Der Tod im roten Jaguar
| Produktionsland | Deutschland, Italien |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 1968 |
| Länge | 91<ref>91 Minuten bei Kinoprojektion (24 Bilder/Sekunde), 88 Minuten bei Fernsehwiedergabe (25 Bilder/Sekunde), Filmlänge: 2502 Meter</ref> Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Harald Reinl |
| Drehbuch | Alex Berg |
| Produktion | Heinz Willeg |
| Musik | Peter Thomas |
| Kamera | Franz X. Lederle |
| Schnitt | Hermann Haller |
| Besetzung | |
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Der Tod im roten Jaguar ist der siebte Film der Jerry-Cotton-Serie aus den 1960er Jahren.
Handlung
Eine Organisation schickt bezahlte Auftragsmörder in alle Bundesstaaten der USA. Nach dem Mord an Ann Gordon und ihrer jungen Tochter Jane fliegt Jerry Cotton nach San Francisco, wo bisher die meisten dieser Auftragsmorde begangen wurden.
Dort trifft er den befreundeten Privatdetektiv Sam Parker, der von Ann Gordons Ehemann Francis mit der Klärung des Mordes beauftragt worden ist, und dessen Assistentin Ria Payne. Eine Schlüsselrolle scheint Peter Carp einzunehmen, dessen Buchhalter durch die Organisation ermordet wurde. Im letzten Moment kann Cotton zwar zunächst den Mord an Carps Frau verhindern, die jedoch später einem weiteren Anschlag in der Wohnung Ria Paynes zum Opfer fällt. Eine Befragung des Auftragskillers wird dadurch verhindert, dass ein weiteres Mitglied der Organisation den vielfachen Mörder erschießt. Dessen vorherige Bemerkungen gegenüber Linda Carp führen immerhin auf die Spur des Nervenarztes Dr. Saunders, der sich seit vielen Jahren mit der Psyche von Mördern beschäftigt.
Jerry Cotton, der in Saunders’ Praxis den Schlüssel zur Aufklärung des Falles sieht, spielt nun den Lockvogel und lässt bei Dr. Saunders seine Ermordung bestellen. Dieser will aber vorher noch Ria Payne aus dem Weg räumen. Als der Mord an ihr scheitert, kann Cotton den Auftragsmörder Harry Crawford umdrehen und so auf die Spur des Bosses der Organisation kommen.
Produktionsnotizen
Gedreht wurde vom 4. März 1968 bis zum 30. April 1968 in West-Berlin im Ufa-Filmatelier Berlin-Tempelhof. Die Außenaufnahmen entstanden unter anderem in der Turbinenhalle in Moabit, im Märkischen Viertel, im Hansaviertel, am Schloss Glienicke, in Gropiusstadt, dem Falkenhagener Feld und am Hansatheater sowie in der Nähe von Stadtallendorf, im Basaltsteinbruch bei Nieder-Ofleiden.
Im Film wird mehrere Male Los Angeles als Handlungsort erwähnt, obwohl sich die Geschehnisse in San Francisco abspielen. Der dortige Flughafen und die Golden-Gate-Brücke erscheinen mehrmals im Bild.
Der Film kam ab dem 14. August 1968 im Massenstart in die Kinos. Die deutsche Fassung wurde von Karlheinz Brunnemann erstellt. Gert Günther Hoffmann, der in früheren Filmen selbst aufgetreten war bzw. Kurd Pieritz und Ullrich Haupt nachsynchronisiert hatte (ebenfalls unter Brunnemanns Regie), sprach hier für George Nader.
Kritiken
„Wenig einfallsreiches Kriminalabenteuer nach bekannten Mustern, immerhin flüssig und unterhaltsam als wirklichkeitsferne Kintopp-Kost abgespult.“
„Kaum spannendes Produkt aus der Cotton-Serie, mit ärgerlichen, unsinnigen Reißereffekten. Für Unermüdliche.“
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Tod im roten Jaguar ( vom 26. Dezember 2007 im Internet Archive) bei Deutscher-tonfilm.de (mit Fotogalerie)
- Der Tod im roten Jaguar bei filmportal.de
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Schüsse aus dem Geigenkasten (1965) • Mordnacht in Manhattan (1965) • Um null Uhr schnappt die Falle zu (1966) • Die Rechnung – eiskalt serviert (1966) • Der Mörderclub von Brooklyn (1967) • Dynamit in grüner Seide (1968) • Der Tod im roten Jaguar (1968) • Todesschüsse am Broadway (1969) • Jerry Cotton (2010) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Bergkristall | Gesetz ohne Gnade | Nacht am Mont Blanc | Hinter Klostermauern | Der Herrgottschnitzer von Ammergau | Der Klosterjäger | Rosen-Resli | Der schweigende Engel | Solange du lebst | Ein Herz schlägt für Erika | Die Fischerin vom Bodensee | Johannisnacht | Die Prinzessin von St. Wolfgang | Die Zwillinge vom Zillertal | Almenrausch und Edelweiß | Die grünen Teufel von Monte Cassino | U 47 – Kapitänleutnant Prien | Romarei, das Mädchen mit den grünen Augen | Der Frosch mit der Maske | Paradies der Matrosen | Die Bande des Schreckens | Wir wollen niemals auseinandergehn | Im Stahlnetz des Dr. Mabuse | Der Fälscher von London | Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse | Der Teppich des Grauens | Der Schatz im Silbersee | Die weiße Spinne | Der Würger von Schloss Blackmoor | Winnetou 1. Teil | Zimmer 13 | Winnetou 2. Teil | Der letzte Mohikaner | Winnetou 3. Teil | Der unheimliche Mönch | Die Nibelungen, 1. Teil | Die Nibelungen, 2. Teil | Die Schlangengrube und das Pendel | Dynamit in grüner Seide | Der Tod im roten Jaguar | Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten | Todesschüsse am Broadway | Dr. med. Fabian – Lachen ist die beste Medizin | Pepe, der Paukerschreck | Erinnerungen an die Zukunft | Wir hau’n die Pauker in die Pfanne | Wer zuletzt lacht, lacht am besten | Kommissar X jagt die roten Tiger | Verliebte Ferien in Tirol | Sie liebten sich einen Sommer | Der Schrei der schwarzen Wölfe | Grün ist die Heide | Die blutigen Geier von Alaska | Schloß Hubertus | Ein toter Taucher nimmt kein Gold | Der Jäger von Fall | Erich von Däniken: Botschaft der Götter | … und die Bibel hat doch recht | Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand | Sieben Weltwunder der Technik | Im Dschungel ist der Teufel los | Sri Lanka – Leuchtendes Land Vorlage:Klappleiste/Ende