweite unzureichender emotionaler Bildung für immens. Sie begünstigt nach seiner Überzeugung und nach dem Urteil der Wissenschaftler, die er zitiert, u. a. folgende Probleme:

  • Schulschießereien<ref name="g231f">Emotional Intelligence (1995), S. 231f</ref>
  • Jugendkriminalität<ref name="g231f"/>
  • Mobbing durch Schulhofbullys<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 234f; Kenneth A. Dodge: Emotion and Social Information Processing in: J. Garber, K. Dodge: The Development of Emotion Regulation and Dysregulation, New York: Cambridge University Press, 1991</ref>
  • soziales Außenseitertum, schulisches Leistungsversagen und Schulabbrüche<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 249‒252, 284; Stephen Asher, Sonda Gabriel: The Social World of Peer-Rejected Children, Konferenzpapier, American Educational Research Association, San Francisco, März 1989; Jeffrey Parker, Steven Asher: Friendship Adjustment, Group Acceptance and Social Dissatisfaction in Childhood, Konferenzpapier, American Educational Research Association, Boston, 1990; Emory L. Cowen: Longterm Follow-Up of Early Detected Vulnerable Children, Journal of Clinical and Consulting Psychology, Band 41, 1973; Kenneth Dodge, Esther Feldman: Social Cognition and Sociometric Status, in: Steven Asher, John Coie (Hrsg.): Peer Rejection in Childhood, New York: Cambridge University Press, 1990; Steven Asher, Gladys Williams: Helping Children Without Friends in Home and School Contexts, in: Children’s Social Development: Informations for Parents and Teachers, Urbana, Champaign: University of Illinois Press, 1987; Stephen Nowicki: A Remediation Procedure for Nonverbal Processing Deficits, unveröffentlichtes Manuskript, Duke University, 1989</ref>
  • Teenager-Schwangerschaften und sexuell übertragbare Erkrankungen (wie AIDS) bei Jugendlichen<ref name="g231f"/>
  • Drogenabhängigkeit<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 231f, 252‒255; Jeanne M. Tschann: Initiation of Substance Abuse in Early Adolescence, Health Psychology, Band 4, 1994; Katheleen Merikangas u. a.: Familial Transmission of Depression and Alcoholism, Archives of General Psychiatry, April 1985; Howard Moss u. a.: Plasma GABA-like Activity in Response to Ethanol Challenge in Men at High Rish for Alcoholism, Biological Psychiatry, Band 27, Heft 6, März 1990; Edward Khantzian: Psychiatric and Psychodynamic Factors in Cocain Addiction, in: Arnold Washton, Mark Gold (Hrsg.): Cocaine: A Clinician’s Handbook, New York: Guilford Press, 1987</ref>
  • psychische Störungen, besonders Depressionen<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 231f, 239 246; Maria Kovac, David Goldston: Cognitive and Social Development of Depressed Children and Adolescents, Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, Mai 1991; Daniel Goleman: Childhood Depression May Herald Adult Ills New York Times, 11. Januar 1994; Gregory Clarke: Prevention of Depression in At-Risk High School Adolescents, Konferenzpapier, American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, Oktober 1993</ref> und Essstörungen<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 246‒249; Gloria R. Leon u. a.: Personality and Behavioral Vulnerabilities Associated with Risk Status for Eating Disorders in Adolescent Girls, Journal of Abnormal Psychology, Band 102, 1993; P. E. Sifneos: Affect, Emotional Conflict, and Deficit: An Overview, Psychotherapy and Psychosomatics, Band 56, Heft 3, 1991, S. 116‒122</ref>
  • Suizid bei Jugendlichen<ref name="g231f"/>

Obwohl in allen Fällen auch biologische, familiäre, soziale und wirtschaftliche Faktoren beteiligt sind, entscheidet sich die Frage, welche individuellen Menschen einem Risiko zum Opfer fallen, letztlich an der Resilienz des Einzelnen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 256, 260; Norman Garmezy: The Invulnerable Child, New York: Guilford Press, 1987</ref>

Goleman beklagt, dass nachträgliche Schadensbegrenzung meist die einzige Antwort ist, mit der die Gesellschaft solchen Problemen begegnet. Im Zentrum des letzten Hauptteils seines Buches steht ein Plädoyer für Prävention, wobei Goleman insbesondere die Schulen im Sinn hat. An vielen amerikanischen Schulen wurden bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches Modellprogramme zur emotionalen Bildung durchgeführt. Obwohl diese Programme unterschiedliche Namen tragen ‒ wie Self Science, Social Development, Life Skills, Social and emotional learning und Personal intelligences ‒, haben sie ein gemeinsames Ziel: im Rahmen der normalen Bildung die soziale und emotionale Kompetenz von Kindern zu erhöhen.<ref>Emotional Intelligence (1995), S. 261f; Daniel Goleman: Managing your feelings, New York Times vom 7. November 1993; Daniel Goleman: To 3 R’s, some add emotions, New York Times, 10. März 1994; zwei Beispiele für bedeutende Gewaltpräventionsprogramme: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20120403053326

      | {{#ifeq: 20120403053326 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Resolving Conflict Creatively Program | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Resolving Conflict Creatively Program}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20120403053326}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Resolving Conflict Creatively Program | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Resolving Conflict Creatively Program}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20120403053326}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Resolving Conflict Creatively Program | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Resolving Conflict Creatively Program}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Resolving Conflict Creatively Program | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Resolving Conflict Creatively Program}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Resolving Conflict Creatively Program | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Resolving Conflict Creatively Program}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Resolving Conflict Creatively Program | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Resolving Conflict Creatively Program}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20120403053326|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Resolving Conflict Creatively Program
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Resolving Conflict Creatively Program}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ncrel.org/sdrs/areas/issues/envrnmnt/drugfree/sa2lk16.htm }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}, PATHS – Parents and Teachers Helping Students</ref>

Erscheinen und Rezeption

Das Buch erschien Anfang September 1995 im New Yorker Verlag Bantam Books, einem Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Random House, und war danach 18 Monate lang in der Bestsellerliste der New York Times. Es wurde in 40 Sprachen übersetzt und in einer Gesamtauflage von mehr als 5 Mio. Kopien verkauft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20120626161738

      | {{#ifeq: 20120626161738 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Webseite des Autors | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Webseite des Autors}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20120626161738}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Webseite des Autors | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Webseite des Autors}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20120626161738}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Webseite des Autors | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Webseite des Autors}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Webseite des Autors | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Webseite des Autors}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Webseite des Autors | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Webseite des Autors}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Webseite des Autors | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Webseite des Autors}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20120626161738|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://danielgoleman.info/biography/}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Webseite des Autors
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Webseite des Autors}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://danielgoleman.info/biography/%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://danielgoleman.info/biography/%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://danielgoleman.info/biography/ }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}; {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Das TIME Magazine nahm den Titel in seine Liste der 25 einflussreichsten Betriebswirtschaftsbücher auf.<ref>The 25 Most Influential Business Management Books</ref> 1998 veröffentlichte Goleman ein Folgewerk Working With Emotional Intelligence, in dem er die Ideen, die er in EQ. Emotionale Intelligenz vorgestellt hatte, auf die Geschäftswelt anwandte.

In Deutschland warf Stefana Sabin Goleman übergroßen Glauben an die Erzieh- und Veränderbarkeit des Individuums vor.<ref>Sinn und Sinnlichkeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. April 1996</ref> Der Journalist Rolf Degen hielt das Buch – ebenso wie das gesamte Konzept der emotionalen Intelligenz – schlicht für unwissenschaftlich.<ref>Das Dumme an der Emotionalen Intelligenz: Wunschdenken, Gefühlsduselei und Geschäftemacherei statt stichhaltigem Konzept, Psychotherapie, 19. Oktober 2001</ref>

Ausgaben

Englische Originalausgabe

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Gebundene Ausgabe
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Taschenbuch
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Audiobuch, gekürzt, vom Autor gelesen
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Audiobuch, ungekürzt, vom Autor gelesen

In deutscher Sprache

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Taschenbuch; übersetzt von Friedrich Griese
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Audiobuch (Cassetten)
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} Audiobuch, stark gekürzt, gelesen von Edgar M. Böhlke
  • EQ. Emotionale Intelligenz. dtv, 2011, ISBN 3-423-19527-4. Taschenbuch

Einzelnachweise

Alle Verweise auf EQ. Emotionale Intelligenz beziehen sich, sofern nicht anders vermerkt, auf die englische Originalausgabe (Emotional Intelligence, 1995). <references />