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Donaudorf (Gemeinde Ybbs)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Donaudorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Donaudorf
Donaudorf (Gemeinde Ybbs) (Österreich)
Donaudorf (Gemeinde Ybbs) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Ybbs an der Donau
Koordinaten 48° 11′ 39″ N, 15° 3′ 7″ OKoordinaten: 48° 11′ 39″ N, 15° 3′ 7″ O
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Höhe 235 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04987
Katastralgemeindenummer 14403
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Donaudorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Ybbs an der Donau in Niederösterreich.

Geografie

Donaudorf liegt oberhalb von Ybbs und schräg gegenüber von Persenbeug am rechten Donauufer.

Geschichte

Das Dorf gehörte früher zur Herrschaft der Freiin Trenck von Tonder, die in Donaudorf auch das Schloss Donaudorf besaß.<ref>Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach: Neueste Landeskunde von Oesterreich unter der Ens, Band 2, Verlag Carl Reichard, Güns 1835, S. 322.</ref>

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 23 Häusern genannt, das nach Ybbs eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Donaudorf besaß die Ortsobrigkeit, der Magistrat Ybbs und die Herrschaft Auhof übten die Landgerichtsbarkeit aus die Herrschaft Ybbs und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Donaudorf und Haagberg.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Donaudorf eine Gastwirtin, ein Gemischtwarenhändler, ein Schuster und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 224 (PDF).</ref>

Im Zuge der Errichtung des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug wurden von den einst 47 Häusern 32 abgerissen, die Straße angehoben und der Uferbereich neu angelegt.<ref>Ortrun Veichtlbauer: Die Donau – Strom ohne Eigenschaften, in: Peter Melichar, Ernst Langthaler, Stefan Eminger: Niederösterreich im 20. Jahrhundert: Wirtschaft, Band 2, Böhlau-Verlag, Wien 2002.</ref> Das im Ort liegende Schloss wurde zunächst als Sitz der Bauleitung genutzt und später ebenso gesprengt. Zuvor wurden aber noch die von Johann Baptist Wenzel Bergl im Jahr 1773 geschaffenen Fresken mit orientalischen Motiven aus dem großen Saal abgenommen und ins Schloss Laudon transferiert.<ref>Faltbroschüre des Bundeskanzleramtes Österreich: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Bergl Fresko in Schloss Laudon – Exotisches Abbild einer Barocken Vorstellung (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive). Gestaltet unter der Leitung von o.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale, Institut für Geschichte der Universität Wien</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Ybbs an der Donau