Dr. Wolff-Gruppe
| Dr. Wolff-Gruppe GmbH
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Dr. Wolff-Gruppe logo.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1905 |
| Sitz | Bielefeld, [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Deutschland |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 875 (2024) |
| Umsatz | 391,5 Mio. Euro (2023) |
| Branche | Arzneimittel, Kosmetik |
| Website | www.drwolffgroup.com |
| Stand: 7. Januar 2025 | |
Die Dr. Wolff-Gruppe GmbH ist die Konzernobergesellschaft der Dr. Wolff-Gruppe mit Sitz in Bielefeld.
Unter diesem Dach befinden sich die beiden operativen Gesellschaften Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel, zuständig für Medizinprodukte & Arzneimittel und Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG, zuständig für Kosmetik.
Zu den Marken der Gruppe gehören Alcina, Alpecin, Bioniq Repair, Karex, Linola und Vagisan.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Geschichte
Der Bielefelder Apotheker August Wolff gründete 1905 die Sudbracker Nährmittelwerke Vinces. Später wurde daraus die Dr. August Wolff GmbH & Co. Produziert wurden zu Beginn Hustensaft, Lebertran und Kräutertees sowie Hämatopan – ein eisenhaltiges Aufbaupräparat.<ref name="DrWolffGruppe">Wo kommen wir her? Abgerufen am 10. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1930 erfolgte die Entwicklung von Alpecin zur Pflege der Kopfhaut. Acht Jahre später die der Marke Linola, die bis heute Produkte für medizinische Hautpflege anbietet. Das erste Produkt war eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit Linolsäure.<ref name="DrWolffGruppe"/>
Nach dem Tod des Firmengründers übernahm 1942 dessen Sohn Kurt die chemisch-pharmazeutische Fabrik Dr. August Wolff (und die Marke VINCES<ref>Markenzeichen der Heilmittelindustrie. Marken-Arzneimittel. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. XXXIX (Dr. August Wolf).</ref>). In der Nachkriegszeit konzentrierte man sich zunächst auf die Produktion lebenswichtiger Arzneimittel wie Insulin. Zudem legte Kurt Wolff verstärkt den Fokus auf die Herstellung von Kosmetik. Er gründet die Dr. Kurt Wolff Körperpflege GmbH & Co. KG, um den Kosmetik- vom Pharmabereich zu trennen. Die Marke Alcina wurde gegründet.
Von 1978<ref>Heidi Hagen-Pekdemir: Doris Wolff gestorben: Trauer um eine beherzte Unternehmerin. Abgerufen am 8. September 2021.</ref> bis 1998 übernahm Doris Wolff nach dem Tod ihres Mannes Kurt Wolff die Unternehmensführung. Sie setzte sich für Innovationen und Investitionen am Standort Bielefeld ein und initiierte den Bau eines Schulungszentrums für Friseure und Kosmetiker sowie neue Standorte für Produktion und Konfektionierung.<ref name="DrWolffGruppe"/>
Schließlich übernahmen die Cousins Eduard R. Dörrenberg und Christoph Harras-Wolff, Urenkel des Firmengründers, die Geschäftsführung. Seither spielt der Ausbau der Geschäfte in anderen Ländern eine Rolle. Heute gibt es Vertretungen in den USA, Australien und China.<ref>Dr. Wolff international. Abgerufen am 8. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darüber hinaus wurde das Markenportfolio um Vagisan und die Oral Care-Marken Karex und Bioniq Repair-Zahncreme erweitert. Seit September 2024 erweitert Sybille Wasmuth die Geschäftsführung als Chief Financial Officer (CFO).<ref>Wer lenkt uns? Abgerufen am 20. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mit Beginn der Corona-Pandemie entwickelte Wolff Produkte zur Desinfektion und brachte unter der Marke Linola neben einem Desinfektionsgel auch einen Hygiene-Handbalsam<ref>Erste Anti-Corona-Creme. Abgerufen am 8. September 2021.</ref> sowie eine Handhygiene-Reinigung und eine antivirale Mund- und Rachenspülung auf den Markt.<ref>Bielefeld: Anti-Corona Mund-Rachenspülung entwickelt. 7. Januar 2021, abgerufen am 8. September 2021.</ref>
Sportsponsoring
Bereits seit 1949 sponsert die Dr. Wolff-Gruppe mit der Marke Alpecin den Radsport.<ref name="DWN">Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Erfolgreich im Sattel: Alpecin "er-radelt" sich ausländische Märkte. 1. Juni 2022, abgerufen am 10. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2014 gab das Unternehmen bekannt, ein Namenssponsoring im Radsport zu übernehmen. Seit Januar 2026 trägt das Team den Namen Alpecin-Premier Tech.<ref>CyclingMagazine: Premier Tech neuer Co-Sponsor – Teams heißen „Alpecin-Premier Tech“ & „Fenix-Premier Tech“ ab 2026. In: cyclingmagazine. 5. Dezember 2025, abgerufen am 5. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Neben dem Radsport engagiert sich das Unternehmen traditionell im Fußball beim DSC Arminia Bielefeld<ref>DSC Arminia Bielefeld: Langjähriger Partner Alpecin bleibt Arminia treu. 7. September 2023, abgerufen am 10. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, aber auch im Tennis bei der ATP Halle.<ref name="DWN"/>
Werbefigur
Von 2007 bis 2019 fungierte mit Adolf Klenk der Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung der Dr. Wolff-Group als Testimonial im weißen Laborkittel für die Unternehmensmarke Alpecin.
Kritik
Die aggressive und nicht auf Tatsachen beruhende Marketingkampagne einer ihrer angeblich kariespräventiven Zahnpasten (Karex) haben die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung, die Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin sowie die Bundeszahnärztekammer Anfang 2018 scharf kritisiert.<ref>Kariesprophylaxe mit Zahnpasten - eine kurze Stellungnahme zum Produkt "Karex". In: Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung. 24. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Juli 2023; abgerufen am 23. Mai 2021.</ref>
Auch 2021 wurde das Marketing des Unternehmens kritisiert. So beanstandeten zahnmedizinische Fachverbände erneut eine Werbekampagne („Erbsen-Challenge“) zugunsten des Unternehmensproduktes Karex als irreführend. Das Unternehmen behauptete, dass Kinder gefährdet werden können, wenn auf der Zahnbürste eine größere Menge fluoridhaltige Zahnpasta landet als die empfohlene Menge im Alter von zwei bis sechs Jahren (Größe etwa in Form einer Erbse).<ref>So schürt Dr. Wolffs Werbung Angst vor Fluorid. In: zm online. 9. März 2021, abgerufen am 21. März 2026.</ref><ref>Julian Aé: Das Märchen von der giftigen Zahnpasta. In: Der Spiegel. 10. März 2026, abgerufen am 21. März 2026.</ref><ref>‚Erbsen-Challenge‘ verunsichert Eltern: Stellungnahme der DAZ. In: ZWP online. 9. März 2021, abgerufen am 21. März 2026.</ref>
2026 berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über mögliche Verbindungen zwischen der Dr. Wolff-Gruppe und der Initiative „Beyond Fluorid“, die vor einer Fluoridierung warnt und weitere Falschinformationen im Bereich der Zahnmedizin verbreitet. Die Initiative räumte später ein, dass die Dr. Wolff-Gruppe diese finanziell und kommunikativ unterstützt.<ref>Julian Aé: Angeblich unabhängige Initiative wird von Hersteller fluoridfreier Zahnpasta finanziert. In: Der Spiegel. 18. März 2026, abgerufen am 21. März 2026.</ref> Zudem wird der Leiter der Forschung und Entwicklung bei Dr. Wolff, Erik Schulze zur Wiesche, künftig dem wissenschaftlichen Beirat jener Initiative angehören.<ref>Dr. Wolff unterstützt Fluoridgegner. In: zm online. 17. März 2026, abgerufen am 21. März 2026.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 52° 2′ 21,7″ N, 8° 32′ 0,5″ O
{{#coordinates:52,039373|8,53348|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-NW
|type=landmark
}}