Dippersdorf (Gemeinde Ziersdorf)
| Dippersdorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Dippersdorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Hollabrunn (HL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Hollabrunn | |||||
| Pol. Gemeinde | Ziersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 31′ 28″ N, 15° 56′ 46″ O
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| Höhe | 238 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 03889 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 09104 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Dippersdorf ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Marktgemeinde Ziersdorf in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>. Bis Ende 1968 war Dippersdorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geographie
Der kleine Ort befindet sich an der Schmida knapp westlich von Ziersdorf und ist nur über Nebenstraßen zu erreichen.
Geschichte
Dippersdorf wird 1230 erstmals genannt, Funde aus der Bronzezeit verweisen aber auf eine frühere Besiedlungsphase. Der Name kann als das Dorf des Diepolz übersetzt werden. Dippersdorf gehörte ursprünglich zum Passauer Domkapitel, später zum Augustiner-Chorherren-Stift St. Pölten und im 18. Jahrhundert dem Deutschen Ritterorden. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 17 Häusern genannt, das nach Rohrbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Wetzdorf besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Grafenegg ausgeübt. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Wetzdorf, Stockstall, Ravelsbach, Pfarre Weikersdorf, deutsche Ordenscommende und Schönborn.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Nach den Reformen 1848/1849 konstituierte sich Dippersdorf 1850 zur selbständigen Gemeinde, war bis 1868 dem Amtsbezirk Ravelsbach zugeteilt und danach dem Bezirk Hollabrunn.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Dippersdorf ein Gastwirt und einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 223</ref>
1969 erfolgte der Zusammenschluss zur Großgemeinde Ziersdorf.<ref>Geschichte von Dippersdorf auf ziersdorf.at</ref><ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Dippersdorfer Bründl
Das nordwestlich des Ortes liegende Dippersdorfer Bründl ist eine kleine, mit einer Marienstatue geschmückte Quelle. Das Quellwasser ergießt sich in einen eingefassten Teich, der von einem kleinen Wäldchen umgeben ist.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />