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Bistum Lugano

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(Weitergeleitet von Diözese Lugano)
Bistum Lugano
Datei:Bistuemer CH 2006 Lugano.svg
Karte Bistum Lugano
Basisdaten
Staat Schweiz
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Sedisvakanz
Apostolischer Administrator Alain de Raemy
Emeritierter Diözesanbischof Pier Giacomo Grampa
Valerio Lazzeri
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche 2821 km²
Pfarreien 255 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Einwohner 352.181 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Katholiken 218.352 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Anteil 62 %
Diözesanpriester 182 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Ordenspriester 44 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Katholiken je Priester 966
Ständige Diakone 6 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Ordensbrüder 51 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Ordensschwestern 205 (31. Dezember 2023 / AP 2024)
Ritus Ambrosianischer und Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch und Latein
Kathedrale San Lorenzo
Website diocesilugano.ch

Das Bistum Lugano ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine in der Schweiz gelegene Diözese der römisch-katholischen Kirche. Es umfasst das Gebiet des Kantons Tessin.

Der Sitz des Bischofs ist Lugano und die dortige Kathedrale San Lorenzo. Der Schutzpatron der Diözese ist der Hl. Carlo Borromeo zusammen mit den Heiligen Abbondio und Ambrogio. In etwa 50 Gemeinden des Bistums wird die Messe gemäß dem Ambrosianischen Ritus gefeiert.

Geschichte

Datei:Hist kirchl Einteilung CH.png
Die historische Aufteilung des Tessins zwischen den Bistümern Mailand und Como bis 1884

Das Gebiet des heutigen Kantons Tessin war seit dem Ende des 9. Jahrhunderts zum Teil dem Erzbistum Mailand und zum Teil dem Bistum Como unterstellt. Mit der Unabhängigkeit des Kantons im Jahre 1803 verstärkte sich das Bedürfnis nach einem eigenen Bistum, was aber am Widerstand Österreichs scheiterte. Die konservative Regierung Österreichs befürchtete, dass die katholische Kirche im Tessin unter den Einfluss der liberalen Tessiner Regierung geraten könnte. Die Situation änderte sich erst nach der Gründung des Königreichs Italien 1861. Nach einem Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Vatikan im Jahr 1884 wurden die Tessiner Pfarreien von den Bistümern Como und Mailand getrennt und in der Person von Eugène Lachat, der zuvor Bischof von Basel gewesen war, einem Apostolischen Administrator unterstellt. Lachat erreichte das Tessin am 10. August 1885 und starb am 1. November 1886.

Unter der Administration von Vincenzo Molo, Erzpriester von Bellinzona, wurde durch die Bulle Ad universam von Papst Leo XIII. am 7. September 1888 die Diözese Lugano gegründet. Sie blieb formal zunächst als Apostolische Administratur dem Bistum Basel unterstellt, auch vermeidet die Bulle Ad universam den Begriff „Diözese“ sorgsam, um das Verbot der Gründung neuer Bistümer in der Schweizerischen Bundesverfassung zu respektieren.<ref>Antonietta Moretti: Lugano (Diözese). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. Juni 2009.</ref>

Am 8. März 1971 wurde die Apostolische Administratur des Kantons Tessin offiziell vom Bistum Basel losgelöst und dem Administrator Giuseppe Martinoli der Titel eines Bischofs von Lugano übertragen. Der neue Status der Diözese wurde am 25. April 1971 durch eine feierliche Messe in der Kathedrale von Lugano besiegelt.

Vorlage:Mitgliederchart Wikidata

Vikariate

Das Bistum Lugano besteht aus sechs Vikariaten<ref>Parrocchie sul territorio – Diocesi di Lugano. Abgerufen am 6. November 2022.</ref>.

Ordinarien

Datei:Lugano San Lorenzo 02.JPG
Die Kathedrale San Lorenzo von Norden mit Glockenturm und Cappella della Madonna delle Grazie (weiß)

Apostolische Administratoren

Bischöfe

Siehe auch

Weblinks

Commons: Bistum Lugano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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