Deutscher Berufsverband Rettungsdienst
| Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD) | |
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| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 2006 |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Lübeck |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Interessenvertretung des Rettungsfachpersonals in Deutschland |
| Vorsitz | Frank Flake, Martin Großmann, Michael Stanley |
| Geschäftsführung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | 18.529 (Februar 2026) |
| Website | www.dbrd.de |
Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst (DBRD) ist der einzige Berufsverband des deutschen Rettungsfachpersonals. Der eingetragene Verein hat seinen Sitz in Lübeck.
Geschichte
Der Deutsche Berufsverband Rettungsdienst wurde am 21. November 2006 in Hamburg gegründet. Die Gründung verfolgte zwei Ziele: die Interessen des Rettungsfachpersonals (Notfallsanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten) zu vertreten und die präklinische Versorgung der Patienten zu verbessern. Der DBRD war der zweite Verband für diese Berufsgruppe neben dem bereits existierenden Berufsverband für den Rettungsdienst (BVRD). Nach der Auflösung des BVRD ist der DBRD der einzige Berufsverband für Rettungsfachpersonal in Deutschland.
Auf Bestreben des DBRD fand im Juli 2007 die konstituierende Sitzung des deutschen Leitungsgremiums des internationalen Traumaversorgungssystems PHTLS (Pre Hospital Trauma Life Support) statt<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Website des DBRD. Abgerufen am 27. November 2011</ref>, das seither angegliedert an den DBRD auch in Deutschland Kurse anbietet. Der DBRD führte im Oktober 2010 auch das internationale Kurskonzept Advanced Medical Life Support (AMLS) in Deutschland ein.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Website des DBRD. Abgerufen am 27. November 2011</ref>
Die Fachzeitschrift Emergency aus dem Verlag Elsevier ist seit 2020 das Verbandsorgan des DBRD. Als früheres Verbandsorgan diente Notfall+Rettungsmedizin seit November 2011.
Organe des Vereins
Der Verein hat drei Organe:<ref>Vereinssatzung des DBRD. (PDF; 3,2 MB) In: Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. Abgerufen am 8. März 2021.</ref>
- Vorstand (3 Mitglieder)
- Beirat (3 bis 7 Mitglieder)
- Mitgliederversammlung
Der Vorstand bestand von November 2020 bis 30. Juni 2024 aus Marco K. König, Frank Flake (2. Vorsitzender) und Martin Großmann (3. Vorsitzender). Der erste Vorsitzende König legte sein Amt vorzeitig nieder.
Aktuell besteht der Vorstand aus Frank Flake (1. Vorsitzender), Martin Großmann (2. Vorsitzender) und Michael Stanley (3. Vorsitzender).
Ein ärztlicher Beirat berät den Vorstand in medizinischen Fragen.
Die Zahl der Mitglieder lag im Jahr 2020 erstmals über 10.000.<ref>Überwältigende Mitgliederentwicklung beim DBRD. In: Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. Abgerufen am 8. März 2021.</ref> Seitdem hat sich die Mitgliederzahl rasant entwickelt.
Leistungen und berufspolitische Arbeit
Seinen Mitgliedern bietet der Berufsverband u. a. beruflichen Rechtsschutz, Versicherungsleistungen und Fortbildungskurse an. Außerdem gibt er einen Berufsausweis aus, mit dem Mitglieder ihre Tätigkeit im Rettungsdienst nachweisen können. Seit der Gründung der DBRD Akademie GmbH als 100-prozentige Tochter des DBRD e.V. werden sämtliche Fortbildungsangebote über die Akademie angeboten. Neben PHTLS und AMLS zählen dazu inzwischen auch weitere Kurse der NAEMT, etwa Emergency Pediatric Care (EPC), Geriatric Education for EMS (GEMS), Tactical Emergency Care Course (TECC), sowie eigens entwickelte Kurse wie Emergency Fire and Resche Training (EMFRT) oder 12-Leads-ECG.
In öffentlichen Stellungnahmen setzt sich der DBRD regelmäßig für die Belange des Rettungsfachpersonals ein. In Anhörungen der Landes- oder Bundespolitik ist der DBRD regelmäßig eingeladen. Seit 2026 bietet der DBRD allen interessierten den Podcast "Status 3" an, in dem es im Schwerpunkt Interviews mit berufspolitischem Bezug gibt.
Der DBRD arbeitet in Gremien, bei Fachkongressen und Fortbildungsveranstaltungen mit. So ist er beispielsweise Mitglied im Fachbeirat des elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR) und war bis zum Abschluss der Vorarbeiten in der Expertengruppe zur Novellierung des Rettungsassistentengesetzes am Bundesministerium für Gesundheit. Im Bertelsmann Positionspapier „Neujustierung der Kompetenzen und der Zusammenarbeit der rettungsdienstlichen Berufe“ war der DBRD ebenso vertreten<ref>Neuordnung der Rettungsdienstberufe. 1. Februar 2021, abgerufen am 12. März 2026.</ref>.
Kritik am DBRD gab es im Mai 2018, als der Verband bayerischen Rettungsdienstmitarbeitern ironischerweise empfahl, „sicherheitshalber“ zu jeder invasiven Maßnahme einen Notarzt hinzuzurufen.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />