Diendorf am Kamp
| Diendorf am Kamp (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Diendorf am Kamp | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |||||
| Pol. Gemeinde | Grafenegg | |||||
| Koordinaten | 48° 26′ 48″ N, 15° 43′ 33″ O
{{#coordinates:48,446666666667|15,725833333333|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Diendorf am Kamp | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 200 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04180 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 12203 | |||||
| Bild Ortskapelle aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Diendorf am Kamp ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Grafenegg im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das südlich von Hadersdorf am Kamp liegende Dorf wird vom Fluss Kamp gestreift, der westlich am Ort vorbeifließt. Durch den Ort führen die Landesstraßen L7015 und L7016. Im Osten schließt Walkersdorf am Kamp an.
Geschichte
Die erste urkundliche Nennung des Dorfes erfolgte im 11. Jahrhundert als „Tiemindorf“. Der später unter der Herrschaft des Stifts Herzogenburg stehende Ort besteht überwiegend aus eingeschoßigen Haken- und Zwerchhöfen. Der Kremser Stadtrichter Gozzo von Krems war in Diendorf begütert.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Diendorf am Kamp mehrere Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 222</ref> Bis zur Konstituierung der Gemeinde Etsdorf-Haitzendorf, die heute den Namen Grafenegg trägt, war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Etsdorf am Kamp.<ref>Geschichte auf grafenegg.gv.at</ref>
Sehenswertes
Der bereits im 15. Jahrhundert erwähnte Gutshof war vermutlich ein Zehenthof des Stifts Melk und später die Meierei vom Schloss Walkersdorf. Der heutige Bau mit zwei Hofflügeln stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und verfügt über einen rückwärtigen Schüttkasten.
Literatur
Einzelnachweise
<references />