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Diisopropylcarbodiimid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Diisopropylcarbodiimid
Allgemeines
Name Diisopropylcarbodiimid
Andere Namen
  • DIC
  • Diisopropylcarbodiimid
Summenformel C7H14N2
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 211-743-7
ECHA-InfoCard 100.010.677
PubChem 12734
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 126,20 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,815 g·cm−3<ref name="Sigma" />

Siedepunkt

145–148 °C<ref name="Sigma" />

Brechungsindex

1,433 (20 °C)<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 226​‐​315​‐​317​‐​318​‐​330​‐​334​‐​335
P: 260​‐​280​‐​284​‐​305+351+338​‐​310<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

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N,N′-Diisopropylcarbodiimid (DIC) ist ein Carbodiimid und findet eine Anwendung als Kupplungsreagenz in der Peptidsynthese. Als Flüssigkeit ist es, im Vergleich zum ebenfalls dafür verwendeten Dicyclohexylcarbodiimid, einfacher zu handhaben. Die Verbindung ist thermisch instabil. Eine DSC-Messung zeigt ab 252 °C eine stark exotherme Zersetzungsreaktion mit einer Wärmetönung von −410 kJ·kg−1 bzw. −51,7 kJ·mol−1.<ref name="Sperry">J. B. Sperry, C. J. Minteer, J. Tao, R. Johnson, R. Duzguner, M. Hawksworth, S. Oke, P. F. Richardson, R. Barnhart, D. R. Bill, R. A. Giusto, J. D. Weaver: Thermal Stability Assessment of Peptide Coupling Reagents Commonly Used in Pharmaceutical Manufacturing in Org. Process Res. Dev. 22 (2018) 1262–1275, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref>

Verwendung

Diisopropylcarbodiimid dient bei der Peptidkupplung zur Aktivierung der Carbonsäurefunktion. Weiterhin wirkt es als Dehydratisierungsreagenz und bindet das während der Reaktion formal gebildete Wasser irreversibel, wobei als Produkt Diisopropylharnstoff<ref group="S">Vorlage:Substanzinfo</ref> entsteht. Dieser ist leichter aus dem Reaktionsgemisch zu entfernen als Dicyclohexylharnstoff, was einen Vorteil von DIC gegenüber Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) darstellt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Literatur

  • W. C. Chan, P. D. White: Fmoc Solid Phase Peptide Synthesis. Reprint 2004, Oxford University Press, ISBN 0-19-963724-5.

Einzelnachweise

<references />

Externe Links zu erwähnten Verbindungen

<references group="S" />