Dodin
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Chemikalie
Dodin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Guanidinsalze.
Gewinnung und Darstellung
Dodin kann durch eine Reaktion von Dodecylamin-hydrochlorid mit Cyanamid und weitere Reaktion des entstandenen Zwischenproduktes mit Natriumacetat gewonnen werden. Möglich ist auch die Gewinnung durch Reaktion von Dodecylchlorid mit Natriumcyanid und Ammoniak.<ref name="unger">Vorlage:Literatur</ref>
Eigenschaften
Dodin ist ein farbloser Feststoff, der unlöslich in Wasser ist.<ref name="Sigma"/> Es zersetzt sich bei Erhitzung vor dem Erreichen des Siedepunktes.<ref name="PPDB">Vorlage:PPDB</ref>
Verwendung
Dodin ist ein 1957 auf den Markt gebrachtes Fungizid,<ref name=boerner /> welches auch eine geringe kurative Wirkung besitzt. So wird es zum Beispiel im Apfelanbau gegen den Apfelschorf (Venturia inaequalis) verwendet.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Zulassung
Dodin wurde 2008 nicht in die Liste zugelassener Pflanzenschutzwirkstoffe der Europäischen Union aufgenommen.<ref>Vorlage:CELEX</ref> Erst im Juni 2011 wurde der Wirkstoff auf Antrag wieder zugelassen. In Deutschland und der Schweiz gibt es zugelassene Pflanzenschutzmittel (z. B. Syllit), die Dodin enthalten.<ref name="PSM">Vorlage:PSM-Verz</ref>
In der Schweiz gilt für Spinat ein relativ hoher Rückstandshöchstgehalt von 8 Milligramm Dodin pro Kilogramm.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Einzelnachweise
<references> <ref name=boerner>Vorlage:Literatur</ref> </references>