Doppl (Gemeinde Kottes-Purk)
| Doppl (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Doppl | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zwettl (ZT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Zwettl | |||||
| Pol. Gemeinde | Kottes-Purk | |||||
| Koordinaten | 48° 24′ 8″ N, 15° 19′ 8″ O
{{#coordinates:48,402222222222|15,318888888889|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Doppl | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 523 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06854 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 24296 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Doppl (früher auch Doppel) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Kottes-Purk im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.
Geografie
Die Rotte befindet sich südlich von Kottes am Rundser Bach und wird von der Landesstraße L7183 durchfahren. Zur Ortschaft zählt auch die Einzellage Faschinghof, diese befindet sich nördlich des Ortes.
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Doppl insgesamt 8 Bauflächen mit 3.129 m² und 9 Gärten auf 12.016 m², 1989/1990 gab es 8 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 18 angewachsen und 2009/2010 bestanden 12 Gebäude auf 21 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>
Geschichte
Der Ort wird spätestens 1302 zum ersten Mal schriftlich erwähnt<ref>Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Niederösterreich Teil 4, S. 91 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).</ref>.
Im Eintrag der Josephinischen Fassion aus Jahre 1786/87 gab es im heutigen Ort 7 Häuser.<ref>Josephinische Fassion – Gemeinde Runds und Greimath mit den zugetheilten Ortschaften Faschinghof, Doppel und Oetzbach (JosFass OM 279)</ref>
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit sieben Häusern genannt, das nach Niederranna am Prandhof eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Oberranna besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Pöggstall übte die Landgerichtsbarkeit aus, die Herrschaft Oberranna besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Nach der Entstehung der Ortsgemeinden 1849 wurde das Ortsgebiet westlich des Rundser Baches als Teil der Katastralgemeinde Münichreith, später Runds, ein Teil der Ortsgemeinde Münichreith<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 122</ref> bzw. ab 13. November 1895 der Gemeinde Kalkgrub<ref>LGBL. NÖ. Nr. 56/1895, Seite 117</ref>, der östliche Teil kam zur Ortsgemeinde Mühldorf bzw. nach der Auflösung der Amtsbezirke 1868 zur Gemeinde Gschwendt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Doppl ein Gastwirt und ein Landwirt ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 224</ref>
Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurde der westliche Teil des Ortes durch die Auflösung der Gemeinde Kalkgrub am 1. Jänner 1967 ein Teil der Gemeinde Kottes-Purk<ref>LGBL. NÖ. Nr. 523/1966, Seite 330</ref>, durch die Vereinigung der Gemeinde Gschwendt mit der Gemeinde Kottes-Purk am 1. Jänner 1971 kam auch der östliche Teil zum heutigen Gemeindegebiet<ref>LGBL. NÖ. Nr. 116/1971, Seite 68</ref>.
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 24 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 44 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 10 Hektar Landwirtschaft betrieben und 58 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 8 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 60 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Doppl beträgt 21,8 (Stand 2010).
Literatur
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Kottes-Purk