Zum Inhalt springen

Dikasterium für den Interreligiösen Dialog

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Dikasterium Das Dikasterium für den Interreligiösen Dialog (lat.: Dicasterium pro Dialogo Inter Religiones) koordiniert die Aktivitäten der römischen Kurie im Dialog mit anderen Religionen.

Geschichte

Der Rat wurde an Pfingsten des Jahres 1964 durch Papst Paul VI. als Sekretariat für Nicht-Christen errichtet. Durch die von Johannes Paul II. erlassene Apostolische Konstitution Pastor Bonus vom 28. Juni 1988 erhielt das Sekretariat den Namen Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog und wurde ein festes Dikasterium der römischen Kurie. Papst Benedikt XVI. gliederte 2006 den Rat in den Päpstlichen Rat für Kultur ein. Infolge der Regensburg Rede von Papst Benedikt XVI. vom 12. September 2006 errichtete er den Rat für den Interreligiösen Dialog 2007 wieder als eigenständiges Dikasterium.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vatikan: Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog wird wieder eigenständig. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.zenit.org Zenit, 29. Mai 2007.</ref> Dem Rat ist die Päpstliche Kommission für religiöse Beziehungen zu den Muslimen angeschlossen.

Mit Inkrafttreten der Apostolischen Konstitution Praedicate Evangelium am 5. Juni 2022 erhielt der Rat die Bezeichnung „Dikasterium für den Interreligiösen Dialog“ (“{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”).

Aufgabe

Papst Paul VI. formulierte die Aufgabe des Rates:

„Methoden und Wege suchen zur Eröffnung eines entsprechenden Dialogs mit den Nichtchristen. Es [das Sekretariat] wirkt also dahin, daß die Nichtchristen von den Christen richtig gekannt und gerecht eingeschätzt werden und daß die Nichtchristen ihrerseits Lehre und Leben der Christen entsprechend kennenlernen und schätzen lernen können“<ref>Regimini Ecclesiae universae, Apostolische Konstitution von Papst Paul VI. vom 15. August 1967 über die Römische Kurie.</ref>

Mit weiter Beachtung wurde 2012 die Botschaft zum Ende des Ramadan durch den Ratspräsidenten Jean-Louis Kardinal Tauran zur Kenntnis genommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Botschaft zum Ende des Ramadan des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.lpj.org Lateinisches Patriarchat von Jerusalem, 3. August 2012.</ref>

Papst Franziskus nahm am 29. März 2014 neue Mitglieder auf und bestätigte die bestehenden Mitgliedschaften.<ref>Conferma del Presidente e del Segretario del Pontificio Consiglio per il Dialogo interreligioso e nomine e conferme di membri e consultori del medesimo dicastero. In: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 29. März 2014 (italienisch).</ref>

Präsidenten und Präfekten

Datei:Miguel Ayuso Guixot (cropped2).jpg
Miguel Ayuso Guixot, Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog (bis 2024)

Die Leiter des Dikasteriums trugen bis 1988 den Titel Präsident des Sekretariats für Nicht-Christen und bis 2022 Präsident des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog. Miguel Ángel Kardinal Ayuso Guixot war der erste Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog.

Mitglieder

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein